Cannabis & Pestizide: Alarmierend hohe Belastungen entdeckt

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Cannabis & Pestizide: Alarmierend hohe Belastungen entdeckt

Wenn sie falsch oder in großen Mengen verwendet werden, werden Pestizide zu einem Besorgnis erregenden Problem. Leider ist das genau das, was geschieht.

Wir alle würden gerne glauben, dass das Marihuana, das wir rauchen, rein und unverfälscht ist, aber für die Mehrheit der Menschen ist es nicht so, vor allem nicht für diejenigen, die es von der Straße kaufen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass beim Anbau eine alarmierende Menge an Pestiziden verwendet wird. Warum? Weil es die Gewinne der Erzeuger steigert, da sie wahrscheinlich weniger Pflanzen verlieren. Für viele Schwarzmarktanbauer hat dies Vorrang vor den gesundheitlichen Auswirkungen für den Endverbraucher. Die meisten Pestizide hinterlassen Rückstände und während einige Nahrungspflanzen sicher sind, waren sie nie zum Rauchen bestimmt. Es kann dazu führen, dass in Deinem Weed Sachen sind, die Du gar nicht darin finden willst. Wenn es jemals einen Grund gab sein eigenes Cannabis anzubauen und die Qualität zu gewährleisten, dann ist dieser.

Es ist nicht nur der illegale Anbau, der mit dem Pestizidproblem in Konflikt kommen. Auch dort, wo Cannabis legal ist, wie in Teilen der USA, behandeln lizensierte Züchter ihre Pflanzen mit einer Fülle von Pestiziden. Es ist ein Problem, das jetzt ans Licht kommt, da es den Nutzern immer bewusster wird, aber auch vorher schon wurde in einigen medizinischen Ausgabestellen kontaminiertes Marihuana gefunden.

Glücklicherweise ist es für den legalen Markt nur eine Unaufmerksamkeit gewesen, die man nun angeht. Bei den meisten landwirtschaftlich angebauten Kulturpflanzen, die für den Verzehr bestimmt sind, wird der Einsatz von Pestiziden scharf überwacht. Aber es scheint, dass dies bei Marihuanapflanzen nicht der Fall war. Es gibt eine große Menge an Gesundheits- und Sicherheitsrückrufen in den USA und es werden Rahmenbedingungen umgesetzt, um sicherzustellen, dass es nicht wieder passiert.

Auch in die Cannabis-Community kommt Bewegung, um Sicherheit und Qualität von Marihuana zu gewährleisten. Zum Beispiel führt der Emerald Cup, eine der größten Cannabis-Vernstaltungen in der Welt, neue Reinheitsanforderungen ein und alles von dem eingereichten Marihuana muss auf Verunreinigungen getestet werden. Sie werden eine Liste von Züchtern und Ausgabestellen veröffentlichen, die den Test nicht bestehen. Es ist nur eine der Möglichkeiten, wie die Menschen darauf hinwirken, dass diese Multi-Milliarden-Dollar-Industrie so sicher wie möglich bleibt.

GELANGEN PESTIZIDE WIRKLICH IN DEN KÖRPER?

Ja. Es gibt absolut keinen Zweifel daran, dass Pestizidrückstände beim Einatmen über die Lunge aufgenommen werden und in den Blutkreislauf gelangen. Es ist noch bedenklicher, wenn Extrakte verwendet werden, da sie bis zu zehn Mal die Menge der Rückstände enthalten können - durchaus eine Überraschung, wenn man bedenkt, dass die meisten Extrakte nur die zwei- bis fünffache Menge an Cannabinoiden enthalten. Es gibt einen Grund dafür; beispielsweise wird bei der Herstellung von Extrakten oft Trimm verwendet wid. Es ist durchaus möglich, dass der Trimm viel stärker belastet ist, als die Blüten einer Cannabispflanze. Es besteht auch die Möglichkeit, daß manche Extraktionstechnik einfach effizienter darin ist die Chemikalien von Pestiziden, als Cannabinoide zu extrahieren.

VON WIE GIFTIG REDEN WIR HIER?

Dies ist eines der wichtigsten Probleme, vor dem wir derzeit stehen. Die Wissenschaft weiß es einfach nicht. Wir wissen, dass Pestizide im Blutstrom zu haben nicht gut ist und die Organe schädigen kann, wie beispielsweise die Leber. Aber welches Ausmaß einer Gefahr von inhalierten Pestiziden ausgeht, das weiss man noch nicht vollständig - es ist noch sehr viel Forschung erforderlich. Die Situation wird auch nicht besser durch die Tatsache, dass verschiedene Pestizide verschiedene Dinge im Körper bewirken und dann muss man auch noch bedenken, dass beim illegalen Anbau womöglich manchmal Pestizide verwendet werden, die nicht für den landwirtschaftlichen Anbau zugelassen sind. Es kommt alles zusammen in einem großen Schmelztiegel voller Komplikationen und Probleme. Eines ist sicher, es ist giftig; es wird Dir keinen Gefallen tun.

PESTIZIDE VERMEIDEN

Der beste Weg, um sicherzustellen, dass der persönliche Vorrat an Marihuana sauber und sicher ist, ist sein eigenes zu produzieren, indem man eine oder zwei Pflanzen aufzieht, so dass man volle Kontrolle darüber hat, was mit den Pflanzen passiert. Wenn Du im Grow Room anbaust, dann gibt es nur sehr selten eine Notwendigkeit für die Schädlingsbekämpfung, da es in der Regel eine ziemlich sterile Umgebung ist. Eine weitere Option ist der biologische Anbau, wie es die Natur vorsieht. Dies wird nicht nur Deine Fähigkeiten verbessern (da es schwieriger ist), sondern auch ein selbstzufriedenes Gefühl erzeugen, wenn Du hochwertiges Marihuana erntest.

Wenn Du Pestizide verwenden musst, dann nimm biologische, wie reines Neem-Öl, IPA und Pyrethrum und Du bist auf der sicheren Seite. Diese gelten als sicher für den menschlichen Verzehr in kleinen Mengen - obwohl sie einige Probleme mitbringen. Wenn man sie während der Blüte verwendet, muss man sicherstellen, dass die Pflanzen vor der Ernte "gespült" werden.

Am Ende des Tages trifft jeder seine eigenen Entscheidungen, aber die Verwendung von Pestiziden ist nie eine gute Sache - also bau selbst an oder wenn Dir das verwehrt ist, stelle sicher, dass das, was Du Dir besorgst, biologisch angebaut wurde!

 

         
  Josh  

Geschrieben von: Josh
Autor, Psychonaut und Cannabis-Liebhaber, Josh ist Zamnesias betriebsinterner Experte. Er verbringt seine Tage draußen in der Natur, wobei er in die verborgenen Tiefen aller Dinge eintaucht, die psychoaktiver Natur sind.

 
 
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