Eine Kurze Anleitung Zum Guerilla Anbau Von Cannabis

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Eine Kurze Anleitung Zum Guerilla Anbau Von Cannabis

Nun da der Frühling gleich um die Ecke ist, könntest Du darüber nachdenken, einige Deiner grünen Nuggets diesmal im Freien anzubauen - aber was ist mit Deinen neugierigen Nachbarn und dem langen Arm des Gesetzes? Nun, teste mal den Guerilla Anbau.

Wenn Du unseren Artikel über die Kosten des Anbaus von Cannabis im Zuchtraum gelesen hast, hast Du wahrscheinlich mit den Ohren geschlackert, als Dir die Auswirkungen klar wurden, die das auf Mutter Natur hat - verursacht durch den hohen Energieaufwand und die entsprechenden CO2 Emissionen. Der beste Weg, um Umweltschäden zu verhindern ist natürlich, Mutter Natur sich um die Pflanzen kümmern zu lassen. Aber das ist leichter gesagt als getan, da der Anbau von Cannabis in den meisten Ländern immer noch illegal ist. Zwar befürworten wir illegale Aktivitäten nicht, lehnen aber das vollständige Verbot dieser wunderbaren Pflanze gleichermaßen ab und erkennen an, daß Patienten, die keine legale oder zuverlässige Quelle für ihre grüne Medizin haben, die Notwendigkeit verspüren könnten, die Zügel selbst in die Hand zu nehmen und ihre eigene anzubauen. Hier kommt der Guerilla Anbau ins Spiel.

Was ist Guerilla Anbau und was sind die Vorteile?

Es sei denn Du hast eine Lizenz oder ein abgelegenes Areal auf dem eigenen Grundstück für den Anbau von Cannabis, ist die einzige verbleibende Option, es im Guerillastil zu machen. Guerrilla Anbau ist die Bezeichnung, die man verwendet, um den geheimen und versteckten Anbau in der freien Wildbahn zu beschreiben. Guerrilla Anbau hat offensichtliche Vorteile; der erste und wichtigste ist klar zu sehen - wenn jemand über Deine geheimen Abenteuer im Gartenbau stolpert, steht kein Name auf den Pflanzen geschrieben, daher ist die Möglichkeit der Strafverfolgung viel kleiner. Ein weiterer gewichtiger Vorteil ist das Fehlen der erforderlichen elektrischen Geräte - Du benötigst immer noch ein paar Dinge für Deine Geheimoperationen in der Wildnis, aber keines davon ist so teuer wie Vorschaltgeräte, Filter, Lampen, Lüftungsanlage, usw. Es hat aber auch einige Nachteile. Man muß sich darüber Gedanken machen, wie man die Schößlinge schützt, der Platz muß vorbereitet werden (zumindest der Boden) und es ist viel schwieriger, den Pflanzen die Hälfte der Pflege angedeihen zu lassen, die Du ihnen gerne geben würdest.

Cannabis

Die Wahl des richtigen Platzes für Deine Geheimoperation

Wie bei vielen anderen Dingen, ist Vorbereitung der Schlüssel und das gilt auch für einen erfolgreichen Guerilla Anbau. In erster Linie mußt Du die richtige Stelle(n) für Deine kostbaren grünen Mädchen finden - und sie sollte mit Bedacht gewählt werden. Aus offensichtlichen Gründen solltest Du gut besuchte Fußwege, Wanderwege und öffentliche Bereiche wie Parks meiden oder Du wirst sehr wahrscheinlich nie erleben, daß Deine Pflanzen ihre volle Reife erlangen. Ein guter Anfang sind die Seiten von Bahngleisen neben der Böschung - wie immer, bleib auf der sicheren Seite, geh nicht zu nah an die Gleise und laß Dich nicht beim unbefugten Betreten erwischen. Eine gute Idee ist nach Dornbüschen und Brennesseln zu suchen, denn sie sind ein Hinweis auf guten Boden - und haben den Vorteil, daß sie Leute fernhalten (Wer will schon durch dornige Büsche kriechen?). Darüber hinaus zeigen sie, daß es in diesem Bereich viel Feuchtigkeit gibt - sei aber vorsichtig, daß es nicht zu feucht ist. Auch gut ist es, wenn es einen Fluß oder irgend eine andere natürliche Wasserquelle in der Nähe gibt, denn dadurch kannst Du Dir die Mühe sparen, eine verdächtige Menge Wasser in Flaschen durch den Wald zu schleppen. Betrachte den Ort aus allen Blickwinkeln, auch von oben - und sag keinem Deiner Freunde etwas über den Platz! Eine weitere sehr wichtige Sache, die man immer im Hintekopf haben sollte, ist diese: PFLANZE NIEMALS AUF EINEM FREMDEM GRUNDSTÜCK AN!

Vorbereiten der Pflanzen

Nichts ist in Stein gemeißelt, aber im Allgemeinen kannst Du anfangen, Deine grünen Mädchen nach der letzten Chance auf Frost zu pflanzen. In den USA und europäischen Ländern öffnet sich das Zeitfenster Anfang/Mitte Mai. In freier Wildbahn Samen einzupflanzen ist keine gute Idee - zunächst einmal hast Du keine Kontrolle über das Klima und auch wenn es Deinem Setzling gelingt, sein erstes Paar Blätter zu öffnen, ist er anfällig für viele Gefahren, wie Ameisen, Kaninchen, Schnecken, usw. Um Deinen Pflanzen einen guten Start zu geben, ist es am besten, die Samen zu Hause auszukeimen und den Schößlingen in kleinen Töpfen all die Liebe und Pflege zu geben, die sie brauchen, um sich zu einer gesunden kleinen Pflanze von bis zu 30cm Höhe zu entwickeln - je gesünder die Pflanzen sind, desto größer ist die Chance für einen erfolgreichen und reichlichen Anbau im Freien. Aber warte, bevor Du zu Deinem gewählten Ort eilst, gib den Pflanzen eine gewisse Zeitspanne, um sich an die Natur zu gewöhnen - Du wirst sie langsam in ihre neue Umgebung einführen müssen. Das kann man im Garten machen; laß sie täglich zwei oder drei Stunden Sonnenlicht mehr kriegen.

Die kleinen grünen Monster von der Leine lassen

Sobald die Pflanzen sich an die Natur gewöhnt haben und Väterchen Frost keine potenzielle Bedrohung mehr darstellt, ist es Zeit, Deine kleinen grünen Monster von der Leine zu lassen. Was Du jetzt tust, ist den Boden des Topfes abschneiden und ein kleines Stück Pappe unter den Boden kleben. Nimm die Töpfe mit zu Deinem geheimen Garten und entferne den Karton von dem Boden, bevor Du sie einpflanzt. Wenn Du geneigt bist, es etwas umweltfreundlicher zu halten, verwende Zellstofftöpfe - die sind biologisch abbaubar.

Das Vorbereiten der Pflanzen ist die eine Seite der Geschichte, aber die Vorbereitung des Platzes für die Pflanzung kann ebenso entscheidend sein. Wenn Du einen abgelegenen Ort gefunden, aber Zweifel an der Qualität des Bodens hast, kannst Du ihn immer noch anreichern, indem Du eine Art professioneller Blumenerde oder Kokosfasern hinein gibst, sowie organische Zusatzstoffe und etwas Perlit und Vermiculit, damit der Boden etwas leichter wird, aber immer noch mehr Feuchtigkeit für trockene Zeiten hält. Für das beste Marihuana mußt Du gute Blumenerde mit mehreren Ergänzungen verwenden - es sei denn der Boden vor Ort ist sehr lehmig, dunkel und sieht reich auch. Spare hierbei nicht!

Schütze Deine Pflanzen

Wenn Du denkst, daß Deine Pflanzen jetzt sicher sind, liegst Du falsch! Ameisen, Schnecken, Kaninchen, Rehe und andere Tiere sind eine ernste Bedrohung, wenn Du keine Vorsichtsmaßnahmen ergreifst oder Abschreckungsmittel verwendest. Verwende Schädlingsbekämpfungsmittel, wie eine Schneckenbarriere oder Urin oder Kot von Raubtieren (Frettchen, Katze oder Hund) oder eine milde Seifenlauge, um zu verhindern, daß Hirsche und andere Tiere oder Insekten sich von Deinen jungen Pflanzen ernähren. Darüber hinaus möchtest Du vielleicht etwas Maschendraht als Barriere errichten. Pflanzen im Freien benötigen einen starken Stamm, um Windböen und schwerem Regen zu widerstehen, also binde Deine Pflanzen an einen Pfahl, wenn Du denkst, daß sie etwas Unterstützung brauchen könnten.

Sorg dafür, daß Deine Pflanzen den ganzen Sommer über glücklich sind

Im Sommer entwickeln die Pflanzen die starken Äste, die sie benötigen, um das Gewicht der später gebildeten Knospen zu tragen. Hitze und ein Mangel von Regen können schnell ein Problem werden; jeder Zeitraums von 10 Tagen ohne Regen stellt eine potenzielle Gefahr für Deine Ernte dar. Besuche Deine Pflanzen mindestens einmal in der Woche und sei bereit, genug Wasser zu tragen, um die Wurzeln vollständig zu sättigen. Nur Bewässerung ist jedoch nicht genug - stelle sicher, daß Du Deine Pflanzen immer überprüfst. Such nach Schäden an den Unterseiten der Blätter und an den Stielen und bekämpfe jeden Befall sofort. Überprüfe, ob Deine Pflanzen Anzeichen von Mangel zeigen, in diesem Fall ist zusätzliches Düngen notwendig.

Wenn der Herbst naht

Wenn der Herbst naht, bist Du gut beraten, einige besondere Nährstoffe für die Blüte mit einzubringen, um den endgültigen Ertrag zu optimieren. Dies ist die perfekte Zeit, um etwas Fledermaus Guano um die Wurzelzone zu versprühen und es mit Wasser einzuspülen. Ansonsten tut es jeder Dünger für die Blüte. Blühende Pflanzen benötigen bestimmte Nährstoffe, also denk daran, nach Produkten mit mehr Phosphor und Kalium zu suchen.

Maßnahmen nach der Ernte (optional)

Wenn sich Dein gewählter Platz Ort für den Guerilla Anbau als sicher und privat bewährt hat, gib Mutter Natur etwas zurück - Deine Pflanzen haben während ihres Lebenszyklus' viel Stickstoff "gegessen," also, wenn Du die gleiche Stelle im nächsten Jahr wieder verwenden willst, ziehe in Erwägung einen herbstlichen Bodendecker oder Gras zu pflanzen, um die Bodenbedingungen zu verbessern. So etwas wie Ägyptischer Klee oder Zottelwicke wird sich über den Winter gut halten und kann im Frühjahr wieder in den Boden eingearbeitet werden, was den Boden natürlich anreichert, während das Pflanzenmaterial von Mikroben zersetzt wird.

Selbstblühende Samen sind die perfekte Wahl für Geheimoperationen

Da der Anbau von Cannabis in öffentlich zugänglichen Bereichen (und weniger gemäßigten Klimazonen) seine potenziellen Risiken birgt, ist es entscheidend, die Zeit des Wachstums so kurz wie möglich zu halten, daher sind selbstblühende Sorten die perfekte Wahl. Aber nicht nur die kurze Zeitspanne vom Samen bis zur Knospe muß berücksichtigt werden. Kleinere Pflanzen brauchen weniger Wasser, sie verstecken sich leicht in natürlichem Laubwerk und die Erntezeit ist relativ vorhersehbar. Sieh Dir mal Zamnesia's Auswahl selbstblühender Sorten an.