Die Besten Cannabissorten Zum Anbau In Frankreichs Freiland

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Besten Cannabissorten in Frankreich


Cannabis ist eine widerstandsfähige Pflanze, die fast überall wachsen kann. Eine wohlüberlegte Auswahl der Sorte für die unterschiedlichen französischen Klimazonen wird Dir einen problemlosen Anbau und Gläser voll mit harzigen Blüten bescheren.

VIELFÄLTIGES CANNABIS

Cannabis ist eine einzigartig vielfältige Pflanze. Sie wächst in vielen verschiedenen Klimazonen und ist extrem robust. Die Menschen haben Cannabis seit mindestens zwölftausend Jahren angebaut. Die Diaspora prähistorischer Menschen führte zur globalen Ausbreitung der unendlich nützlichen Cannabispflanze bis in jede Klimazone auf dem Globus.

Tausende Jahre der Mutation haben zu einer außergewöhnlichen Auswahl an Arten von Cannabis geführt. Bei den drei wichtigsten Unterarten Cannabis sativa, indica und ruderalis gibt es viele Variationen in der Ausprägung. Eine mexikanische Sativa und eine thailändische Sativa sehen nebeneinander erstaunlich unterschiedlich aus. Gleiches gilt für eine pakistanische Kush neben einer marokkanischen Indica.

sativa vs indica

Die Natur und die Zeit haben bei der Akklimatisierung von Cannabis in bestimmten Regionen bereits volle Arbeit geleistet. Aus diesen akklimatisierten Landrassen wird das moderne Cannabis gezüchtet. Oftmals werden starke, lange reifende tropische Sativas mit ebenso starken und schneller reifenden Indicas gekreuzt und so Hybride mit den gewünschten Eigenschaften beider geschaffen. Deshalb kann man viele Arten von Cannabis an Orten anbauen, die man normalerweise nicht mit dem natürlichen Lebensraum von Cannabis assoziieren würde.

CANNABIS IN FRANKREICH ANBAUEN

Frankreich reicht von Dünkirchen im Norden bei 51° geographischer Breite bis zu den Pyrenäen im Süden bei 43° geographischer Breite und hat für ein relativ kleines Land eine sehr dynamische Umwelt. Es gibt vier Klimazonen, drei Bergmassive, verschiedene größere Flüsse und vier Küstenlinien. Je nachdem wo Du lebst, werden sich Deine Auswahlmöglichkeiten von Sorten für den Anbau unterscheiden.

Im Norden kommst Du an die Grenzen der zum Anbau von Cannabis jeglicher Art günstigen Bedingungen. Im Südosten kannst Du es wagen, tropische Hybride anzubauen. Die Bergmassive ähneln der Heimat vieler Indica-Landrassen.

DIE ZWISCHENZONE

Im Norden, in Paris und im Zentrum gibt es typischerweise kalte Winter und heiße Sommer, normalen Regenfall und milde Frühlinge. Im Norden anzubauen kann eine Herausforderung sein, auf der anderen Seite gibt es viele Anbauer in Wales oder sogar Schottland, die bei einer sehr herausfordernden Umgebung für so ziemlich jede Art von Landwirtschaft gute Resultate erzielen.

Die Tageslängen sind der entscheidende Faktor beim Anbau von Cannabis. Um richtig zu gedeihen, benötigt Marihuana ununterbrochen mehr als 12 Stunden Tageslicht. Weit im Norden gibt es bis Mitte April nicht genug nutzbares Tageslicht für den Anbau von Cannabis und selbst dann ist es ziemlich kalt.

Cannabis ist sehr widerstandsfähig und kann mit Kälte umgehen, starken Frost wird es allerdings nicht tolerieren. Hier kommt die Ortskenntnis Deines Mikroklimas ins Spiel. Marihuana wird langsam wachsen, bis richtig warmes Frühlingswetter einkehrt und die Sonne wirklich 12 Stunden lang am Himmel steht.

Wenn Du im Norden lebst, werden Deine Träume, monströse, reinrassige Sativas anzubauen, wohl Träume bleiben, es sei denn Du verwendest ergänzend anspruchsvolle Beleuchtungstechniken. Hybride sind typischerweise kräftiger und ideal für nördliche Klimazonen.

Indicadominierte Sorten mit kurzem Reifeprozess, wie die Early Skunk oder Himalaja Gold, sind unter diesen Umständen ideal. Sie wachsen schnell und sind resistent gegen Krankheiten. Autoflowering Cannabissorten sind bei kurzen Wintern eine gute Sache. Oftmals werden für nur 60 Tage gereifte Sorten, wie Royal Dwarf oder Northern Lights Automatic, am Ende der Saison ein volles Aufbewahrungsglas garantieren. Hast Du den Platz dafür, kannst Du in einer Saison drei Ernten einfahren, wenn Du für Überschneidungen sorgst.
Besten Cannabissorten in Frankreich Zwischenzone

DER ATLANTIK

Die feuchte Küste westlich von Bayonne birgt heiße Sommer mit kühlen Meeresbrisen und milde Winter. Seit Jahrhunderten bis zum heutigen Tag gedeihen dort die Trauben. Ebenso wie Wein von Weltklasse bietet diese Region auch ideale Voraussetzungen zum Anbau von feinstem Cannabis. Normaler Regenfall während den Jahreszeiten mit feucht-milden Frühlingen und jeder Menge Sonnenschein während den Sommertagen klingen wie ein maßgeschneidertes Wetter für Marihuana. Gib aber während der Regenfälle im Herbst auf Dein Gras Acht. An den Küsten können beim Wechsel der Jahreszeit richtig starke, vom Meer kommende Stürme peitschen.

Die Herbste sind immer noch zu kurz für das richtige Heranreifen dieser beeindruckenden tropischen Sativas. Zehn Grad weiter südlich gäbe es keine Probleme. An der gemäßigten Küste kannst Du jedoch fantastische Erträge von mit Indica-Genen gezähmten, kräftigen sativadominierten Sorten einfahren, zum Beispiel von AK-47 oder Sour Diesel.
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DAS MITTELMEER

Der Süden hat das trockenste Klima in Frankreich und im Frühling und Herbst deutliche Regenfälle. Das ist Musik in den Ohren eines Cannabisanbauers. Eine ordentliche Menge Regen in den frühen Stadien des Wachstums von Cannabis und die Marihuanapflanze ist im Nu bereit für jede Menge Sonne in den Sommermonaten.

Durchschnittliche tägliche Temperaturen von 27°C bedeuten, dass wärmeliebende, fettes Gras produzierende Sorten wie die klassische Silver Haze angebaut werden können. Eine Lemon Thai Kush wird in der Sommerhitze gedeihen und zur Erntezeit wird eine kaleidoskopische Harzproduktion einsetzen, wenn der Oktober die Kälte des Winters andeutet. Behalte Dein Gras bei herbstlichen Regenfällen gut im Auge. Es ist besser ein paar Tage zu früh zu ernten, um eine Woche Regen zu vermeiden, wenn die Blüten perfekt wären.

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HALBKONTINENTALES KLIMA & DIE BERGE

Die Region Elsass hat ein Dutzend Mikroklimazonen, in einigen davon kann Wein angebaut werden, während andere weniger gemäßigt, sondern eher alpin sind.

Die niedrigeren Ausläufer der Savoyen entsprechen den heimischen Höhenlagen der Eltern von großartigen Indicas wie Serious Kush oder Aurora Indica, aber das Wetter ist weitaus rauer und unfreundlicher. Die Temperaturen liegen außerhalb der Komfortzone, in der Cannabispflanzen ordentlich wachsen.

Gewächshausanlagen sind eine empfehlenswerte Lösung für den Anbau in kälteren Klimazonen, in denen das Wetter zu unvorhersehbar oder kalt ist oder wo die Sommer für Cannabis zu kurz sind. Kurze Tage können um künstliches Licht ergänzt werden, um die Anbausaison zu verlängern und frühen Schneefall ignorieren zu können. Wenn kurze Sommer das Wachstum einiger Sorten hemmen können, werden autoflowering Sorten wieder einmal zu einer attraktiven Option.
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KEIMUNG

Du hast Deine Methode zur Keimung ausgewählt, bist ausgestattet und startklar. Deine Torftöpfe oder Jiffy-Pots sind eingeweicht und gebrauchsfertig oder Dein Papiertuch ist befeuchtet und ein warmer, dunkler Ort ist vorbereitet. Hältst Du Dich an den Rhythmus der Natur und lässt die Keimung bei der entsprechenden Temperatur und Tageslänge stattfinden? Oder spielst Du mit der Natur und setzt ergänzende Wärme für eine frühere Keimung ein und verwendest ergänzende Beleuchtung während der frühen vegetativen Phase, um für beständigere Pflanzen zu sorgen?

Die Keimung im späten April kurz vor dem warmen Mai ist in den französischen Breiten am gängigsten. An den südlichen Atlantik- und Mittelmeerküsten bereits Anfang April, da die Tage dort bereits früher im Jahr wärmer und länger sind.

Das Keimen und Wachsen unter verbesserten Bedingungen im Innenbereich gibt Dir volle Kontrolle. Diese Methode erhöht sicherlich die Erträge, da größere Pflanzen hochgezogen werden können, aber bedenke, dass die Blütezeit am Ende der Saison gleich bleibt. Bevor Du die Pflanzen in ihre endgültige Position bringst, solltest Du sie zwei Wochen lang abhärten, denn Schocks können das Wachstum hemmen oder die Blütephase zu früh einleiten.

EXZELLENTES FRANZÖSISCHES CANNABIS

Die Koeppen-Geiger Klimaklassifikation für die meisten Gegenden Frankreichs ist Cfb, ein warmes, gemäßigtes und feuchtes Klima. Die südlichen Küsten werden als Csa klassifiziert, ein warmes mediterranes Klima mit heißen Sommern und milden Wintern. Die Berge und Teile des inneren Festlands werden als Dfb klassifiziert, ein feuchtes Schneeklima mit ganzjährig niedrigen Temperaturen.

Bei bedachter Sortenauswahl und einer angemessenen Art der Keimung kann man überall in Frankreich den Anbau von Cannabis genießen. Es bedarf eventuell einiger Hilfestellungen, wenn das Klima unfreundlicher ist, aber der begeisterte Anbauer wird die Gläser bei jeder Ernte mit harzigem Gras füllen können.

Frohes Anbauen!

 

         
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