Das Produkt wurde erfolgreich Ihrem Warenkorb hinzugefügt.
Bezahlen

Ginkgo Biloba: Vorteile Und Nebenwirkungen

Ginkgo Biloba

Was ist Gingko?

Ginkgo, der auch Ginkgo biloba und Ginkgobaum (oder Jungfrauenhaarbaum) genannt wird, ist ein absolut einzigartiger Laubbaum, der vermutlich keine lebenden Verwandten hat. Von Charles Darwin als lebende Fossilien beschrieben, gibt es Ginkgo Bäume seit mehr als 250 Millionen Jahren - das heißt, daß sie bereits in dieser Form existierten, als die Dinosaurier auf der Erde wandelten!

Heimisch in China, wurde Ginkgo wegen der kulturellen Bedeutung, den der Baum für das chinesische Volk hat, vor dem Aussterben bewahrt. Die Bäume selbst werden oft rund um Tempel angepflanzt, wobei die Nüsse des Baumes in der traditionellen chinesischen Medizin verwendet werden und in der modernen Praxis auch die Blätter.

Der Baum selbst kann bis zu 50 Meter hoch aufwachsen, obwohl es häufiger so ist, daß ihr höchstes Wachstum bei etwa 35 Metern liegt. Er hat ein fast bizarres Aussehen, da die Äste in sehr unregelmäßigen Mustern wachsen, so daß er oft lückenhaft und asymmetrisch aussieht.

Es sind die Blätter, die von besonderem Interesse sind, da die jüngsten wissenschaftlichen Untersuchungen gezeigt haben, daß die chemischen Verbindungen darin wertvolle neuroprotektive Eigenschaften haben, sowie die Kreislauffunktion verbessern.

Geschichte Des Ginkgo

Geschichte Des Ginkgo

Ginkgobäume gelten als die ältesten lebenden Bäume der Welt. Die Existenz mancher Spezies datiert sich bis zurück ins Perm, also vor rund 248-286 Millionen Jahren! Wissenschaftler haben Fossilien entdeckt, die zeigen, daß Ginkgo Arten in Europa, Asien und Amerika weit verbreitet waren. Heute jedoch existiert nur noch eine Spezies, eben Ginkgo biloba.

Deutsche Wissenschaftler fanden heraus, daß das Überleben von Ginkgo biloba auf seine hervorragende Anpassungsfähigkeit und Evolution zurückzuführen ist. Dadurch gelang es ihm, die Eiszeit zu überleben, der andere Ginkgo Arten zum Opfer fielen. Diese Anpassung bedeutet, daß er anders als seine alten Kollegen ist, aber nicht unbedingt zum Schlechteren, da er eine Menge medizinischen Wert hat.

Um Dir ein Beispiel für die Anpassungsfähigkeit und Widerstandskraft von Ginkgo zu geben, führe Dir dies vor Augen: Es gibt einen besonders großen und alten Ginkgo Baum, der in Hiroshima wächst, nur 1,1 Kilometer von der Abwurfstelle der Atombombe entfernt. Nach dem Krieg stand der Baum immer noch, gesund und bis zum heutigen Tag ohne Anzeichen einer Missbildung.

Die wunderbaren Eigenschaften von Ginkgo wurden zuerst von den Chinesen erkannt. Die Ginkgo Nuss wurde über 5000 Jahre verwendet, um Krankheiten wie Asthma und Polyurie zu behandeln. Allerdings wurde die Verwendung der Nüsse in der allgemeinen Medizin nicht vor 1578 aufgezeichnet. Auch wenn Ginkgo über Jahrtausende verwendet worden ist, fand seine Verwendung erst 1950 seinen Weg in die westliche Medizin.

Dies führte zu der Entdeckung seiner starken chemischen Verbindungen und der möglichen Nutzung der Blätter des Ginkgo Baums, die jetzt im chinesischen Arzneimittelbuch "Materia Medica" eingetragen sind und als integraler Bestandteil der traditionellen chinesischen Medizin verwendet werden. Bis zum heutigen Tag ist Ginkgo weltweit das am häufigsten verwendete Kräuterergänzungsmittel zur Verbesserung der kognitiven Funktionen.

Wirkungen von Ginkgo

Ginkgo Könnte Verwendet Werden, Um Bei Der Behandlung Von Alzheimer Zu Helfen

Die Hauptvorteile, die aus der Einnahme von Ginkgo gewonnen werden können, sind verbesserte kognitive Leistung, stärkere Durchblutung, Schutz des Nervengewebes und Schutz vor freien Radikalen (Antioxidans). Dies findet Anwendung bei einer Anzahl von Beschwerden und Krankheiten. Vor allem die wissenschaftliche Forschung zeigt, daß Ginkgo verwendet werden könnte, um bei der Behandlung von Alzheimer und Demenz zu helfen.

Die Verbindungen im Ginkgo schützen nicht nur Zellen vor einer Verschlechterung, sondern steigern auch die Gedächtnisleistung und kognitiven Funktionen. Obwohl weitere klinische Untersuchungen erforderlich sind, zeigt die Forschung, die bereits durchgeführt wurde, daß die Verwendung von Ginkgo ebenso wirksam wie verschriebene Acetylcholinesterase Hemmer sein könnten.

Weitere beliebte Anwendungen von Ginkgo beinhalten die Behandlung von Schwindel und Tinnitus. Die verbesserte Durchblutung des zentralen Nervensystems kann die Auswirkungen von durch Nerven bedingte Störungen verringern, wodurch ihre Symptome abgemildert werden. Es ist erwähnenswert, daß auf die Nerven bezogene Störungen wie Schwindel, Gleichgewichtsstörung und Tinnitus schwer zu behandeln sind, Ginkgo den Menschen jedoch kann ein gewisses Maß an Erleichterung verschaffen kann, auch wenn es nur ein wenig ist.

Dies führt zu einem anderen Haupteinsatzgebiet von Ginkgo, nämlich als Kreislaufanreger. Wer unter schlechter Durchblutung, niedrigem Blutdruck, Raynaud Syndrom, Höhenkrankheit und Claudicatio intermittens (Schaufensterkrankheit) leidet, kann von der Kreislauffunktion steigernden Fähigkeit von Ginkgo profitieren.

Ginkgo wirkt auf eine breite Palette von Systemen innerhalb des Körpers ein, durch Unterstützung des Kreislaufsystems, den Schutz der Zellen und die Verbesserung der kognitiven Funktionen - alle Organe im Körper profitieren davon. Dies macht Ginkgo zu einem idealen täglichen Ergänzungsmittel und bei einigen in der Gesundheitsbranche ist es nicht ungewöhnlich, seine Nutzung als Ergänzungsmittel für eine Vielzahl von Beschwerden zu empfehlen, von MS bis hin zu Erfrierungen!

Haftungsausschluß: Wir sind keine Gesundheitsexperten, hol Dir im Zweifel Rat von einem Arzt ein.

 

Nebenwirkungen von Ginkgo

Mit der Verwendung von Ginkgo ist nur ein sehr geringes Risiko verbunden; jedoch hat die Forschung festgestellt, daß Ginkgo bei bestimmten Menschen unerwünschte Nebenwirkungen verursachen kann, genauer gesagt, bei jenen, die:

  • Unter schweren Kreislaufstörungen leiden
  • Gerinnungshemmende Medikamente (z. B. Aspirin) nehmen
  • Bestimmte Arten von Antidepressiva (wie MAO Hemmer und SSRI) nehmen
  • Schwanger sind

Hinweis: Neueste Studien zeigen, daß Ginkgo eine sehr geringe Wirkung bei Patienten hat, die Antikoagulantien nehmen, aber Vorsicht ist trotzdem geboten.

Zu den Nebenwirkungen bei diesen Erkrankungen gehören:

  • Ein erhöhtes Blutungsrisiko
  • Übelkeit
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Kopfschmerzen
  • Durchfall
  • Unruhe
  • Herzklopfen

Es ist erwähnenswert, daß Ginkgo Standardpräparate als sicher gelten und Nebenwirkungen sehr selten sind.