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Cannabis Sativa & Indica - Was ist der Unterschied?

Cannabis Sativa und Cannabis Indica sind die beiden bekanntesten und meist kultivierten Arten der Gattung Cannabis L. Wissenschaftlich gesprochen sind sie sehr ähnlich - sie teilen sich größtenteils ihre Genetik und sie können leicht mit einander gekreuzt werden, um neue Hybriden zu erschaffen. Dennoch unterscheiden sie sich ein wenig, wenn es um ihre Eigenschaften beim Wachstum und ihre psychoaktive Wirkung geht.

Werfen Sie einen Blick auf unsere Top-5-Indica-Sorten und Top-5-sativa Sorten

Geographische Herkunft

Cannabis Sativa wächst in der Natur in Ländern, die zwischen 30 Grad nördlich und 30 Grad südlich des Äquators liegen. Kolumbien, Mexiko, Jamaika, sowie Thailand und andere südostasiatische Länder sind die natürlichen Geburtstätten potenter und begehrter Sativa Sorten.

Cannabis Indica hat ihre Wurzeln in den subtropischen Gebieten der Welt. Wie der Name schon andeutet, wurde Cannabis Indica basierend auf Pflanzen, die in Indien gefunden wurden, erstmals beschrieben. Viele der "Kush" Sorten haben ihren Ursprung in der Nähe des Hindu Kush Gebirges. Indica Pflanzen stammen aus den Regionen Afghanistans, Pakistans, Marokkos und dem Libanon - alles Länder, die sehr bekannt sind für die Herstellung begehrter Cannabis Sorten und Haschisch im Besonderen.

Sativa Eigenschaften im Vergleich zu Indica

Cannabis SativaAufgrund ihrer geografischen Umgebung haben sowohl Sativa, als auch Indica Pflanzen einzigartige Eigenschaften entwickelt. Eines der auffälligsten Merkmale von Cannabis Sativa ist ihr gigantischer, baumartiger Wuchs. Der Grund hierfür ist die Region, in der sie sich entwickelt hat. Da die meisten wild vorkommenden Sorten ihren Ursprung in den äquatorialen Regionen haben, hat Cannabis Sativa gelernt, das Beste aus den kürzeren, aber regelmäßigen Lichtperioden zu machen, die der Äquator erhält. Das führte zu einer Pflanze, die jede Gelegenheit zu wachsen nutzt, um sich weiter in Richtung Sonne zu strecken, was sich sogar noch in der Blütephase fortsetzt. Dies führte zu einer turmartigen Struktur mit länglichen, eleganten und luftigen Knospen, die sich am Zweig entlang entwickeln. Daher hat sie auch die charakteristischen langen und dünnen "fingerähnlichen" Blätter - um so viel Licht wie möglich aufzufangen. Dadurch daß sie wesentlich größer sind, neigen Sativa Sorten dazu, mehr Knospen als Indicas hervorzubringen, was riesige Erträge bedeutet; die Kehrseite davon ist, daß das große Wachstum viel mehr Zeit beansprucht, was bedeutet, daß Sativas auch eine viel längere Blütezeit benötigen.

Cannabis IndicaIndica Pflanzen andererseits wachsen viel gedrungener und kompakter, mehr wie ein Busch. Dies liegt an ihrem natürlichen Lebensraum, in dem sie weniger um das Sonnenlicht kämpfen müssen - dort stehen die Pflanzen nicht so dicht bei einander wie im äquatorialen Dschungel, daher gab es keine evolutionäre Notwendigkeit für die Indica Sorten, sich der Sonne entgegenzustrecken. Dies hat zu Cannabis Pflanzen geführt, die eine kleine Statur haben und sich wie ein Busch in die Breite strecken, um eine Form wie ein Weihnachtsbaum zu bilden. Die Knospen sind auch viel kompakter als die ihres Sativa Gegenstücks und die Blütezeit einer Indica ist in der Regel viel kürzer. Das, kombiniert mit dem kompakten Wuchs, macht sie so beliebt bei gewerblichen Züchtern - man kann auf wenig Fläche mehr Pflanzen aufziehen und sie produzieren ihre Blüten viel schneller.

"High" im Vergleich zu "stoned"

Beide, Sativa und Indica Sorten, machen sich gut als potente Medizin. Aber ihre Rauschzustände sind ziemlich verschieden, so daß jede ihren Platz im Vorrat eines Kenners findet. Das "High-sein", das eine Sativa auslöst, wird oft als eine starke und energiegeladene, zerebrale Begeisterung beschrieben. Es ist ein erhebender, geselliger Rausch, der kreative Ideen inspiriert und Lachanfälle auslöst. Das ist prima für den Gebrauch tagsüber, daher stehen viele Freizeit Nutzer auf den Sativa Rausch - was teilweise ein Grund dafür ist, warum Züchter sich viele Jahre auf die Steigerung des THC Gehaltes konzentriert haben.

Der Indica ist sozusagen das Gegenteil eines Sativa Rausches - Indicas machen Dich "stoned." Die Wirkung ist eine physikalische, den Körper betreffende Sedierung, ganz anders als der den Kopf berauschenden Kick der Sativa. Eine höhere Dosis sorgt für eine Betäubung, die einen auf die Couch nagelt, so betäubend, daß man in den Zustand einer tiefen Entspannung versetzt wird. Das ist ideal für die Entspannung am Abend, Indica beruhigt, nimmt den Stress und hellt die Stimmung auf. Medizinische Nutzer sind besonders wegen ihren entspannenden Eigenschaften an Indica Sorten interessiert. Beim Gebrauch von Cannabis zur Wiederherstellung der Gesundheit sind Ruhe und Schlaf sehr wichtige Teile des Prozesses und Indicas sind die Sorte der Wahl, um einen ins Bett zu bringen.

Wenn man sich die Cannabinoid Gehalte ansieht, haben Sativa Sorten in der Regel höhere THC zu CBD Verhältnisse. Umgekehrt haben Indica Sorten einen vergleichsweise hohen CBD Gehalt, aber einen niedrigeren THC Gehalt als eine Sativa.

Heutzutage findet man auf dem Markt meistens hybridisierte Sorten, die eine Mischung aus Sativa und Indica darstellen, obwohl sie häufig so zusammengesetzt sind, daß die eine Sorte die andere dominiert.

 

Beste Sativa und Indica Sorten