Terpen-Tour: Alpha- & Beta-Pinen

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Kategorien : BlogCannabisWissenschaft

Terpen-Tour: Alpha- & Beta-Pinen

Alpha- und beta- Pinen sind die Terpene, die Deinem Weed das erdige Kiefernaroma verleihen. Aber sie haben noch viel mehr zu bieten, als Du denkst.

Als nächstes beschäftigen wir uns auf unserer Terpen-Tour mit den Terpenen alpha- und beta-Pinen. Wie Du vielleicht weisst, gehören Terpene, neben den berühmten Cannabionoiden, zu den wichtigsten Bestandteilen von Cannabis. Sie verleihen Gras und anderen Pflanzen nicht nur den charakteristischen Geruch, sondern haben auch großen medizinischen Nutzen, indem sie eine Synergie mit den anderen Elementen im Cannabis bilden. Im Falle der Pinen resultiert daraus ein Duft nach frischem, erdigem Pinienwald.

NATÜRLICHES VORKOMMEN

Das unverwechselbare Aroma von Pinen kann man in verschiedenen Pflanzen auf der ganzen Welt finden. Alpha-Pinen ist tatsächlich das in der Natur am häufigsten auftretende Terpen. Pinen kommt in Piniennadeln, Koniferen, Orangenschalen, Terpentin, Rosmarin, Basilikum, Dill und Petersilie vor. Zur weiteren Unterscheidung der beiden Pinen-Typen: Während alpha-Pinen für den charakteristischen Geruch von Piniennadeln oder Rosmarin verantwortlich ist, sorgt beta-Pinen für den an Dill, Petersilie, Basilikum oder Hopfen erinnernden Duft.

VORKOMMEN IN DEN SORTEN

Für eine hohe Konzentration an Pinen bekannte Cannabissorten sind Jack Herer, Dutch Treat, OG Kush, Blue Dream, ChemDawg, Trainwreck, Romulan, Island Sweet Skunk, Strawberry Cough und Bubba Kush. In vielen dieser Sorten dominiert Pinen das Aroma, manchmal werden sie jedoch von dem ebenso stechenden Geruch anderer Terpene überlagert.

WIRKUNG

Die Wissenschaft hat aufgezeigt, dass alpha-Pinen eines der stärksten Terpene ist und vielversprechende Eigenschaften besitzt. Forscher haben herausgefunden, dass Pinen einigen negativen Effekten von THC, wie kurzzeitigem Gedächtnisverlust und Angstzuständen, entgegenwirkt. Zudem steigert es die Aufmerksamkeit, indem es Konzentration und Energie stärkt. Dem wirkt indes oftmals Myrcen entgegen, ein weiteres der Terpene im Cannabis, dieses hat allerdings sedierende Eigenschaften. Aus diesem Grund haben manche Cannabissorten eine weitaus sedierendere Wirkung als andere, da jede Sorte ein unterschiedliches Verhältnis an Terpenen aufweist.

FAZIT

Viele der Stärken von Pinen beruhen auf dessen Fähigkeit die Blut-Hirn-Schranke zu passieren. Pinen besitzt vielversprechende Eigenschaften, die noch weiter erforscht werden müssen. Bedenke jedoch, dass erfolgversprechende medizinische Werte oft aus dem sogenannten „Entourage-Effekt“ resultieren. All die verschiedenen Bestandteile von Cannabis agieren zusammen um eine große Wirkung zu entfalten, die der Summe ihrer einzelnen Teile entspricht. Hoffen wir darauf, dass die Forschung weiterhin zu positiven Resultaten kommt!

 

         
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