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Betelnuss: Alles Was Du Wissen Musst

Inhalt:

  1. Was Ist Betelnuss?
  2. Die Wirkung Der Betelnuss
  3. Die Verwendung Der Betelnuss
  4. Geschichte Der Betelnuss
  5. Warnungen Betelnuss

Was ist Betelnuss?

Die Frucht der Betelnusspalme, die Betelnuss ist ein anregender und die Ausdauer steigernder Samen, der in ganz Asien als tägliches Ergänzungsmittel verwendet wird. In Asien, dem tropischen Pazifik und Ostafrika wachsend, wird von dem Baum angenommen, daß er von den Philippinen stammt, von wo aus er sich dann durch den internationalen Anbau verbreitet hat.

Dank ihrer allgemeinen Akzeptanz in ganz Asien hat die Betelnuss tatsächlich viele Namen - von denen die häufigsten Arekanuss, indische Nuss, Paan, Pinang und Bunga sind. Tatsächlich ist Arekanuss technisch gesehen ihr richtiger Name, denn sie wird eigentlich nur als Betelnuss bezeichnet, weil sie traditionell mit Betelblatt gekaut wird - doch sie sind in keinster Weise mit einander verwandt. Die Betelpflanze ist eine komplett eigenständige Rebe, die zur Piperaceae Familie gehört.

Die Betelnuss hat eine reiche und verschlungene Geschichte der Nutzung, die Tausende von Jahren zurückreicht. Ihre Verwendung als tägliches Ergänzungsmittel hat sich bis heute gehalten und in Teilen Asiens ist sie noch immer sehr beliebt - vor allem in Indien und Pakistan. Nutzer der Betelnuss erkennt man an ihren roten Zähnen und daran, daß sie häufig ausspucken, da der regelmäßige Konsum der Betelnuss den Nebeneffekt einer erhöhten Speichelproduktion hat.

Die Wirkung der Betelnuss

Die Hauptwirkung der Betelnuss ist die der Stimulation. Betelnuss enthält Arecolin - ihr Hauptwirkstoff. Arecolin wirkt auf das zentrale Nervensystem als mildes Stimulans und erhöht die Atemfrequenz. Infolgedessen verspürt der Nutzer eine erhöhte Energie und Aufmerksamkeit, woraus verbessertes Lernen und Gedächtnisleistung resultieren. Berichte deuten darauf hin, daß Betelnuss die Stimmung hebt und Euphorie auslöst, wahrscheinlich eine Folge des anregenden, erfrischenden Gefühls.

Die Verwendung der Betelnuss

Bevor man sie verwendet, ist es wichtig zu verstehen, daß Betelnuss allein für sich nicht sehr wirksam ist, da der Wirkstoff (Arecolin) nicht leicht vom Körper absorbiert wird. Um Betelnuss effektiv zu nutzen, muß sie in Verbindung mit eßbarem Kalk verwendet werden, was eine bessere Absorption erleichtert.

Um die Nuss zu verwenden, brich sie in kleine Stücke oder zermahle sie zu einem Pulver. Da sie gekaut wird, kannst Du sie in so große oder kleine Stücke zerteilen, wie es für Dich angenehm ist. ¼ einer Nuss ist für den Anfang eine gute Dosis - um ein Gefühlt dafür zu bekommen, wie sie auf Dich wirkt. Misch die Nuss mit etwa 0,25g eßbarem Kalk. Nimm die Mischung zwischen Wange und Zähne, wobei Du sie hin und wieder durchkaust. Schluck die Mischung nicht herunter, sondern schlucke den Speichel, der beim Kauen produziert wird. Mach das für etwa eine Stunde, bevor Du sie ausspuckst.

Eine andere Methode ist die Nuss zu pulverisieren, sie mit Kalk zu mischen und dann auf ein Stück bereits gekautes Kaugummi zu geben (für etwa eine Minute gekaut, damit es nass ist). Dies ermöglicht Dir, das Kaugummi zu kauen ohne daß Du die Mischung in der Wange behalten mußt und es verbessert den Geschmack.

Eine normale Dosis Betelnuss ist 2g. Verwende nie mehr als 2g auf einmal und nie mehr als 5g pro Tag.

Geschichte der Betelnuss

Die früheste schriftliche Erwähnung der Verwendung von Betelnuss durch den Menschen reicht zurück bis ins erste Jahrhundert, wobei in den Sanskrit Schriften beschrieben wird, daß sie 13 himmlische Eigenschaften hat. Obwohl die Tradition des Betelnusskauens Tausende von Jahren zurückreicht, ist nicht bekannt, wann oder warum die Nuss mit Betelblatt kombiniert wurde, um die psychoaktive Mischung herzustellen, doch archäologische Beweise zeigen, daß es seit mindestens 4000 Jahren so gemacht wird.

Heute variiert ihre traditionelle Verwendung von Kultur zu Kultur. In Vietnam ist Betelnuss ein wichtiges Symbol der Ehe. In Malaysia wird sie als ein Willkommensgruß für Besucher des Hauses angesehen, ähnlich wie Gästen in einem westlichen Haushalt ein Getränk angeboten wird. Die Verwendung der Betelnuss in Indien datiert sich zurück bis in die Prä-vedische Periode des Harappa Reiches. Sie galt als Gewohnheit des Königshauses und die Könige hatten sogar spezielle Betreuer, deren Aufgabe es war die Nuss und Blätter bei sich zu tragen, sollte es den König danach verlangen.

Dies sind nur einige Beispiele dafür, welch reiche Geschichte der Verwendung die Betelnuss in Asien hat, wobei sie von Kultur zu Kultur eine andere Bedeutung hat.

Warnungen

Nimm nie mehr als die empfohlene Dosis von 2 Gramm pro Sitzung oder 5 Gramm pro Tag. Dies kann zu Schwindel und Übelkeit führen. Das Schlucken der Betelnuss kann zu Magenverstimmung und Durchfall führen.

Die langfristige Verwendung von Betelnuss kann zu einer rötlich-schwarzen Verfärbung der Zähne, einer milden Sucht und überschüssiger Speichelproduktion führen. Die Verwendung von Betelnuss ist mit einem erhöhten Mundkrebsrisiko in Verbindung gebracht worden.

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