Cannabis Karriere - Finde Deinen 420 Traumjob

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Cannabis Karriere - Finde Deinen 420 Traumjob

Nun da die Cannabis Legalisierung den Wendepunkt erreicht, ist ein guter Zeitpunkt, um über Berufe in der Branche nachzudenken. Es muß ja nicht Anbau oder Verkauf sein - es gibt viele andere Möglichkeiten, die sich eröffnen.

Hier in Europa leiden wir weitgehend immer noch unter den Folgen einer völlig gescheiterten Drogenpolitik. Zwar haben einige Orte gesehen, daß eine Cannabis Industrie entsteht - wie die Niederlande und Spanien - doch die Größe des Marktes und die Chance einer Gelegenheit sind nicht annährend so groß wie die in Colorado oder Washington. Obwohl der Verkauf von Cannabis nach niederländischem Recht geduldet wird, sind die meisten anderen Cannabis Produkte oder Dienstleistungen weiterhin illegal - auch solche Notwendigkeiten wie Marihuana für die Coffee Shops anbauen. Dies steht in krassem Gegensatz zu Colorado, wo die Industrie von den Fesseln des Gesetzes befreit wurde. Was insbesondere in Colorado derzeit vorgeht, ist die Umwandlung der kleinen Heimzüchterprojekte in eine vollwertige Industrie.

Es ist der Traum vieler Cannabis Enthusiasten, auf die eine oder andere Weise mit der Pflanze zu arbeiten. Das erste, was einem in den Sinn kommt, ist in der Regel entweder sie anzubauen oder zu verkaufen, aber es gibt buchstäblich Hunderte neuer Gelegenheiten, die sich in der Cannabis Wirtschaft ergeben.

Politischer Aktivismus

Dies ist wahrscheinlich nicht, was Du unter einem Traumjob verstehst, aber es ist eine tolle Stellung, um das Spielfeld kennenzulernen und Leute zu treffen. Speziell dort, wo Cannabis noch immer illegal ist, bleibt dies eine der wenigen legalen Gelegenheiten, die man ergreifen kann. Die Arbeit in gemeinnützigen Organisationen, Nichtregierungsorganisationen und Wohltätigkeitsorganisationen können eine gute Möglichkeit sein, erstmal reinzuschnuppern. Hierbei beginnt die Arbeit meistens als Freiwilliger und kann einige Jahre andauern. In einer Cannabis Organisation präsent zu sein, kann Türen öffnen, helfen Kontakte zu knüpfen und in der Regel kannst Du entscheiden, in welcher Richtung Du Dich im Cannabis Sektor bewegen willst.

Für alle, die sich ernsthaft mit Marihuana befassen und sehen wollen, daß es legalisiert wird, kann dies ein sehr interessanter Weg sein. Auch wenn Du dabei nicht mit der Pflanze selbst arbeitest, bist immer noch mit dem Thema beschäftigt. Bereiche, die man in Erwägung ziehen sollte:

Journalismus
Forschung
Öffentlichkeitsarbeit (von Kampagnen bis hin zur Bildung)
Für ein Amt kandidieren
Laborarbeit

Offensichtlich ist Freiwilligenarbeit in Vollzeit nicht für jeden eine praktische Option, der seinen Lebensunterhalt bestreiten muß. Zwar werden einige Arbeitsplätze in diesem Bereich bezahlt und sogar gut bezahlt, doch für eine Weile freiwillig in einer Nichtregierungsorganisation zu arbeiten, kann zu besseren Möglichkeiten führen.

Mit der Pflanze arbeiten

Cannabis

Jeder, der mit Cannabis arbeitet, kennt die Freude, die die Pflanze bringen kann. Leider mußt Du hierfür in einem Land leben, in dem Cannabis für den medizinischen oder Freizeitgebrauch legalisiert wurde, es sei denn, Du bist willens, das Gesetz zu brechen.

Die Arbeit in diesem Bereich der Marihuana Industrie umfasst den gesamten Prozess der Marihuana Herstellung, von der Laborarbeit, über den Zuchtraum, bis hin zum Einzelhandel. Sobald Cannabis legalisiert wurde, wird es im Grunde genommen eine Industrie wie jede andere. Cannabis Unternehmen benötigen auch Grafik Designer, eine PR Abteilung, Buchhalter, usw. Aber es gibt ein paar größere allgemeine Bereiche; diese sind:

Der Anbau:
Züchter
Anbieter
Erntehelfer
Pfleger/Beschneider

Verarbeitung:
Packer
Transporteure
Lagerverwaltung
Qualitätskontrolle (Leider eher Laborarbeit als probieren).
Sorten Spezialisten

Einzelhandel:
Filialleiter
Vermarktung und Werbung
Rechtsberatung
Public Relations
Steuerberater
Buchhalter

Weiterte Verarbeitung:
Bäcker und Köche
Experten für Konzentrate
Ärzte konsultieren

Cannabis Foods

Unterschätze die Popularität von Cannabis Eßwaren nicht. In Colorado ist nun alles mögliche verfügbar, von Kaugummi bis hin zu Gummibärchen. Ebenso sind Konzentrate eine ganzer Markt für sich. Denk mal an BHO, Hasch, Tinkturen, Öle, usw.

Kiffertourismus

Eine interessante Entwicklung , die in den meisten Orten stattfindet, in denen Cannabis legalisiert wurde, ist der erhöhte Cannabis Tourismus. Es ist in den Niederlanden passiert und jetzt passiert es in Colorado. Da das Kiffen in der Öffentlichkeit in Colorado illegal ist, bietet ein Unternehmen jetzt Cannabis Touren im Bus an. Warum nicht? Das Geschäft scheint gut zu laufen.

Eines ist sicher, an Orten, wo der Freizeitkonsum von Cannabis toleriert und entkriminalisiert wird, wird es immer zu einem Touristenzustrom kommen und an Orten, wo der Freizeitkonsum von Cannabis komplett legalisiert ist, wird der Kiffertourismus wachsen - wobei sich möglicherweise allerlei Gelegenheiten bieten.

Sekundäre Gelegenheiten

Sekundäre Cannabis Branchen sind Organisationen und Unternehmen, die nicht wirklich direkt mit der Pflanze selbst zu tun bekommen, sondern Dienstleistungen und/oder Produkte anbieten, die für den Cannabis Anbau verwendet werden - zum Beispiel Zubehörhersteller, Cannabis Zeitschriften und Messen, Cannabis Apps für's Handy, Festivals usw.

Ähnlich wie in der Aktivistenkategorie dargelegt, können die Arbeitsplätze, die besetzt werden müssen, sehr unterschiedlich sein und alle ermöglichen es, bei den richtigen Unternehmen in der Cannabis Branche unterzukommen.

Während die Cannabis Industrie wächst, tut es auch jede Kundenbetreuung, die damit in Verbindung steht. Diese bestanden bisher in Form von Social Media Websites, die speziell für Cannabiskonsumenten und Heimzüchter konzipiert wurden, wie auch andere Websites und Foren, die nützliche Werkzeuge anbieten.

Ein schönes Beispiel hierfür ist die Website weedmaps.com. Sie wurde von einem cleveren Unternehmer aufgezogen, der eine Marktlücke sah und sie ergriff. Der Dienst besteht im Grunde aus einer Kombination von Google Maps, einem Marihuana Verzeichnis und einer Bewertungsseite. Dies ermöglicht es Nutzern, ihre Postleitzahl einzugeben und herauszufinden, wo in ihrer Gegend sich Apotheken, Coffee Shops und Ärzte befinden und Kommentare zu jedem Eintrag abzugeben. Es ist ein äußerst praktisches Werkzeug, vor allem in den USA, wo es meistens von medizinischen Marihuana Patienten verwendet wird.

Natürlich gibt es viele andere schöne Beispiele und verschiedene Möglichkeiten, um einen Dienst oder ein Produkt anzubieten - wie Verdampfer zum Beispiel. Die Leute bewegen sich weg vom Rauchen und in Richtung Eßwaren und Verdampfer. Technologieunternehmen arbeiten hart daran, das Prinzip des Verdampfers aus seinen Kinderschuhen zu bringen - eine riesige Gelegenheit.

Es gibt auch direktere Dienstleistungen, wie zum Beispiel Cannabis Social Clubs. Sie sind auf dem Vormarsch und obwohl sie gemeinnützig sind, werden sie mit bezahlten Vollzeitmitarbeitern betrieben. Ein Cannabis Social Club ist im Grunde eine Gruppe gleichgesinnter Menschen, die zusammenkommen, um privat und unter sich Gras anzubauen und auszutauschen, häufig für medizinische Zwecke. Sie sind nur an wenigen Orten legal, aber sie beginnen überall zu sprießen und sind ein aktiver Teil der Drogenreform. Hier erfährst Du, wie Du selbst einen an den Start bringst.

Wie Du siehst, gibt es große, abwechslungsreiche und zahlreiche Gelegenheiten, die man im ständig wachsenden Cannabismarkt ergreifen kann. Die Cannabis Industrie ist vielerorts bereits angekommen und in Kürze werden viele folgen. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um über die Chancen nachzudenken, die sich in den nächsten Jahren eröffnen werden und wie man sich am besten positioniert.

Was wäre Dein idealer Cannabis Job? Hast Du Erfahrung, um selbst in die Branche einzusteigen? Hast Du Mühe, herauszufinden, wo Du suchen sollst? Erzähl uns alles darüber unten in den Kommentaren!