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CBD Öl Vorteile: Sollte Man Es Verwenden?

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CBD steigt im Eiltempo zum Star der Cannabinoid-Familie auf. CBD in Ölform wird für viele verschiedene Zwecke verwendet. Hier erfährst Du, warum Du CBD-Öl nutzen solltest.

CBD-Öl wird aus den Blüten, Stängeln und Blättern der Hanfpflanze hergestellt. Es enthält höchstens Spurenelemente des psychoaktiven Cannabinoids THC und macht den Konsumenten daher nicht „high“. In den letzten Jahren haben vorläufige Studien[1] gezeigt, dass CBD in Forschungs-Settings überzeugende Ergebnisse liefert. Mitunter aus diesem Grund binden immer mehr Menschen CBD in ihre Lebensweise ein. Hier erfährst Du, was Du über CBD-Öl wissen musst, welche potentiellen Nutzen es hat und worauf Du beim Kauf von CBD-Produkten achten solltest.

WAS DIE FORSCHUNG ÜBER DIE NUTZEN VON CBD-ÖL SAGT

Was Die Forschung Über Die Nutzen Von CBD-öl Sagt

In den letzten zehn Jahren wurde CBD dafür gepriesen, für verschiedene therapeutische Nutzen zu sorgen. Umfassende klinische Untersuchungen zur Wirksamkeit von CBD bei der Behandlung von Gesundheitsstörungen befinden sich jedoch größtenteils noch im Anfangsstadium.

Bisher sind im Zusammenhang mit dem Dravet-und Lennox-Gastaut-Syndrom die stärksten wissenschaftlichen Nachweise für das klinische Potential von CBD zu finden. Dabei handelt es sich um zwei schwere Formen von Epilepsie im Kindesalter, die nicht auf herkömmliche antikonvulsive Medikamente ansprechen. Tatsächlich wurde CBD in Form eines oralen Sprays namens Epidiolex von der amerikanischen FDA zugelassen[2], um diese beiden Erkrankungen zu behandeln. Andere öffentliche Gesundheitsbehörden in ganz Europa warten gespannt auf die eigene Zulassung von Epidiolex.

In einigen wissenschaftlichen Studien[3] zu diesem Thema konnte gezeigt werden, dass CBD die Häufigkeit und den Schweregrad[4] der Anfälle in Relation zu einem Placebo reduzieren konnte. In manchen Fällen konnten diese sogar vollkommen gestoppt werden. In Anbetracht der Legalität und des Sicherheitsprofils von CBD wird es weiterhin auf seine Anwendung in diesem Bereich hin untersucht, wobei in naher Zukunft umfassendere Ergebnisse zu erwarten sind.

Ein positiver, aber vorsichtiger Optimismus ist vielleicht der beste Ansatz, wenn es um eine praktischere Anwendung von CBD im Alltag geht. Beispielsweise wird in einem 2015 veröffentlichten Bericht[5] im Journal Neurotherapeutics das Potential von CBD bei Angststörungen in Tiermodellen diskutiert. Die Wissenschaftler sind jedoch äußerst vorsichtig, wenn es darum geht, diese Ergebnisse auf Menschen zu übertragen und stellen "den potentiellen Wert und Bedarf an weiteren Studien zur Behandlung von Angststörungen mittels CBD" fest. Es gibt eine Vielzahl an anekdotischen Berichten zum Thema CBD bei Angst, jedoch wird klinische Forschung benötigt, um die verschiedenen Variablen zu isolieren und Übereinstimmungen zwischen den Ergebnissen zu bestimmen.

Vorläufige Belege deuten auch auf CBD als "starkes entzündungshemmendes [Mittel][6]" hin. In Versuchsmodellen zu Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose, rheumatoide Arthritis, Kolitis und Hepatitis wurde gezeigt, dass Cannabinoide (einschließlich CBD) den Wirt vor Pathogenese (Krankheitsentwicklung) durch die Induktion mehrerer entzündungshemmender Wege schützen. Diese Ergebnisse sind keineswegs schlüssig, weisen jedoch auf die Notwendigkeit hin, diese Forschung in ein klinisches Setting zu übersetzen.

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Es gibt auch laufende Studien zur Verwendung von Cannabinoiden, um verschiedene Formen von chronischen und akuten Schmerzen zu behandeln. Eine im Jahr 2008 veröffentlichte Studie zur Verwendung von Cannabinoiden[7] bei Schmerzen berichtet von einer hohen Nachfüllrate von 81% bei Sativex (einem Medikament mit einem 1:1-Verhältnis von CBD:THC), was "in gewisser Weise auf die Akzeptanz von- und den Wunsch nach einer fortgesetzten Behandlung hindeutet", obwohl der Grad der Annahme von Cannabinoid-basierten Medikamenten für die Schmerzbehandlung noch zu bestimmen ist. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass "die Zukunft für Cannabinoid-Therapeutika sehr vielversprechend zu sein scheint".

Ein 2015[8] im Journal Substance Abuse veröffentlichter Bericht legt nahe, dass CBD möglicherweise auch drogensüchtigen Menschen von Nutzen sein könnte. Aus 14 bereits veröffentlichten Studien (fünf davon mit Menschen und neun mit Tierversuchen) geht hervor, dass CBD bei der Behandlung von Menschen mit Substanzabhängigkeit vielversprechend zu sein scheint. Für diejenigen, die von Kokain, Methamphetaminen und anderen Psychostimulanzien abhängig sind, schien CBD darin wirksam zu sein, das Drogensuchverhalten zu minimieren. Um die Entzugserscheinungen in Zusammenhang mit einer Opioidabhängigkeit zu reduzieren, erwies sich CBD jedoch nur in Kombination mit THC als wirksam.

Es ist jedoch erwähnenswert, dass nicht alle Länder und auch nicht jede Gemeinde der Länder, in denen es legalisiert wurde, CBD-basierte Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel zugelassen haben. Tatsächlich ändert sich die rechtliche Definition von CBD häufig und abhängig vom Standort. Daher ist es besonders wichtig, dass Du Deine lokalen Gesetze kennst, um feststellen zu können, wie und ob Du sicher und legal CBD verwenden kannst. Trotzdem werfen die obigen Untersuchungen ein Licht darauf, das Cannabidiol in Zukunft wohl noch für Furore sorgen wird.

WIE WIRD CBD DEINEN KÖRPER BEEINFLUSSEN?

Wie Wird CBD Deinen Körper Beeinflussen?

CBD ist weder psychotrop noch berauschend – mit anderen Worten bedeutet das, dass es Dich nicht high machen kann oder wird. Obwohl es mit dem Endocannabinoid-System (ECS) verknüpft ist, hat CBD keine direkte Bindungsaffinität für CB1- und CB2-Rezeptoren wie THC.

Stattdessen nimmt man an, dass CBD auf zahlreiche molekulare Ziele[9] einwirkt, zu denen Vanilloid-, Adenosin- und Serotonin-Rezeptoren zählen. Auf diese Weise scheint CBD indirekt das ECS zu modulieren. Vanilloid(TRPV)-Rezeptoren vermitteln die Schmerzempfindung, Körpertemperatur und Entzündungen. Adenosin-Rezeptoren regulieren den Blutfluss und scheinen den Einfluss von THC auf Endocannabinoid-Rezeptoren zu reduzieren. Serotonin-Rezeptoren regulieren die Aufnahme und Funktion von Neurotransmittern (die die Stimmung beeinflussen). CBD wird nach wie vor untersucht, weshalb sein genauer Wirkungsmechanismus bis dato unbekannt ist.

WOFÜR WIRD CBD-ÖL VERWENDET?

Wofür Wird CBD-öl Verwendet?

Menschen nehmen CBD-Öl aus vielen verschiedenen Gründen. Die meisten Nutzer verwenden CBD zusammen mit einer gesunden Ernährung und Nahrungsergänzungsmitteln eher zur Unterstützung einer robusten täglichen Funktionsweise, als gezielt bestimmte Symptome zu lindern.

Darüber hinaus ist jeder Körper unterschiedlich, und wie genau und in welcher Dosis CBD-Öl auf Dich wirkt, ist ohne ein wenig zu experimentieren, schwer zu bestimmen. Es gibt unzählige Anekdoten über die Verwendung von CBD und wir schlagen Dir vor, Deiner Sorgfaltspflicht nachzukommen und hierzu sowohl Nutzerberichte als auch formellere wissenschaftliche Literatur zu lesen.

Das Großartige an CBD-Öl ist seine Vielseitigkeit. Es kann nicht nur diskret unter die Zunge getropft oder zusammen mit Nahrungsmitteln oder Getränken eingenommen werden, sondern Du kannst auch Weichgelkapseln und dergleichen verwenden, um Deinem Körper eine geschmacksneutrale Dosis Cannabinoide zuzuführen. CBD-Öle werden oftmals mit nahrhaften Trägerölen wie Hanfsamenöl oder Olivenöl versetzt, weshalb CBD-Öl von vielen Nutzern als regulärer Teil einer gesunden Ernährung betrachtet wird.

IST DIE VERWENDUNG VON CBD SICHER?

Die Forschung zu möglichen langfristigen Auswirkungen von CBD ist noch nicht abgeschlossen. Derzeit ist die Weltgesundheitsorganisation jedoch der Auffassung[10], dass CBD gut vertragen wird und über ein gutes Sicherheitsprofil verfügt.

Da CBD-Produkte nicht reguliert werden, besteht auf der anderen Seite ein gewisses Risiko, dass Du als Konsument ein Öl von schlechter Qualität erhalten könntest, das schädliche Substanzen wie Pestizide oder Lösungsmittel enthält. Um auf Nummer sicher zu gehen, empfiehlt es sich, ausschließlich bei seriösen und transparent arbeitenden Verkäufern einzukaufen. Ein seriöser Hersteller verlangt, dass seine CBD-Öle strengen Chargentests durch unabhängige Labors unterzogen werden und stellt diese Testergebnisse auch der Öffentlichkeit zur Verfügung. Auf diese Weise weißt Du als Kunde, was Du bekommst und musst Dir keine Sorgen machen.

Hinweis: Dies muss nicht direkt mit CBD etwas zu tun haben, aber achte darauf, dass Du NIEMALS CBD-Öle verdampfst. Sie werden oral oder sublingual konsumiert oder topisch aufgetragen. Öle zu inhalieren kann äußerst gefährlich sein.

FÜHRT DER KONSUM VON CBD ZU BEKANNTEN NEBENWIRKUNGEN?

Zur Zeit gibt es kaum Anhaltspunkte dafür, dass der Konsum von CBD allein schwerwiegende Nebenwirkungen nach sich zieht, obwohl auch hier weitere Untersuchungen nötig sind. CBD kann jedoch möglicherweise zu Nebenwirkung führen, wenn es zusammen mit Medikamenten eingenommen wird. Der Grund dafür ist, dass CBD ein Enzym (CY450) hemmt, das für die Verstoffwechslung der meisten auf dem Markt erhältlichen pharmazeutischen Medikamente verantwortlich ist. Dies kann zu höheren Konzentrationen von Substanzen im Körper oder zu Wechselwirkungen zwischen den beiden Substanzen führen. Aus diesem Grund empfiehlt es sich immer, Deinen Arzt aufzusuchen, bevor Du ein CBD-Produkt verwenden möchtest, egal, ob es sich dabei um verschreibungspflichtige Medikamente oder rezeptfreie Kräuter-Ergänzungsmittel handelt.

Was die allgemeine Verwendung von CBD-Öl bei gesunden Menschen angeht, sind die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen ein trockener Mund, da man davon ausgeht, dass CBD die Speichelproduktion hemmt, sowie Müdigkeit. In Forschungsumgebungen fand man heraus, dass CBD zu Übelkeit, Erbrechen, Schwindelgefühl und in machen, wenn auch seltenen Fällen, zu Durchfall führen kann.

Hoffentlich konnten dir die obigen Infos einen kurzen und klaren Überblick darüber verschaffen, warum CBD-Öl unter Konsumenten und Wissenschaftlern so beliebt ist, warum auch Du es womöglich verwenden solltest und worauf es zu achten gilt. Es ist auf jeden Fall noch viel mehr Forschung nötig, bevor wir das Potential von CBD vollkommen ausschöpfen können, aber in der Zwischenzeit freuen wir uns auf zukünftige Ergebnisse.

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Georg

Geschrieben von: Georg
Wohnhaft in Spanien, verbringt Georg nicht nur viel von seiner Zeit an seinem Computer, sondern auch in seinem Garten. Mit einer brennenden Leidenschaft für den Cannabisanbau und die Erforschung von Psychedelika, ist Georg in allem gut bewandert, was psychoaktiv ist.

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Wir erheben keine medizinischen Ansprüche. Dieser Artikel wurde nur zu Informationszwecken verfasst und basiert auf Studien, die von anderen externen Quellen veröffentlicht wurden.

Externe Quellen:
  1. Cannabidiol (CBD) — what we know and what we don’t - Harvard Health Blog - Harvard Health Publishing - https://www.health.harvard.edu/blog/cannabidiol-cbd-what-we-know-and-what-we-dont-201808241447
  2. FDA approves first drug comprised of an active ingredient derived from marijuana to treat rare, severe forms of epilepsy | FDA - https://www.fda.gov/news-events/press-announcements/fda-approves-first-drug-comprised-active-ingredient-derived-marijuana-treat-rare-severe-forms
  3. Cannabidiol: A New Hope for Patients With Dravet or Lennox-Gastaut Syndromes. - PubMed - NCBI - https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30616356
  4. https://www.nejm.org
  5. Cannabidiol as a Potential Treatment for Anxiety Disorders | SpringerLink - https://doi.org/10.1007/s13311-015-0387-1
  6. Cannabinoids as novel anti-inflammatory drugs - https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2828614/
  7. Cannabinoids in the management of difficult to treat pain - https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2503660/
  8. SAGE Journals: Your gateway to world-class journal research - https://doi.org/10.4137/SART.S25081
  9. Molecular Targets of the Phytocannabinoids-A Complex Picture - https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5345356/
  10. https://www.who.int

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