Die Erkundung Von Cannabis, Intelligenz Und Kreativität

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Die Erkundung Von Cannabis, Intelligenz Und Kreativität

Propaganda hat den Ruf von Cannabis erheblich beschädigt und es verteufelt. Unwahrheiten haben ihm den wahren Status' als intellektueller Kraftstoff beraubt, der einige der größten Geister in der Geschichte angeregt hat. Stattdessen glauben nun viele dem Gefasel, dass Weed Menschen stumpf, faul und dumm macht.

Wir alle sind mit dem Urbild des "faulen Kiffers" wohlvertraut. Dieses Klischee wird uns von einigen Medien präsentiert, wie etwa in Hollywood Filmen, Fernsehprogrammen und Anti-Drogen-Kampagnen, die in einem Kreuzzug in den Schulbezirken die Idee in den Köpfen der Jugend installieren, dass der Konsum von Cannabis damit gleichzusetzen ist, dass sie ihr Potenzial durch den Abfluss spülen.

Diese Type wird in der Regel als rotäugiger, langsam sprechender, rasend hungriger, tolpatschiger Blödmann porträtiert. Er hat keine Arbeit, nur sehr wenig Lebensperspektive und begnügt sich mit Mittelmäßigkeit, solange er nur ständig etwas geiles Grünes zur Hand hat.

Okay, dieses Klischee trägt also zu humorvollen Filmen und unterhaltsamen Internet-Memes bei. Aber es muss dennoch in Frage gestellt werden. Steckt Wahrheit in dieser Einstufung? Oder wurde es als ein Bild entwickelt, um die Propaganda-Kampagne zu unterstützen, die der Krieg gegen Drogen ist?

 

Stoner with bong

CANNABIS ALS KATALYSATOR FÜR KREATIVITÄT UND INTELLEKTUALISMUS

Im Gegensatz zu dem oben gezeichneten Bild, das den kollektiven Geist der Volkskultur durchdrungen hat, gibt es genügend Beweise dafür, dass der Konsum von Cannabis zu intellektuellem Denken und Streben beitragen und es erweitern kann. Im Gegensatz zu heute wurde Cannabis im 19. Jahrhundert als facettenreiche Medizin und industrieller Mammut verehrt. Doch seine Verwendung geht noch um einiges weiter. Es wurde von einigen mächtigen Geistern der damaligen Zeit auch als ein die Gedanken entzündendes Werkzeug erkannt.

Der gut etablierte und berühmte französische Dichter, Schriftsteller und intellektuelle Charles Baudelaire verehrte die Verwendung von Marihuana in seinem Handwerk in einem Ausmass, dass er Mitglied des Club de Hachichins (Haschisch-Club) war, der zwischen 1844 und 1849 Treffen abhielt.

Wie Baudelaire elegant schrieb: "Menschen, die völlig ungeeignet für Wortspiele sind, werden eine endlose Kette von Kalauern improvisieren und völlig unwahrscheinliche Ideen in Beziehung bringen, um die fähigsten Meister dieses absurden Handwerks zu übertrumpfen. Jede schwierige Frage ... wird klar und transparent. Jeder Widerspruch wird in Einklang gebracht. Der Mensch hat die Götter übertroffen."

Nun, das ist Anerkennung. Diese Worte übertreffen jedoch die bloße Absicht von Baudelaires Schwelgerei. Die moderne Forschung hat den Cannabiskonsum mit einem Phänomen bei Nutzern in Verbindung gebracht, das Hyper-Priming genannt wird. Priming wurde auf dem Gebiet der Psychologie studiert und ermöglicht, dass mehrere verwandte Konzepte leichter zu verbinden und zugänglich sind. Hyper-Priming bedeutet, dass dieser Effekt in einem höheren Ausmass stattfindet. Dies ist wahrscheinlich der Grund, warum Gras als Stimulans für intellektuelles und kreatives Denken helfen kann, so dass Schriftsteller, Künstler und Erfinder nicht verwandte Konzepte verbinden, die sie in ihrem nüchternen und somit linearen Geisteszustand nie assoziiert hätten.

Dr. Lester Grinspoon, ein Psychiater und ehemaliger Professor an der Harvard Medical School ist ein Beispiel für ein moderneres geistiges Kraftpaket, für das Marihuana als wichtiges Denkwerkzeug hohes Ansehen geniesst. In seinem Buch "Marijuana Reconsidered", trotzt er mit den Worten "Ich zweifle nicht mehr daran, dass Marihuana ein intellektuelles Stimulans sein kann. Es kann dem Nutzer helfen konzeptionelle Grenzen zu durchdrigen, fördert die Fluidität von Assoziationen und verbessert Einsicht und Kreativität" Klischees auf allen Ebenen

Ein weiterer intellektueller Riese, dessen Arbeit in diesem Buch erscheint, ist Carl Sagan, der für seine Arbeit in Wissenschaft und Kommunikation bekannt ist. Einigee von Sagans Aussagen enthalten: "Die Cannabis-Erfahrung hat meine Wertschätzung für die Kunst stark verbessert, ein Thema, das ich vorher nie beonders geschätzt habe." Und weiter: "Das Verständnis der Absicht des Künstlers, die ich erreichen kann, wenn ich high bin, überträgt sich manchmal auf Momente, in denen ich down bin. Dies ist eine von vielen menschlichen Grenzen, die Cannabis mich zu überqueren half."

In eher politischer und revolutionärer Weise schrieb Sagan: "Die Illegalität von Cannabis ist empörend, ein Hindernis für die volle Ausnutzung einer Droge, die die Ruhe, Einsicht, Sensibilität und Gemeinschaft produziert, die diese immer verrückter und gefährlicher werdende Welt so dringend benötigt."

WEED UND IQ

Wir alle sind uns einigen der verzweifelten und dennoch vergeblichen Versuche von Propagandakampagnen bewusst, die ins Leben gerufen wurden, um Vernunft und Logik zu kapern und ein stark voreingenommenes und wissenschaftlich unsolides Bild von Drogen in den Köpfen der Öffentlichkeit zu zeichnen. Eines davon ist das berühmte Video von einem Ei, das in eine Pfanne gehauen wird. Das entstandene Chaos wird dann mit dem verglichen, was mit dem Gehirn eines Menschen passiert, wenn er Drogen nimmt. Dies ist nicht nur gefährlich ungenau, sondern stellt schlichtweg eine Meinung als Tatsache dar.

Happy brain  

Statistisch gesehen verwendet eine enorme Menge von Amerikanern zu einem gewissen Punkt in ihrem Leben Cannabis. Viele beginnen in jungen Jahren damit und bleiben weiterhin erfolgreiche, funktionierende Mitglieder der Gesellschaft mit erfolgreichen Karrieren und intaktem Gehirn.

Eine über Zwillingsgeschwister durchgeführte Studie, die Marihuana entweder verwendeten oder sich dem Konsum enthielten, wurde herausgefunden, dass Cannabiskonsum absolut keine messbaren Auswirkungen auf den IQ hat.

ERKENNEN DER LÜGEN

Der Mythos des "faulen Kiffers" ist eigentlich eher ein Fehlschluss, der aus einer Hetzkampagne geboren wurde.

Diese unverschämte Abkehr von der Wahrheit kam von dem Urvater des Krieges gegen die Drogen, Präsident Richard Nixon. Er äußerte: "Amerikas Staatsfeind Nummer eins in den Vereinigten Staaten ist Drogenmissbrauch. Um diesen Feind zu bekämpfen und zu besiegen, ist es notwendig, eine neue, allumfassende Offensive zu führen."

Es hat sich seit gezeigt, dass die Nixon Regierung zwei Hauptgegner in der Öffentlichkeit hatte, für die sie eine neue Methode benötigte. Diese Subkulturen waren die "Schwarzen" und "Hippies". Der Konsum von Marihuana war ein wichtiger Teil dieser Gemeinschaften und ihre Einstufung als gefährliche Droge war die perfekte Finte, um anzufangen, diese Minderheiten wegzuschliessen und zu kontrollieren.

Es ist von grundlegender Bedeutung sich bewusst zu werden, dass ein großer Teil unseres kulturellen Denkens tatsächlich auf Manipulation, anstatt auf festen Tatsachen beruht. Die moderne Wissenschaft widerlegt jetzt diese uralte, unbegründete Rhetorik und bringt die Wahrheit ans Licht. Cannabis ist eine Medizin, ein intellektuelles Werkzeug und ein Kraftstoff, der den kreativen und mitfühlenden Motor in uns allen antreibt.

 

         
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