Die Top 5 der gesundheitlichen Vorteile von medizinischem Marihuana

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Kategorien : BlogCBDMedizinisches Cannabis

Die Top 5 der gesundheitlichen Vorteile von medizinischem Marihuana

Cannabis ist ein Geschenk der Götter. Es ist Nahrung, Brennstoff und Faser - aber vor allem ihre medizinischen Qualitäten lassen die Pflanze als ein einzigartiges Kraut für die Gesundheit herausstechen.

Cannabis ist ein Geschenk der Götter. Es ist Nahrung, Brennstoff und Faser - aber vor allem ihre medizinischen Qualitäten lassen die Pflanze als ein einzigartiges Kraut für die Gesundheit herausstechen.

Bei der Betrachtung der Pflanze als Ganzes, kann Cannabis zu Recht als die Pflanze unserer Zeit angesehen werden. Diese eine Pflanze für sich hat das Potenzial, unsere Ressourcenknappheit in einen Ressourcenreichtum zu verwandeln. Sie liefert klimaneutralen Treibstoff für unsere Autos, während ihre Fasern die Entwaldung stoppen könnten und stark genug sind, um sogar ein Haus damit zu bauen. Aber in unserer Zeit der Verbreitung von Krankheiten, werden ihre medizinischen Qualitäten immer wichtiger.

Die gesundheitlichen Vorteile von Marihuana sind derlei viele und jeden Tag werden neue Anwendungen entdeckt, aber es ist wichtig zu beachten, daß die Art der Anwendung eine gewisse Auswirkung auf die Wirksamkeit haben kann. Alle Pflanzenteile, die verbrannt werden, erzeugen Teer und so auch das Rauchen von Cannabis. Zwar haben Studien langfristiges Cannabisrauchen nicht mit einem Anstieg von Lungenkrebs - oder sonst einem Krebs - in Verbindung gebracht, doch liegt es nahe, zu argumentieren, daß das Kohlenmonoxid und anderen schädlichen Verbrennungsnebenprodukte vermieden werden sollten, um die bestmöglichen gesundheitlichen Wirkungen zu erzielen.

Um vollen Nutzen aus den medizinischen Vorteilen von Cannabis zu ziehen, wurden viele Alternativen zum Rauchen entwickelt. Die Verdampfung und Einnahme stechen hervor, aber auch verschiedene Formen von Konzentraten, wie Tinkturen oder Simpson Öl, sind eine sinnvolle Alternative.

Hier sind unsere Top 5 der medizinischen Vorteile von medizinischem Cannabis:

1. Cannabis hat tiefgreifende Wirkung bei Krebserkrankungen

Es gibt weit über 100 Studien, die die Fähigkeiten von Cannabinoiden bei der Tumorbekämpfung aufzeigen. Die meiste Forschung basiert auf in-vitro Experimenten und erste Studien am Menschen kommen nur langsam in Schwung. Was jedoch bisher sicher ist, ist, daß Cannabinoide die Fähigkeit haben, Tumore schrumpfen zu lassen und Krebs rückzubilden. Sowohl THC, als auch CBD haben gezeigt, daß sie Krebszellen verlangsamen, stoppen und abtöten, wobei sie Krebserkrankungen manchmal vollständig heilen.

Die große Menge persönlicher Erfahrungsberichte und der Berg positiver Ergebnisse, die aus Studien an Tieren und menschlichem Gewebe gewonnen wurden, haben dazu geführt, daß die klinische Forschung am Menschen in diesem Bereich beginnt, wobei die ersten Studien in Gang kommen, während dies geschrieben wird.

Der Pionier der auf Cannabis basierenden Krebsbehandlungen ist der Kanadier Rick Simpson, der ein Breitbandextrakt auf Äthanolbasis entwickelt hat, das jetzt auf der ganzen Welt verwendet wird, um Krebs zu bekämpfen. Wegen seiner Tätigkeit mußte Simpson aus Kanada fliehen und setzt seine Forschung und Behandlungen jetzt in Europa fort.

2. Es hilft zu entspannen und Schlaflosigkeit zu behandeln

In unserem Körper haben wir das sogenannte Endocannabinoid System. Es ist dieses System, das mit den Cannabinoiden im Cannabis reagiert, was viele der Effekte bewirkt, die bei ihrer Verwendung erfahren werden. Vor kurzem haben Wissenschaftler festgestellt, daß das Endocannabinoid System eine Rolle dabei spielt, zu helfen, den Schlaf zu regulieren und nicht nur, daß es helfen kann, ein gesundes Schlafmuster aufrecht zu erhalten, kann es auch genutzt werden, um Symptome der Schlaflosigkeit zu reduzieren und zu kontrollieren - wobei es den Menschen hilft, sie zu überwinden.

Jüngste Untersuchungen legen sogar nahe, daß Endocannabinoide fungieren können, um den Schlaf einzuleiten und daß es tatsächlich Anomalien im System sein könnten, die die Schlaflosigkeit verursachen. Indem man dem System Cannabinoide zuführt, gibt dies dem Körper extra "Brennstoff," mit dem er arbeiten kann, so daß Schlaf wieder zu einer praktikablen Option wird. In einer Studie wurde gezeigt, daß 20mg THC einen großen Unterschied bei Schlafgestörten ausmachte, die bereits im Bett waren und versuchten zu schlafen, höhere Konzentrationen jedoch ließen sie zu breit werden. Hinzu kommt, daß der Schlaf stabiler war, wobei die Schlafgestörten während der Nacht weniger oft aufwachten - all das ohne schädliche oder schwächende Nebenwirkungen.

3. Es reduziert die Häufigkeit und Schwere epileptischer Anfälle und bewirkt die Neurogenese

Ein von Propaganda angetriebener Mythos über Cannabis ist, daß es Dein Hirn verrotten läßt, wobei es die Zellen irreparabel schädigt. Allerdings wurde bei den jüngsten Studien das Gegenteil herausgefunden; die Wirkstoffe im Cannabis können das Wachstum neuer Gehirnzellen auslösen.

Ein Weg, in dem es nutzt, ist die Verringerung der Auswirkungen von Epilepsie. CBD hat gezeigt, daß es die Auswirkungen und Häufigkeit der Anfälle drastisch reduziert. Es stoppt die unregelmäßige Aktivität des Gehirns, die die Anfälle verursacht, wodurch sie weniger häufig und mit verminderter Schwere auftreten.

Ein Fall, der berühmt wurde, ist Charlotte aus Colorado. Charlotte ist ein junges Mädchen, das an schwerer Epilepsie leidet - bis zu dem Punkt, wo sie nicht mehr funktionieren konnte. Eine Gruppe von Brüdern hat sich daran gemacht, die Theorie zu testen, daß CBD die Fähigkeit zu heilen hat und hat eine CBD-reiche Cannabis Sorte gezüchtet; mit nur 0,5% THC, aber 17% CBD. Nachdem sie sie Charlotte gegeben hatten, war sie so effektiv, daß Charlotte nun ein normales Leben führen kann; sie ißt selbstständig und spielt mit anderen Kindern. Sie zeigt nicht mehr das autistische Verhalten, wie sie es einmal getan hat und ist nun klar im Kopf, konzentriert und glücklich.

Es war ein so tiefgreifender Unterschied, daß die Brüder die Sorte nach dem Kind benannten - Charlotte's Web. Nun wandern Eltern aus dem Rest der USA nach Colorado, um diese Sorte für ihre Kinder zu erhalten, bis zu dem Punkt, an dem die Brüder mit der Nachfrage nicht mehr mithalten können. Ihre neueste Sorte heißt "Hippie's Disappointment" (Hippie Enttäuschung), was sich auf die Tatsache bezieht, daß CBD keine psychoaktive Wirkung zeigt - es macht die Menschen überhaupt nicht high.

Studien haben gezeigt, daß Cannabis auch die Neurogenese auslöst, wovon das Gehirn noch weiter profitiert - und dem Mythos der Hirnschädigung völlig widerspricht. Neurogenese ist der Prozess der Entstehung neuer Gehirnzellen. Das ist richtig, es schafft, nicht zerstört Gehirnzellen, was möglicherweise beweist, daß es sich um eine wertvolle Behandlung für die Alzheimer Krankheit und Alkoholschäden handelt.

4. Wo medizinisches Marihuana ist, sinken die Selbstmordraten

Eine Studie mit dem Titel “High on Life: Medical Marijuana Laws and Suicide” hat vor kurzem festgestellt, daß in US Staaten, in denen medizinisches Marihuana legal ist, die Selbstmordrate sich bei jungen Männern im Vergleich zu Staaten, in denen es nicht legal ist, drastisch reduziert. Die Studie stellt fest, daß die moderate und sinnvolle Verwendung von Marihuana wie ein Antidepressivum wirkt, wodurch die Wahrscheinlichkeit von Selbstmord sich verringert. Sie stellt außerdem fest, daß in Staaten, die die Verwendung von Cannabis legalisiert haben, weniger Alkohol an junge Männer verkauft wird - wobei Alkohol als Depressivum bekannt und anerkannt ist, das wesentlich zur Suizidalität beiträgt.

Was dies nahelegt, ist nicht nur, daß Cannabis selbst die Stimmung zu hebt, sondern auch die Abhängigkeit von Alkohol mindert, während sich mehr Menschen dem Marihuana zuwenden.

5. Es lindert Schmerzen und Entzündungen bei Arthritis

Eine Studie der Universität Nottingham in Großbritannien bestätigte viele der persönlichen Erfahrungsberichte, daß die Symptome von Arthritis durch den Konsum von Cannabis gelindert werden. Die Studie zielte darauf ab, das Endocannabinoid System genauer zu untersuchen und festzustellen, was mit den CB2 Rezeptoren passiert und wie ihre gut beschriebene entzündungshemmende Wirkung bei Arthrose half. Es wurde herausgefunden, daß es sowohl in tierischem, als auch menschlichem Geweben es zu einer signifikanten Änderung der Expression der Cannabinoidwege kam, was darauf hindeutet, daß der Körper die medizinischen Eigenschaften von Cannabis tatsächlich willkommen heißt und Erleichterung findet.

Wie man an diesen fünf Vorteilen sehen kann, ist die Verwendung von medizinischem Cannabis vielversprechend und verbessert weltweit das Leben vieler. Dies kratzt aber nur an der Oberfläche, denn es gibt viele, viele weitere medizinischen Nutzen von Cannabis. Wenn Du allerdings daran denkst, seine Potenziale für Deine eigenen Nutzen zu verwenden, empfehlen wir Dir dringend, Deine eigene Forschung in diesem Bereich zu betreiben und Dir bewußt zu machen, wie die rechtliche Lage der Verwendung von Cannabis in Deinem Land aussieht.