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Was sind Legal Highs?

Legal highs

Legal Highs imitieren die Auswirkungen einer eingeschränkt erlaubten oder illegalen Droge wie Ecstasy oder Kokain, aber sie unterscheiden sich strukturell genug, um nicht selbst als illegale Droge klassifiziert zu werden. Legal Highs basieren oft auf Kräutern, Pflanzenextrakten oder "Forschungschemikalien" - neue Arten von synthetisierten Chemikalien.

Die Legalität der "Legal Highs" ist von Land zu Land sehr unterschiedlich und ändert sich im Laufe der Zeit rapide. Legal Highs können in den meisten Ländern auch legal beschlagnahmt werden, solltest Du mit ihnen erwischt werden.

Es gibt acht Haupttypen von Legal Highs; diese sind Stimulanzien, Psychedelika und synthetisches Cannabis, Dissoziativa, Deliriantien, Depressiva, Inhalantien und Opioide.

Stimulanzien:

Stimulanzien sind Medikamente, die Geist und Körper beeinflussen können, damit Du Dich wacher, angeregter und konzentrierter fühlst. Gängige Beispiele für Stimulanzien sind Betelnuss, Kolanuss, Guarana, Euphor-e und Stargate 2.0.

Psychedelika:

Ein Psychedelika ist eine psychoaktive Substanz, die vorübergehend die Art verändert, wie das Gehirn funktioniert, wobei die Wahrnehmung verändert wird. Sie können oft zu Halluzinationen unterschiedlicher Stärke führen, abhängig von der Droge. Beispiele von Psychedelika sind Salvia divinorum, Hawaiianische Holzrose, flüssiges LSD und flüssiges XTC.

Synthetisches Cannabis:

Synthetische Cannabinoide können oft in Räucherwerk und rauchbaren Produkten gefunden werden und sind zumeist legal, aber die Legalität kann von Land zu Land sehr stark variieren. Allerdings können sie je nach verwendeter chemischer Substanz ganz unterschiedliche Wirkungen haben und haben in der Regel ein ganz anderes Sicherheitsprofil als Cannabis. Synthetische Cannabinoide wurden entworfen, um THC zu imitieren, aber die Ergebnisse können gefährlich sein. John W. Huffman, ein Chemiker und Schöpfer synthetischer Cannabinoide, bemerkt "Es ist, als würdest Du russisches Roulette spielen, weil Du einfach nicht weißt, was passieren wird."

Synthetische Cannabinoide sind so populär geworden, weil die Regierungen nicht in der Lage zu sein scheinen, mit der Geschwindigkeit, in der sie entdeckt werden, Schritt zu halten, so daß kaum eines verboten ist, ein anderes bereits seinen Platz eingenommen hat. Gängige Beispiele für synthetische Cannabinoide sind die Chemikalien JHW-200, JHW-081, HU-210 und MAM-2201.

Dissoziativa:

Dissoziativa sind eine Art von Halluzinogen, die die Wahrnehmung von Bild und Ton verändern, um das Gefühl der Loslösung von sowohl der Umwelt, als auch dem eigenen Selbst zu bewirken. Die Wirkungsweise, wie sie ihre halluzinogene Wirkungen entfalten, ist einzigartig - Dissoziativa blockieren Signale zu Teilen des Bewußtseins. Neben der Dissoziation können sie manchmal auch zu sensorischer Deprivation und traumähnlicher Trance führen. Beispiele für Dissoziativa sind Lachgas und Methoxetamine.

Deliriantien:

Deliriantien sind psychoaktive Halluzinogene, die, anders als Psychedelika und Dissoziativa, sich dadurch auszeichnen, daß sie die Fähigkeit haben, zum Delirium zu führen - zu einem Zustand der Verwirrung und Orientierungslosigkeit. Die Wirkungen sind denen von Psychedelika sehr ähnlich, aber das Delirium macht es schwer, einen ständigen Zustand der Klarheit und des Bewußtsein aufrecht zu erhalten. Beispiele für Deliriantien sind Diphenhydramin und Dimenhydrinat.

Depressiva:

Depressiva sind Medikamente, die die Menge der Neurotransmission im Gehirn verringern. Dies bewirkt einen Effekt der reduzierten Stimulation und Erregung. Mit anderen Worten, sie haben eine psychologisch beruhigende Wirkung. Beispiele sind, unter anderen, Ethanol und Diethylether.

Inhalantien (Schnüffelstoffe):

Schnüffelstoffe verursachen durch das Einatmen von Dämpfen eine starke, aber kurze psychoaktive Wirkung. Ein typisches Beispiel ist die Verwendung von Nitraten, die auch als "Poppers" bekannt sind.

Opioide:

Ein Opioid ist eine Chemikalie, die ähnliche Wirkungen hat wie Morphin oder andere Opiate. Sie werden hauptsächlich verwendet, um Schmerzen zu lindern und den Körper zu beruhigen. Es gibt sehr wenige legale Opioide, wobei Kratom Produkte einige der wenigen sind.

Neue Legal Highs, Forschungschemikalien und die NPS

Wie wir schon kurz angesprochen hatten, werden ständig neue Legal Highs erschaffen oder entdeckt. Die Regierungen können mit der Geschwindigkeit, mit der sie produziert werden, nicht mithalten und das liegt zum Teil daran, wie leicht es ist, sie zu entwickeln. Im Weltdrogenbericht 2013 der Vereinten Nationen wird darauf hingewiesen: "das internationale Drogenkontrollsystem ist durchlässig, zum ersten Mal, bedingt durch die Geschwindigkeit und Kreativität des Phänomens, das man als 'neue psychoaktive Substanzen' (NPS) kennt." Eine enorme Menge neuer Verbindungen kommt auf die Märkte und die Regulierungsbehörden können nicht mithalten. Und selbst wenn sie aufholen würden, wären sie in einer machtlosen Situation, wie in dem Bericht festgestellt wurde: "Die Klassifizierung hat wenig oder keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Nutzung der Substanz."

Um eine "neue psychoaktive Substanz" herzustellen, braucht es nur jemanden, der sich mit ein bißchen mit Chemie auskennt, um den molekularen Aufbau einer illegalen Droge zu erkennen und ihn dann leicht zu verändern. Solange die chemische Zusammensetzung sich von der illegalen Droge unterscheidet, ist sie technisch legal und hat wahrscheinlich noch immer eine ähnliche Wirkung. Sobald man diese Blaupause hat, muß man nur noch ein Labor finden, das bereit ist, die Substanz zu produzieren - und persönliche Berichte deuten darauf hin, daß das nicht besonders schwer ist, vor allem in China.

Der unglückliche Aspekt dieser Entwicklung ist, daß viele der neuen Verbindungen noch nicht auf ihr Toxizitätsprofil erforscht wurden. Im Gegensatz zu Substanzen wie Cannabis oder natürlichen Psychedelika, die seit Jahrtausenden verwendet worden sind, ist die Wirkung der neuen Verbindungen häufig weitgehend unbekannt. Zwar kann keine Droge als "sicher" bezeichnet werden, doch Forschungschemikalien stellen ein deutlich höheres Risiko dar, als die Verwendung von Substanzen mit einer längeren Geschichte. Ein gutes Beispiel hierfür ist MPTP-l-methyl-4-phenyl-1,2,5,6-tetrahydropyridin - welches nach nur drei Anwendungen eine Gehirndegeneration bewirkt, die der von Parkinson ähnlich ist. Während einige Verbindungen absolut sicher sein können, können neue Verbindungen Dich oft zu einem menschlichen Versuchskaninchen machen.

Neuseeland Verhaltenskodex

Während Regierungen kämpfen, um mit Welle um Welle der neuen Legal Highs mitzuhalten, setzen sie sich langsam aber sicher immer weiter durch. Zu diesem Zweck arbeitet die Branche der Legal Highs in einigen Ländern an ihrer Anerkennung und Sicherheit. Ein Beispiel hierfür ist Neuseeland, wo ein selbstregulierendes Gremium der Industrie, sowie ein Verhaltenskodex, in Kraft gesetzt worden sind.

Das Ziel hinter der Bewegung ist, diejenigen, die Legal Highs gewerblich verkaufen, innerhalb der Grenzen des Gesetzes zu halten, sowie ein hohes Maß an Regulierung aufrecht zu erhalten. Viele Menschen sind von der Idee der Legal Highs besorgt, aber wenn die Industrie dafür sorgt, daß hohe Standards eingehalten werden und verantwortungsbewußt gehandelt wird, können sie hoffentlich Ansehen in den Augen der betroffenen Teile der Gemeinde gewinnen und ebenso bei der Regierung.

 

Zamnesia

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