Kratom Wirkt Nicht Mehr? Hier Die Problemlösung

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Kategorien : BlogKräuter und Samen

Kratom Wirkt Nicht Mehr? Hier Die Problemlösung

Hier sind einige praktische Tipps, um eine Kratom-Toleranz zu vermeiden.

Ob es zur Erholung oder therapeutisch verwendet wird, Kratom ist in den letzten Jahren in den USA und in Europa zu einem Phänomen geworden.

WAS IST KRATOM?

Kratom ist der geläufige Name für die getrockneten Blätter des tropischen Laubbaums Mitragyna speciosa. Dieses Mitglied in der Familie der Rötegewächse ist in vielen Ländern Südostasiens heimisch, vor allem in Thailand und Indonesien. Von indigenen Völkern wurde es seit Jahrhunderten als Medizin verwendet, als erholsames, psychotropes und körperlich anregendes Kraut. Traditionell werden die frischen Blätter von den Arbeitern in Thailand bei schwerer körperlicher Arbeit und zur Stimmungsaufhellung bei monotonen Aufgaben als Stimulans gekaut.

DIE WIRKUNGSWEISE VON KRATOM

In Kratom gibt mehr als 25 verschiedene Wirkstoffe, einschließlich der Alkaloide Raubasin, Corynantheidin, Epicatechin, Mitraphyllin und 7-Hydroxymitragynin. Die wichtigsten aktiven Alkaloide sind Mitragynin und 7-Hydroxymitragynin.

Diese Alkaloide sind beide opioide und adrenerge Rezeptor-Agonisten. Bei niedrigeren Dosen wirken sie als Stimulans, wobei die adrenergenen Wirkungen dominant zu sein scheinen. Bei höheren Dosen dominieren die sedierenden Wirkungen. Verschiedene Arten von Kratom haben aufgrund des einzigartigen Alkaloidprofils jeder Unterart unterschiedliche Auswirkungen.

KRATOM-TOLERANZ

Speziell regelmässige Nutzer können eine Toleranz aufbauen. Genau wie bei jeder anderen Substanz, passt sich der Körper dem Konsum an und baut so eine Toleranz auf. Das Gehirn ist fantastisch in seiner Anpassungsfähigkeit. Es wird herunterschalten und seine eigenen Chemikalien herstellen, um die von aussen zugeführten anderen Verbindungen zu neutralisieren, um so die Dinge in Homöostase oder im Gleichgewicht zu halten. Dies drückt sich beim Nutzer als Toleranz aus.

Im Vergleich zu dem, was als eine vernünftige Dosis pro Tag in Betracht gezogen werden könnte, um die gewünschten Wirkungen zu verspüren, kann eine Toleranz zu einer erhöhten Dosierung führen. Wenn solch ein Trend fortgesetzt wird, fördert dies eine Desensibilisierung und übermässigen Konsum und kann schließlich zur Sucht führen.

Was tun, wenn kratom nicht mehr wirkt? Es gibt keinen Königsweg zur Lösung einer Kratom-Toleranz, aber es gibt ein paar Dinge, die Du tun kannst.

MISCHE ES

Der Schlüssel ist das "gleichbleibende Sorte Syndrom" zu vermeiden. Dieser Zustand tritt ein, wenn für eine längere Zeit die gleiche Spezies verwendet wird. Bei der täglichen Verwendung von immer der gleichen Sorte oder Mischung von Sorten baut sich viel schneller eine Toleranz auf. Deshalb ist es besser, wenn man verschiedene Arten von Kratom zur Verfügung hat und diese regelmäßig mischt, die Dosierungen anpasst und Sorten durchwechselt. Auf diese Weise erreichen die Agonisten-Niveaus keine stabile Konzentration im Gehirn und eine Toleranz tritt weniger wahrscheinlich ein.

MACHE EINE PAUSE

Wer es übertrieben hat, für den ist die harte Wahrheit, dass er eine Pause machen muss, um dem Gehirn zu ermöglichen zur Ruhe zu kommen und zurückgesetzt.

Reduziere die Aufnahme auf ein Viertel der normalen täglichen Dosis oder stelle den Konsum sogar für eine Weile vollständig ein. Je länger die Zeit zwischen den Anwendungen, desto schneller wird die Toleranz abgebaut.

Um eine wirklich hohe Toleranz abzubauen, sollte man sich mindestens 2 Monate in Abstinenz üben. Nach dieser Zeit der Abstinenz sollte man es mit der Dosierung vorsichtig angehen, da sich schnell wieder eine Toleranz aufbaut. Ist dies der Fall, dann wird eine längere Zeit der Abstinenz benötigt, um zum Ausgangswert zurückzukehren.

FÜR ANFÄNGER

Beim Konsum von Kratom ist es wichtig, den Aufbau einer Toleranz von vornherein zu verhindern. Wenn Du Kratom im Rahmen Deines natürlichen Gesundheitsmanagements verwendest, versuche die Dosierung auf einmal pro Tag zu beschränken. Eine hohe Dosis ist besser, als mehrere kleine Dosen. Wenn Du auf ein Freizeiterlebnis aus bist, versuche sie auf zwei oder drei Mal pro Woche zu begrenzen. Dadurch wird dem Körper einige Zeit gegeben, um die Gehrinchemie wieder auf das Ausgangsniveau zu bringen und so eine Toleranz zu vermeiden.

Erstnutzer sollten nur Pulver verwenden und Konzentrate meiden, da das Gehirn sich schnell an diese hohe Dosis anpasst und rasch eine Toleranz aufbaut.

Genieße es und bleibe auf der sicheren Seite.

 

         
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