Triff Psilocybe Cubensis

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Triff Psilocybe Cubensis

Psilocybe cubensis ist ein alter Freund, der viele von uns auf eine weit reichende Reise mitgenommen hat. Also dachten wir uns, es wäre an der Zeit, um ihn ein wenig besser kennenzulernen.

Psilocybe cubensis gilt als einer der beliebtesten und gefragtesten Zauberpilze der heutigen Zeit und wird von den Menschen auf der ganzen Welt genossen. Um tiefer in das einzutauchen, was diesen König unter den Königen ausmacht, haben wir eine praktische Übersicht über dieses kleine Wunder zusammengestellt. Triff Psilocybe cubensis!

Psilocybe cubensis ist eine ziemlich spezielle Art der Zauberpilze. Obwohl er am häufigsten unter seinem Psilocybe Namen bekannt ist, kennt man ihn auch als Stropharia caerulescens, Stropharia cubensis, Stropharia cyanescens oder auch als der "Mexikaner" - abgesehen davon, daß er seit Jahrtausenden auf der ganzen Welt kultiviert wird.

Von all seinen ausgezeichneten Eigenschaften, sind es die Leichtigkeit und Widerstandsfähigkeit (für einen Pilz), mit der Psilocybe cubensis wächst, die zu seiner anhaltenden Popularität geführt haben. Jeder kann ihn mit sehr geringem Aufwand wachsen lassen.

Die Geschichte des Psilocybe cubensis

Die wahrscheinlich frühesten Hinweise auf die Verwendung von Psilocybe cubensis reichen zurück bis vor 15.000 Jahren! Bei einer archäologischen Ausgrabung in der Non Nak Tha Region von Thailand wurden neben den Überresten von Menschen die Knochen von Zebu Rindern gefunden. Psilocybe cubensis ist in der Region gut bekannt und gedeiht auf dem Dung von Zebu Rindern. Im Jahr 1992 vermutete Terence McKenna, daß die psychische und zeitliche Beziehung zwischen den Rindern und menschlichen Knochen ein definitiver Beweis ist, daß Psilocybe cubensis den Völkern dieser Region zu der Zeit sehr wohl bekannt war.

Auch von den Stämmen Zentralamerikas ist bekannt, daß sie Zauberpilze sowohl als geistige und auch als Erholungshilfe verwendeten. Viele Statuen und Darstellungen zeigen die Relevanz der Pilze innerhalb der Gesellschaft und Kultur der Azteken und Mixteken. Tatsächlich hatte jeder Stamm einen Gott, der speziell den Pilzen und anderen Entheogenen gewidmet war. Der Gott der Mixteken (Piltzintecuhtli) hat auf all seinen Darstellungen sogar ein Paar Pilze in den Händen. Leider wurde ihre Verwendung durch die eindringenden spanischen Siedler unterdrückt.

Wie bereits erwähnt, wird Psilocybe cubensis manchmal auch als der "Mexikaner" bezeichnet. Dies ist vor allem auf die Art und Weise zurückzuführen, wie dieser Zauberpilz Einzug in die westlichen Gesellschaft hielt. Zum Glück war es den spanischen Siedlern nicht gelungen die Verwendung von Zauberpilzen wie Psilocybe cubensis in der Region vollständig auszurotten und so wurden sie bald von Gordon Wasson "wiederentdeckt". Daraufhin wurde ein Artikel im LIFE Magazin über die Pilze veröffentlicht, was zu ihrer schnellen und populären Aufnahme in die westliche Gesellschaft führte.

Der Name

Psilocybe kommt aus dem Altgriechischen; aus den Worten Psilos (kahl) und Kube (Kopf) wurde das neue "Psilocybe" gebildet, wörtlich "Kahlkopf". Es wird vermutet, daß dieser Name ihre körperliche Erscheinung beschreibt.

Cubensis bezieht sich auf die Entdeckung und erste Dokumentation des Pilzes. Er wurde ursprünglich im Jahr 1906 in Kuba identifiziert und Stropharia cubensis benannt.

Charakteristika des Psilocybe cubensis

Psilocybe cubensis

Stiel: Der Stiel des Psilocybe cubensis ist in der Regel 4-15 cm lang und 0,4-1,5cm dick. Gewöhnlich ist er über die gesamte Länge relativ gleich dick, aber gelegentlich auch in Richtung der Basis etwas dicker. Er ist außen trocken, glatt und weiß, kann aber auch leicht gelblich/gelb-braun gefärbt sein. Wenn er verletzt wird, verfärbt er sich blau oder blau-grün.

Kappe: Die Kappe des Psilocybe cubensis neigt dazu im Durchmesser zwischen 1,5-8cm zu variieren. Bei jungen Exemplaren ist sie glockenförmig, ändert jedoch ihre Form, während der Pilz wächst und wird schließlich konvex, bis sie voll aufgegangen eine flache Form aufweist. Sie ist glatt, wenn sie trocken ist und wird glitschig, wenn sie naß wir. Was die Farbe betrifft, kann die Kappe sehr stark variieren. In der Regel ist sie hellbraun, wobei sie nach außen hin etwas heller wird; sie kann aber auch gelb oder sogar zimtfarben sein.

Lamellen: Die Lamellen des Psilocybe cubensis sind gelblichbraun bis dunkel gelblich-braun gefärbt.

Sporenabdruck: Mit bloßem Auge ist der Sporenabdruck des Psilocybe cubensis von dunkler purpurbrauner bis schwärzlicher Farbe. Unter dem Mikroskop sind die Sporen 11-17x7-12 Mikrometer groß, subelliptisch, dickwandig, glatt und haben einen großen apikalen Keimporus.

Psilocybe cubensis Dosierung

Laut Albert Hofman beträgt die ideale mittlere Dosis für einen Erwachsenen 4-8 Milligramm Psilocybin, der wichtigsten Wirkstoff der Psilocybe cubensis.

Beim Konsum frischer Pilze wird in der Regel die folgende Skala verwendet:

Leichter Trip: 5-10 Gramm

Mittelstarker Trip: 15-25 Gramm

Intensiv (für erfahrene Psychonauten): 30-35 Gramm

Wenn es um die Dosierung getrockneter Pilze geht, werden die Dinge wesentlich schwieriger. Das liegt daran, daß Pilze in der Regel (je nach Art) zu rund 90% aus Wasser bestehen. Als solches gibt es keine zuverlässige Möglichkeit, um eine Skala wie die oben aufgeführte aufzustellen. Die Dosierung trockener Pilze erfolgt nach Bauchgefühl, das aus der Erfahrung im Umgang mit einer bestimmten Art erwächst. Als grobe Werte zum ermitteln der Dosis kann man bei Psilocybe cubensis allerdings die folgenden verwenden (prozentualer Inhalt in der Trockenmasse): Psilocybin 0,63 - Psilocin 0,60 - Baecystin 0,025

Und Leute, denkt daran, psychedelische Pilze immer mit Sorgfalt und Respekt behandeln! Sie haben die Fähigkeit uns verborgene Wahrheiten in uns selbst zu zeigen und die Wirkung kann stark von der Stimmung beeinflusst werden. Achte stets darauf, daß Du in einer guten Stimmung bist, bevor Du auf die Idee kommst Dir welche einzuverleiben.