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Man Gras Noch Leckerer Macht
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Wie Du Deinem Gras Vor Und Nach Der Ernte Noch Etwas Mehr Geschmack Verleihst

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Obwohl gutes Cannabis großartig schmeckt, gibt es immer noch ein paar Dinge, die Du tun kannst, um aus Deinem Gras geschmacklich noch mehr herauszuholen. Bei uns erfährst Du, wie Du nicht nur während des Pflanzenwachstums, sondern auch, wenn sich die fertigen Blüten bereits in den Gläsern befinden, den Blütengeschmack noch verbessern kannst.

Nichts gegen den natürlichen Geruch und Geschmack von Gras, aber wusstest Du, dass Du Dein Kraut geschmacklich noch aufpeppen kannst? Wie wäre es, Dein Gras mit ein paar köstlichen fruchtigen Noten oder einem erfrischenden Minzaroma zu verfeinern? Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, wie man den Geschmack von Weed verbessern kann – und zwar nicht nur während des Pflanzenwachstums, sondern auch noch nach der Ernte. Bei uns erfährst Du, wie Du den besten natürlichen Geschmack aus Deinem Gras herausholst und wie Du Deinen Blüten nach der Ernte eine extra Portion Geschmack verleihst.

WIE MAN EXTRA-GESCHMACKVOLLES GRAS ANBAUT

Wie Man Extra-geschmackvolles Gras Anbaut

Die markanten Geschmacksrichtungen von Cannabis sind auf die so genannten Terpene zurückzuführen, bei denen es sich um flüchtige Aromastoffe handelt, die von den Trichomen der Pflanze produziert werden. Die ganz spezifische Zusammenstellung dieser Verbindungen verleiht jeder Cannabissorte ihren einzigartigen Geschmack – nach Zitrusfrüchten, Gewürzen, Kiefern, Blumen, Schokolade, Süßigkeiten und vielem mehr. Der Schlüssel, um den besten Geschmack aus Deinen Cannabispflanzen herauszuholen, liegt also darin, während des Pflanzenwachstums die Terpen-Produktion und -Ausprägung zu maximieren. Wir erklären Dir hier, wie Du dabei vorgehen solltest:

  • Stress führt dazu, dass Cannabispflanzen mehr Geschmack entwickeln!

Terpene haben nicht nur einer Vielzahl großartiger Aromen zu bieten, sondern stellen auch eine Art natürlichen Schutzmechanismus der Cannabispflanze dar, mit dem Schädlingen abgewehrt werden. Aus diesem Grund bildet die Pflanze mehr Terpene, wenn sie gestresst wird – beispielsweise während eines Schädlingsbefalls oder im Falle eines Nährstoffmangels. Natürlich solltest Du die Gesundheit Deiner Pflanzen nicht gefährden, doch gibt es sanfte Stressmethoden, die Du problemlos anwenden kannst, um Deine Pflanzen zu einer maximalen Terpen-Produktion anzuregen.

  • Low-Stress-Training

Unter Low-Stress-Training (LST) versteht man, dass das Wachstum der Pflanzen durch seitliches Biegen und Anbinden der Seitenzweige beeinflusst wird. Auf diese Weise erhält die gesamte Pflanze mehr Licht, während beim natürlichen Wachstum die obersten Blüten das meiste Licht abbekommen. Mit Hilfe von LST erzielt man nicht nur einen potentiell größeren Ertrag, sondern stresst die Pflanze auch auf sanfte Art, was die Anzahl ihrer aromatischen Verbindungen erhöht. Obwohl diese Methode eigentlich einfach anzuwenden ist, erfordert sie doch etwas Fingerspitzengefühl. Man benötigt Schnüre oder Drähte, um die Zweige zu biegen und zu befestigen, was die Triebe zu einem buschigeren Wachstum anregt, in dessen Folge eine bessere Lichtverteilung gewährleistet wird.

  • Mehr Geschmack mit Hilfe von UV-Lampen

Manche Anbauer verwenden zusätzliches UV-Licht in ihrem Grow-Room, um die Trichomen-Produktion ihrer Pflanzen zu verbessern. Obwohl noch nicht abschließend geklärt werden konnte, ob diese Methode wirklich effizient ist, steht dahinter die Idee, dass der Stress durch UV-Strahlen ausreicht, um die Pflanzen mit einer Steigerung der Terpen-Produktion als eine Form des Schutzes reagieren zu lassen.

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Trichome sind winzige, kostbare Drüsen auf den Buds, die den Großteil der Cannabinoide und Terpene der Pflanze enthalten.

  • Den Geschmack mit Hilfe von Nährstoffen verbessern

Nährstoffe spielen ebenfalls eine große Rolle, wenn es um den zukünftigen Geschmack Deines Grases geht. Obwohl die Anbauer hier durchaus geteilter Meinung sind, wird im Allgemeinen die Ansicht vertreten, dass natürliche und biologische Nährstoffe zu schmackhafterem Cannabis führt als der Einsatz von Künstdüngern. Eine natürliche Quelle besagter Nährstoffe wäre Zuckerrohrmelasse, die den Mikroorganismen in der Erde als Nahrung dient. Diese Form der Melasse ist insbesondere dann wirksam, wenn Du sie Deinen Pflanzen während der letzten paar Wochen der Blütephase verabreichst.

  • Zusätze für mehr Geschmack

In Baumärkten findest Du eine Vielzahl von Zusatzstoffen, zu denen etwa Blüte-Booster zählen, die eine große Menge wichtiger Nährstoffe enthalten und deshalb die Leistung und das Aroma Deiner Pflanzen verbessern können. Diese nährstoffreichen Produkte stellen möglicherweise dann eine Option dar, falls Du beim ausschließlichen Einsatz "natürlicher" Anbaumethoden keine guten Resultate erzielst.

Andererseits vertreten manche Grower die Theorie, dass gerade Pflanzen, denen es während der späten Blütephase an Nährstoffen mangelt, ein besser schmeckendes Endprodukt liefern. Der zugrundeliegende Gedanke dabei besteht darin, dass man auf Nährstoffe wie Stickstoff, die den Geschmack der Blüten beeinträchtigen könnten, verzichtet. Natürlich sollte man es auch nicht übertreiben, weshalb diese Methode eigentlich nur in den letzten Wochen der Blüte vor dem Spülen der Pflanzen eingesetzt wird.

WIE DU DEINEM CANNABIS NACH DER ERNTE MEHR GESCHMACK VERLEIHST

Wie Du Deinem Cannabis Nach Der Ernte Mehr Geschmack Verleihst

Du kannst Deinem Gras auch nach der Ernte der Blüten zusätzlichen Geschmack verleihen. Diese Methoden sind jedoch etwas riskant, zumal sie die Schimmelbildung in Deinen Vorratsbehältern begünstigen können. Es ist deshalb mehr als sinnvoll, diese Methoden vorab an ein paar wenigen Blüten zu testen, bevor Du sie auf Deinen gesamten Vorrat anwendest.

Um Deinen Blüten zusätzlichen Geschmack zu verleihen, kannst Du auch ganz einfach ätherische Öle, Gewürze, Früchte oder Getränke wie Wein oder Whiskey verwenden.

Nimm einen Wattebausch und träufle etwas ätherisches Öl, Wein oder Whiskey darauf. Hänge den Wattebausch an den Deckel des Behälters, den Du zum Aushärten des Grases verwendest. Achte darauf, dass Du den Behälter bzw. das Glas oft genug öffnest, damit die Luft zirkulieren kann und das Risiko eines Schimmelbefalls minimiert wird.

Des Weiteren kannst Du Fruchtschalen in den Behälter geben. Orangen-, Zitronen- oder Grapefruitschalen verleihen Deinen Blüten einen fantastisch-fruchtigen Geschmack. Diese Methode funktioniert am besten, wenn man die Schalen zuvor in einem Dörrgerät oder in einem Ofen bei niedriger Temperatur trocknet. Durch den Zusatz getrockneter Früchte verringerst Du gleichzeitig auch das Risiko der Schimmelbildung. Gib die fein geschnittenen Schalen in eine Strumpfhose, die Du zubindest und an der Deckelinnenseite des Behälters festbindest, den Du zum Aushärten verwendest. Achte auch hier darauf, dass das Netz mit den Früchten Deine Blüten nicht berührt.

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Ebenso kannst Du Gewürze wie Zimt, Vanilleschoten, Muskatnuss oder aromatische Kräuter wie Rosmarin oder Kamille verwenden, um Dein Gras aufzupeppen. Dafür gibst Du Deine Kräuter/Gewürze in einen Teebeutel und platzierst ihn in Deinem Aushärtungsgefäß über den Blüten.

WAS MAN NICHT VERWENDEN SOLLTE

Was Man Nicht Verwenden Sollte

Beim Versuch, den Geschmack Deines Grases zu verbessern, solltest Du nichts verwenden, was Zucker enthält. Das liegt daran, dass Zucker, wenn Du Dein aromatisiertes Gras rauchst, beim Verbrennen einen unangenehmen Kohlegeschmack verursacht. Aus diesem Grund solltest Du auf zuckerhaltige Flüssigkeiten wie Ahornsirup, Limonade und Melasse verzichten. Fruchtschalten und natürliche Aromen funktionieren am besten.

INTENSIV SCHMECKENDE CANNABISSORTEN

Intensiv Schmeckende Cannabissorten

Willst Du Deinen Anbau gleich mit einer intensiv schmeckenden Sorte beginnen? Dann solltest Du Dir diese besonders aromatischen und schmackhaften Cannabissorten nicht entgehen lassen:

  • Choco Candy

Choco Candyist der Traum aller Naschkatzen! Doch diese ultimative Schoko-Sativa wird nicht nur wegen ihres fruchtigen und süßen Geschmacks von Weed-Enthusiasten geliebt, sondern auch wegen ihres äußerst guten Ertrages und ihres THC-Gehalts von 21%, der sie auch noch sehr wirkungsstark macht.

  • Blueberry

Die äußerst beliebte Sorte Blueberry ist wahrscheinlich den meisten Cannabis-Liebhabern ein Begriff. Diese preisgekrönte indicadominierte Lady zählt zu den köstlichsten und fruchtigsten Sorten, die es auf dem Markt gibt. Daher verwunderlt es nicht, dass sie viele treue Anhänger um sich schart, die von ihrem unsagbar köstlichen Beerenaroma schwärmen.

  • Bubblegum

Bubblegum von Zamnesia ist eine weitere super-schmackhafte Cannabissorte, die Dir das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Mach Dich auf unglaubliche Aromen nach süßen Bonbons mit einer erdigen Note gefasst. Diese Sativa-Lady schmeckt nicht nur unheimlich lecker, sondern verfügt auch über einen sehr gut ausbalancierten Effekt, der gleichzeitig entspannend und erhebend ist.

Georg

Geschrieben von: Georg
Wohnhaft in Spanien, verbringt Georg nicht nur viel von seiner Zeit an seinem Computer, sondern auch in seinem Garten. Mit einer brennenden Leidenschaft für den Cannabisanbau und die Erforschung von Psychedelika, ist Georg in allem gut bewandert, was psychoaktiv ist.

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