Alzheimer Mit Cannabis Verhindern?

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Alzheimer Mit Cannabis Verhindern?

Ein Zug pro Tag hält die Demenz fern

"Wenn Du so etwas machst, wie in Deinen 20er und 30er Jahren einen Haufen Marihuana zu rauchen, kannst Du alle Entzündungen aus dem Gehirn wischen und dann wieder ganz von vorne anfangen. Und Du wirst einfach an Altersschwäche sterben, bevor die Entzündungen für Dich wieder ein Problem werden." Diese Aussage wurde von Prof. Gary Wenk gemacht, einer Koryphäe in den Auswirkungen von Drogen auf die Gehirnfunktion und ein Experte auf den Gebieten der Neurowissenschaften, Psychologie und medizinischer Genetik und Immunologie an der Ohio State University; im Licht seiner Forschung, sagt dieser Professor, daß man beim Cannabis sehen kann, daß es, indem es Entzündungen ausmerzt, eine positive Wirkung auf den Zustand der Nervenzellen hat.

Die Alzheimer Krankheit verstehen

Kognitiver Verfall, der durch Alzheimer, Huntington, Multiple Sklerose, ALS und Parkinson verursacht wird, ist unter den Älteren der Bevölkerung weithin gefürchtet. Es wird allgemein angenommen, daß diese Krankheiten durch eine gesunde Ernährung, geistiges und körperliches Training und soziales Engagement verhindert werden können, aber in Wahrheit gibt es noch keine tatsächlichen Beweise dafür, daß irgendwas davon Demenz oder Alzheimer verhindern kann. Ironischerweise sagen neuere Forschungen, daß Kiffen das erreichen kann, woran die Gesundheitspraktiken der breiten Masse scheitern.

Insbesondere Alzheimer ist eine neurodegenerative Erkrankung, die durch das Absterben einer großen Anzahl von Gehirnzellen verursacht wird. Während diese Krankheit fortschreitet, schwindet die Fähigkeit der Person, sich an Informationen zu erinnern und zusammenhängend zu denken. Trotz des medizinischen Fortschritts ist die Ursache dieser neuronalen Degeneration unklar. Studien an Toten zeigen jedoch, daß das Gehirn von Patienten mit Alzheimer Klumpen von Beta Amyloid Protein und Bündel des Tau Proteins enthalten. Der Zustand dieser Proteine stört wiederum wie die Signale von einer Gehirnzelle zur anderen gesendet werden. Es wird auch angenommen, daß die Anwesenheit dieser Proteine im Rahmen einer Reaktion des Immunsystems zur Entzündung führt.

Aktuelle Studien lassen vermuten, daß eine chronische Entzündung eine kritische Rolle bei der Krankheit spielt. Diese Theorie hat einschneidende Folgen für mögliche medizinische Interventionen bei der Krankheit, vor allem da derzeitige Interventionen darauf begrenzt sind, nur die Symptome und nicht die Krankheit selbst zu behandeln.

Cannabis als medizinische Intervention

Bei den meisten neurodegenerativen Erkrankungen entwickeln sich Entzündungen als lokale Reaktion, die von Makrophagen im zentralen Nervensystem angetrieben werden. Es ist eine gesunde Reaktion, die schädliche Reize bekämpfen soll; idealerweise sollte diese Reaktion die Integrität des Nervengewebes wieder herstellen. Ohne Behandlung kann eine neuronale Entzündung den Beginn von Erkrankungen des Nervensystems auslösen, zu denen auch neurodegenerative Krankheiten wie Alzheimer gehören.

Cannabis gilt als eine der ältesten, stärksten, sichersten und günstigsten entzündungshemmenden Substanzen. Es enthält Wirkstoffe, die Cannabinoide genannt werden und von ihnen wird vermutet, daß sie das Wachstum neuer Nervenbahnen zwischen Neuronen fördern, die durch Trauma oder Alterung beschädigt wurden.

Die Wissenschaft hinter Cannabis als entzündungshemmendes Mittel

Abgesehen von Entzündungen, oxidativem Stress, Exzitotoxizität, mitochondrialer/intrazellulärer Dysfunktion, rückt dabei eine reduzierte ernährungstechnische Unterstützung ins Bild, wobei sie neurologische Verfallserkrankungen erschwert und verschlimmert. Studien in diesem Zusammenhang weisen stark darauf hin, daß die Anwesenheit von THC und CBD in Marihuana diese Symptome verringert. Von THC (Tetrahydrocannabinol) und CBD (Cannabidiol) hat sich gezeigt, daß sie sich positiv auf das Endocannabinoid System auswirken, das aus neuromodulatorischen Lipiden und ihren Rezeptoren besteht. Es wurde herausgefunden, daß Cannabinoide nicht nur Entzündungen verringern; sie wirken als Antioxidantien, sortieren beschädigte Zellen aus und kurbeln die Produktion neuer Zellen an. Cannabinoide helfen, die Mitochondrien zu verbessern und dies führt zu einer verbesserten Zellfunktion. Ein Experiment, das an Mäusen durchgeführt wurde, zeigte, daß die Testobjekte eine verbesserte Erinnerungs- und Wahrnehmungsfähigkeit aufwiesen, zwei der Hauptprobleme bei Patienten mit Alzheimer.

Auswirkungen des Cannabiskonsums

Aus der Forschung an Cannabis ergeben sich monumentale Implikationen für Millionen von Menschen, die Alzheimer entwickeln. Allein in den Vereinigten Staaten leben mehr als 5 Millionen mit der Krankheit und jedes Jahr sterben etwa eine halbe Million Menschen daran. Derzeit hat die US Regierung allein im Jahr 2013 etwa 203 Milliarden Dollar für die Behandlung von Alzheimer ausgegeben und es wird geschätzt, daß die Krankheit in den nächsten 40 Jahren weitere 20 Trillionen Dollar kosten wird. Hierbei nicht mitgerechnet ist die unbezahlte Pflege, die von Familien geleistet wird, bei denen ein Mitglied von der Krankheit betroffen ist.

Mit Cannabis ist es möglich, daß das Geld frei wird, das für Alzheimer ausgegeben wird und für andere dringende Bedürfnisse kanalisiert werden kann. Neben den finanziellen Überlegungen kann Cannabis die Möglichkeit eröffnen, daß viele ältere Menschen und ihre Familien von der Angst verschont bleiben, die die Krankheit begleitet. Es kann sehr gut sein, daß das alte Sprichwort über einen Apfel pro Tag nach Prof. Wenk's Abhandlung Platz macht für "Ein Zug pro Tag hält die Demenz fern."