Die Top der 10 Marihuana Mythen und Fakten

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Marihuana Mythen und Fakten


Marihuana ist eine häufig völlig missverstandene Droge. Es kursieren eine Menge Fehlinformationen über die Droge, sowie eine Vielzahl von Annahmen basierend auf diesen Fehlinformation.

Cannabis wurde von den Menschen über Tausende von Jahren für sowohl medizinische, als auch Freizeitzwecke verwendet. Im Laufe unserer Geschichte wurde es unbehindert verwendet und verbreitet, ohne Verfolgung oder Diskriminierung.

Erst in den letzten hundert Jahren haben wir es zu einer illegalen Substanz gemacht und alles ohne wissenschaftliche Gründe, um dies zu stützen. Das Verbot von Marihuana ist weitgehend das Ergebnis von Panik machenden Industriellen und Politikern, die es sowohl als Bedrohung, als auch als Sündenbock für Fremdenfeindlichkeit ansahen. Doch die Droge blieb im Umlauf und mit zunehmender Popularität begann die Wissenschaft genau zu erforschen, was Marihuana mit uns macht und welchen medizinischen Nutzen es hat.

Die Entdeckungen vieler Forschungen sind ziemlich aufschlußreich und die Leute werden sich immer bewußter, was diese Droge für die Menschheit tun kann. Dies hat zu einer zunehmenden Unterstützung für die Cannabis Bewegung geführt und zu der viel positiveren Meinung, die die Menschen jetzt davon haben. Das ist ja alles schön und gut, nur kursieren diese Mythen weiterhin, Mythen, die Cannabis Gegner und Fürsprecher schnell in Umlauf bringen, wobei sie wenig bis gar keine Beweise haben oder auch nur mal richtig darüber nachdenken.

Hier sind zehn faszinierende Fakten und Mythen über Marihuana

1. Fakt: Marihuana ist weltweit eine der am häufigsten verwendeten Drogen

Nur Alkohol wird noch mehr konsumiert. Millionen Menschen nutzen die Droge täglich und noch viel mehr mindestens einmal in ihrem Leben. Es wird geschätzt, daß täglich allein etwa 6.000 Amerikaner Marihuana zum ersten Mal versuchen, jeden einzelnen Tag.

2. Mythos: MARIHUANA IST EINE EINSTIEGSDROGE ZU HÄRTEREN DROGEN

Marihuana Ist Eine Einstiegsdroge Zu Härteren Drogen

Ein weiteres Argument, das oft von besorgten Müttern hervorgebracht wird. Die Angst, daß Cannabis zum Konsum härterer Drogen führt ist unbegründet und findet keine solide wissenschaftliche Unterstützung. Tatsächlich wurde bei Studien in dieser Richtung festgestellt, daß es Alkohol und nicht Cannabis ist, der als Einstiegsdroge wirkt. Und wir sind ziemlich sicher, daß viele Leute die gegen Cannabis sind und Alkohol trinken damit umgehen können ohne sich Heroin zuzuwenden, also können Cannabisraucher es wahrscheinlich auch.

Es ist ein Mythos, der seit langem kursiert, aber einfach nicht verschwinden will. Um unseren Standpunkt noch weiter zu untermauern, im Jahr 1999, nach einer sehr detaillierten und umfangreichen Menge von Studien, legte das Institute of Medicine der National Academy of Sciences dem US Kongress einen sehr detaillierten Bericht vor und legte dar, daß es keine schlüssige Verknüpfung zwischen Cannabiskonsum und der Verwendung von härteren Drogen gibt.

3. MYTHOS: FÜR CANNABIS GIBT ES KEINE MEDIZINISCHE VERWENDUNG

Dies ist eines der lächerlichsten und antiquiertesten Argumente, das uns je untergekommen ist. Es ist ein Argument, das auf der Klassifizierung von Cannabis in den USA basiert, wo jedes Medikament ohne anerkannten medizinischen Wert als Schedule I eingestuft wurde. Es gibt jetzt einen Berg von Forschungsarbeiten zum Nachweis der medizinischen Nutzen von Cannabis für den Menschen und von namhaften Pharmaunternehmen werden sogar verschiedene Medikamente daraus entwickelt. Erzähl mal Charlotte Figi und den Tausenden anderen Menschen, die unter chronischen Schmerzen, Krampfanfällen, MS, PTBS, Glaukom und vielen anderen Beschwerden litten, die derzeit alle von der Verwendung von Cannabis profitieren, daß sie falsch liegen.

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Falls Du das Glück hast, in einem Land zu leben, in dem medizinisches Marihuana legal ist, kennst Du wahrscheinlich eine ganze Reihe von Cannabissorten.

4. Fakt: Jedes Jahr werden im Zusammenhang mit Marihuana mehr als 800.000 Menschen verhaftet.

Etwas mehr als die Hälfte aller Drogendelikte in den Vereinigten Staaten beziehen sich auf Marihuana. Einige dieser Verhaftungen führen sogar zur Inhaftierung, was die Gefängnissysteme unnötig belastet.

5. Mythos: Marihuana ist eine gefährliche Droge

Marihuana Ist Eine Gefährliche Droge

Marihuana ist wahrscheinlich die ungefährlichste Droge von allen. Im Vergleich zu legalen Drogen wie Alkohol und Tabak, ist es tatsächlich sehr sicher. Man beachte die Tatsache, daß es noch nie auch nur EINEN Fall einer Überdosis von Marihuana gab. Es gibt tatsächlich keine Möglichkeit, durch den Konsum von Marihuana zu sterben, denn man müßte etwa 800 Joints rauchen, um zu sterben und selbst dann wäre es nicht durch das Marihuana, sondern durch eine Kohlenmonoxidvergiftung.

6. Fakt: Die Verwendung der Hanfpflanze kann sowohl für die Umwelt, als auch für die Menschen sehr vorteilhaft sein.

Aus Hanf kann wirklich erstaunliches Papier und Seile hergestellt werden. Ebenso ist es großartig geeignet für Kleidung, Baustoffe, Seifen, Windeln, Treibstoff und viele andere Dinge mehr, die Menschen ziemlich häufig verwenden. Es ist weit erneuerbarer, als unsere aktuellen Ressourcen, die wir derzeit für diese und andere Gegenstände nutzen. Die Samen können sogar als Lebensmittel verwendet werden! Der Anbau von Hanf würde Arbeitsplätze schaffen, den Hunger der Welt stillen, Schmerz lindern und könnte sogar helfen, den Ausstoß von Treibhausgasen zu senken.

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7. Mythos: Die meisten Kiffer sind Dauerkonsumenten

Tatsache ist, daß ein guter Teil der Leute, die Gras rauchen (40% bis 50%), dies entweder selten tun oder nur in ihrer Vergangenheit mal geraucht haben. Eine Menge Leute machen das Marihuana Rauchen nicht zu einer Gewohnheit, aber das bringt uns zu unserem nächsten Fakt ...

8. Fakt: Marihuana hat einige Nebenwirkungen.

Eine davon ist, daß es möglich ist, von der Droge abhängig zu werden. Der Anteil der Menschen, der abhängig wird, ist jedoch sehr gering und die meisten von ihnen sind in der kleinen Gruppe der Dauerkonsumenten zu finden. Andere Nebenwirkungen auf den Nutzer sind, daß Marihuana einen negativen Effekt auf die Fähigkeit ein Fahrzeug zu führen hat und daß Frauen, die Marihuana während der Schwangerschaft rauchen, eine höhere Wahrscheinlichkeit haben, ein Baby mit Geburtsfehlern zur Welt zu bringen.

9.Mythos: Eine Menge Leute denken, daß Marihuana genauso schädlich für den Körper sein kann wie Alkohol

Marihuana Genauso Schädlich Für Den Körper Sein Kann Wie Alkohol

Das ist ein Mythos. Menschen, die Marihuana konsumieren, weisen mit geringerer Wahrscheinlichkeit Hirngewebsschäden auf, als die, die Alkohol trinken. Es ist ebenfalls ein Mythos, daß das Rauchen großer Mengen Marihuana zu Lungenkrebs führt, denn Studien, die sich mit diesem Thema befaßten, haben keine Ergebnisse erbracht, die diese Behauptung unterstützen.

Wir können mit Sicherheit sagen, daß Dinge wie Alkohol, Tabak, rezeptpflichtige Medikamente und eine schlechte Ernährung eine viel größere Gefahr für Deine Gesundheit darstellen! Laut eines von der Weltgesundheitsorganisation veröffentlichten Berichts tötet Alkohol weltweit jährlich 3,3 Millionen Menschen. Zudem wird angenommen, daß in den USA alle 19 Minuten jemand an einer Überdosis rezeptpflichtiger Medikamente stirbt. Kannst Du erraten wie viele Menschen seit Beginn der Geschichtsschreibung am Cannabiskonsum gestorben sind? NULL!

10. MYTHOS: CANNABIS MACHT SÜCHTIG

Dies ist ein Lieblingsargument aller die gegen die Legalisierung von Cannabis sind und es steht in keinem Verhältnis zur Realität, da es vollständig aufgeblasen wurde. Es wird behauptet, daß 1 von 11 oder 9% der Menschen, die Cannabis konsumieren, eine Abhängigkeit entwickeln. Es bezieht sich auf eine alte Studie aus den 90er Jahren, in der die süchtig machenden Eigenschaften mehrerer Substanzen bewertet wurden.

Viele Wissenschaftler und Fachkräfte hat dazu gebracht anzunehmen, daß selbst diese 9% zu hoch gegriffen sind. Dr. Drew Pinsky, ein Suchtexperte zeigte sich geschockt von dem Konzept und brachte zum Ausdruck, daß eine Abhängigkeit von Cannabis "sehr ungewöhnlich" sei und daß sie bei weitem nicht bei den angegebenen 1 in 11 läge.

In einem Bericht an den US Kongress wurde 1999 festgestellt, daß Marihuanaabhängigkeit selten ist und daß sie, wenn sie auftrat, viel weniger schwer war, als bei denen, die unter einer Alkohol- oder Nikotinsucht leiden.

Schlußendlich sollte niemandem Cannabis aufgedrängt werden, der es nicht will. Aber sein völliges Verbot zu befürworten, wenn es so vielen Menschen hilft, minimalen Schaden (wenn überhaupt) verursacht und möglicherweise ein wirtschaftlicher Segen sein könnte, dann ist diese Aktion der reine Wahnsinn.

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