Obama, hier die Gründe warum junge Menschen über die Legalis

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Obama, hier die Gründe warum junge Menschen über die Legalis

Kürzlich sagte Präsident Obama der Welt in einem Interview, daß Cannabis vom Kongress wahrscheinlich neu eingestuft würde.

Er machte auch die krasse Bemerkung, daß die Legalisierung von Cannabis am Ende der Liste stehen sollte wenn es um die Prioritäten junger Menschen geht. Die Jugend von heute sollte sich statt dessen auf Arbeitsplätze, Klimawandel, Wirtschaft und Krieg und Frieden konzentrieren. Die Sache ist aber, jeder einzelne dieser "wichtigen" Punkte ist stark mit der Legalisierung von Cannabis verbunden.

Also Herr Obama, hier die Gründe warum die Jugend von heute sehr besorgt über die Legalisierung von Cannabis sein sollte:

Die Wirtschaft und Arbeitsplätze

Legales Cannabis hat das Potenzial Millionen und Abermillionen von Steuereinnahmen und Umsatz zu generieren. Wenn Du ein Beispiel dafür benötigst, schau Dir mal Colorado an, wo Marihuana vollständig legalisiert wurde. Im vergangenen Jahr wurden in Colorado allein 50 Millionen US Dollar an Umsatzsteuer generiert und dabei wurden zusätzliche periphere Wirkungen wie eine erhöhte Beschäftigungsquote durch die neue und wachsende Industrie, erhöhter Umsatz durch Zubehör, Reduzierung der Polizeiausgaben und viele andere Nebenwirkungen noch nicht berücksichtigt.

Diese Maßnahme war so erfolgreich, daß der Staat seine Steuerobergrenze erreicht hat und nun in Betracht ziehen muss seinen Bürgerinnen und Bürgern Steuern zurückzuerstatten. Die Steuergelder, die zurückgehalten werden, werden alle zurück in das Bildungssystem und die Infrastruktur des Staates geführt werden, was zu einer weiteren Steigerung der Einnahmen führen könnte. Stell Dir jetzt einmal vor es wurde auf Staatsebene eingeführt? Der wirtschaftliche und soziale Nutzen wäre riesig. Also Herr Obama, jetzt sagen sie uns bitte noch einmal, daß die Legalisierung kein Kernthema ist wenn es um die Wirtschaft und Arbeitsplätze geht?

Klimawandel

Mit der Legalisierung von Cannabis kommt auch die Legalisierung von Hanf, einem nicht psychoaktiven Mitglied der Cannabis Familie. Für Hanf gibt es viele Verwendungsmöglichkeiten; eine davon ist Vorbeugung des Klimawandels. Hanf kann als CO2 unbedenkliches Baumaterial, als erneuerbare Quelle für Papier (es verhindert eine Menge Abholzung), als eine nicht toxische Quelle für Kraftstoff und Kunststoff und als Mittel für eine biologische Sanierung verwendet werden (Beseitigung von Giftstoffen und Schwermetallen aus stark verschmutzten Böden). Es mag wie ein Luftschloss klingen, ist es aber nicht, denn jede einzelne dieser Anwendungen ist eine Überlegung wert. Hanf hat ein riesiges Potenzial und wurde vor seinem Verbot aufgrund seiner Verbindung zu Cannabis als die Zukunft der Industrie und Landwirtschaft angesehen. Es ist ein Potenzial, das den Erzeugern jetzt da das Verbot anfängt zu bröckeln wieder bewußt wird. Dies hat wiederum auch einen Bezug zur Wirtschaft, denn jeder dieser Punkte ist eigentlich eine Industrie für sich.

Krieg und Frieden

Hierbei gibt es zwei Aspekte und bei beiden geht es um den Krieg gegen die Drogen. Der Krieg gegen die Drogen geht weit über Cannabis hinaus, aber Cannabis macht einen großen Teil davon aus. Dies wird nirgendwo besser sichtbar als in Mexiko, wo prognostiziert wird, daß der Verkauf von Cannabis in den USA 40% der Einkünfte der Kartelle ausmacht. Die in den USA stattfindende Legalisierung war ein großer Schlag gegen ihre Einkünfte. Es sind eben diese Kartelle, die, ganz wörtlich, einen Krieg gegen die mexikanische Bevölkerung und die Polizei führen, die ihre Dominanz mit einer Kampagne der Angst und Schrecken durchsetzt. Dies hat zu Tausenden von Toten geführt hat und ist direkt verbunden mit dem von den USA geführten Krieg gegen die Drogen.

Der Krieg gegen die Drogen war zudem einer der Hauptgründe für die Invasion in Afghanistan, wo sowohl Schlafmohn, als auch Cannabis angebaut werden. Warum? Weil der Schwarzmarkt oft dazu verwendet wird Aufstände und einen andauernden Krieg zu finanzieren und anzuzetteln. Würde Marihuana legalisiert, würde man einen Großteil der Nachfrage abdecken, die ansonsten durch den Schwarzmarkt abdeckt würde, womit dieser trockengelegt würde.

Neben diesen drei "Hauptprioritäten", die Obama umreisst, gibt es viele andere kritische Probleme, die mit der Legalisierung von Cannabis verbunden sind. So hat beispielsweise Cannabis nachweislich einen unglaublichen medizinischen Wert, der das Leben von Millionen potenziell verbessern kann. Es hat zudem das Potenzial dazu beizutragen in den Justizsystemen in der ganzen Welt vorhandene rassistische Vorurteile abzubauen und schlußendlich ein System abzuschaffen, in dem es eine Industrie gibt, die von Inhaftierungen profitiert.

Die Liste geht noch weiter. Jeden Tag gibt es mehr Hinweise darauf, daß die Gesellschaft als Ganzes von der Legalisierung von Gras profitieren würde. In der einen oder anderen Weise betriftt es alles, also ja, Herr Obama, die Legalisierung von Cannabis sollte auf jeden Fall eine politische Priorität für die heutige Jugend sein.

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