Hier erfährst Du was passiert, wenn Du Cannabis ißt

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Hier erfährst Du was passiert, wenn Du Cannabis ißt

Der Verzehr von Cannabis kann eine wirklich starke Erfahrung verursachen - stärker, als wenn Du die gleiche Menge geraucht hättest - und dies ist der andersartigen Weise zu verdanken, wie der Körper d

Die uralte Diskussion über das Rauchen von Cannabis im Vergleich zum Verzehr ist eine, über die viele kiffende Philosophen sinniert haben und viele Anfänger gestolpert sind. Da Cannabis und die Legalisierungsbewegung mehr und mehr öffentliche Aufmerksamkeit erregen, kommt dieser Vergleich häufiger auf und ist wichtiger denn je. Verdautes Cannabis ist eine Kraft, mit der man rechnen muss; die meisten Menschen wissen, daß es einen Unterschied zwischen dem Rauchen und dem Verzehr von Cannabis gibt, doch die Einzelheiten gehen oft irgendwo verloren oder fallen unter den Tisch. Daher, hier ist was passiert, wenn Du Cannabis ißt.

Es dreht sich alles um die Metabolisierung

Der Hauptunterschied zwischen dem Rauchen und Essen von Cannabis ist die Art und Weise, wie der Körper es absorbiert und verstoffwechselt. Wenn man Cannabis raucht oder verdampft, gelangt das THC und die anderen Cannabinoide über die Lungen direkt in den Blutkreislauf. Dies gibt den Cannabinoiden fast sofortigen Zugang zur Blut-Hirn-Schranke und somit zum Gehirn, was einen Rausch bewirkt.

Wenn Cannabis gegessen wird, sieht der Prozess gänzlich anders aus. Das Cannabis gelangt zunächst in den Magen, gefolgt von den Därmen. Im Laufe dieses Prozesses wird es auf die gleiche Weise aufgespalten und die Wirkstoffe absorbiert, wie Nährstoffe aus der Nahrung. Dies bewirkt, daß das THC und die anderen Verbindungen erst die Leber passieren müssen, bevor sie in den Blutkreislauf übergehen. Dies ist der wesentliche Unterschied zwischen dem Essen und Rauchen, denn wenn THC in die Leber gelangt, wird es dort in 11-Hydroxy-THC umgewandelt, eine viel stärkere Form von THC, die die Blut-Hirn-Schranke sehr schnell passieren kann. Das Ergebnis ist eine Verzögerung, in der man nüchtern bleibt, bis das Cannabis verdaut wurde, gefolgt von einem Rausch, der möglicherweise sehr viel stärker ist, als ein ansonsten rauchender Nutzer erwarten würde.

Das soll nicht heißen, daß gegessenes Cannabis immer zu einer fast umwerfenden Erfahrung führt, aber Dosis für Dosis, ist das oben Beschriebene der Grund, warum das Essen von Cannabis stärker als das Rauchen der gleichen Menge ist. Indem man anfangs eine kleine Menge ißt, kann man einen schönen, lockeren Kick bekommen. Deshalb wird Neulingen immer empfohlen, daß sie mit einer geringen Dosis anfangen - Du kannst die Dosis immer erhöhen, aber zurücknehmen kannst Du nichts. Dies kann Dir auch für zukünftige, ähnliche Esswaren eine Vorstellung über die Dosierung geben.

Dauer

Nicht nur daß das Essen von Cannabis einen wahrnehmbar stärkeren Rausch verursacht, er dauert auch länger an. Wieder einmal ist dies darauf zurückzuführen, wie der Körper mit der Zufuhr von Cannabinoiden umgeht. Obwohl das Essen von Cannabis sich stärker anfühlt, da es von der Leber metabolisiert wird, tritt tatsächlich eine kleinere Cannabinoidkonzentration in das Blut über - um die 10 bis 20 Prozent. Andererseits, wenn man Cannabis raucht, gelangt ein Prozentsatz im Bereich von 50 bis 60 Prozent hinein.

Trotz allem neigt THC aus gerauchtem Cannabis aber dazu nach etwa einer Stunde an Wirksamkeit zu verlieren, wohingegen THC aus gegessenem Cannabis für bis zu 10 Stunden wirksam bleiben kann. Dies könnte das Ergebnis einer Kombination von zwei Faktoren sein. Zum könnte es sein, daß der Körper es schwerer hat 11-Hydroxy-THC zu verstoffwechseln und abzubauen. Dann ist da noch die Tatsache, daß gegessenes Cannabis, im Vergleich zu gerauchtem, zu einer viel langsameren Freisetzung der Wirkstoffe führt. Das Cannabis wird nicht alles auf einmal verdaut und es kann eine Weile dauern, bis alles durch den Verdauungstrakt gewandert und in das Blut übergegangen ist.

Das Essen von Cannabis ist eine großartige Möglichkeit, um eine andere Seite des Cannabisrausches zu erleben und bietet eine neue und spannende Art und Weise, in der Küche damit zu experimentieren und wie man es mit Freunden teilt. Das Wissen wie gegessenes Cannabis mit dem Körper zusammenwirkt kann sehr hilfreich dabei sein sicherzustellen, daß Du die richtige Dosis nimmst und nicht in ein Erlebnis befördert wirst, das Dich überwältigt oder gar auf ewig von Esswaren abschreckt. Man kann so viel Spaß mit ihnen haben und zudem sind sie gesünder als Rauchen!