Cannabis Zeigt Großes Potential Alzheimer Vorzubeugen

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Cannabis Zeigt Großes Potential Alzheimer Vorzubeugen

Eine bahnbrechende Studie zeigt, dass THC eine Schlüsselrolle bei der Eliminierung des toxischen Alzheimer-Proteins und bei der Reduzierung neuronaler Entzündungen durch Alzheimer spielt.

Ein Team von Forschern fand vor kurzem neue Beweise dafür, dass Cannabinoide die Entzündung neuronaler Zellen reduziert und die Menge eines toxischen Proteins im Gehirn senkt, das bei der Krankheit Alzheimer erzeugt wird. Dieser pathologische Zustand ist die häufigste Form von Demenz und es verschlechtert sich immer weiter. Es Betrifft das Gehirn und verursacht Gedächtnisverlust und Schwierigkeiten beim Sprechen und Verstehen. Weltweit sind 44 Millionen Menschen an Alzheimer oder einer anderen verwanden Form der Demenz erkrankt. Nur 25 Prozent der Menschen haben diese Krankheit diagnostiziert bekommen, da es eine führende Todesursache ist. Alzheimer Patienten werden sich voraussichtlich in den nächsten 50 Jahren verdreifachen.

Andere Studien in den letzten 10 Jahren zeigten Beweise das THC und CBD als Neuroprotektor gegen Symptome von Alzheimer und anderen neurologische Zuständen wirken kann. Diese jüngsten Forschungen konzentrieren sich auf THC und es ist die erste Laborstudie, die zeigt, dass Cannabinoide in menschlichen Nervenzellen sowohl Entzündungen, als auch, dass sich toxische Bestandteile anhäufen.

THC KÖNNTE DEN KAMPF GEGEN BETA AMYLOID GEWINNEN

Wissenschaftler aus dem in Kalifornien ansässigen Salk Institut für biologische Studien, veröffentlichte im Juni 2016 eine Vorstudie mit dem Namen „ Amyloid Proteotoxizität initiiert eine entzündliche Antwort, die von Cannabinoiden geblockt wird“. Das Forschungsteam vom Salk Institut führten diese Studien mit im Labor gezüchteten Neuronen aus. Die Ergebnisse zeigen, dass THC das toxische Protein Beta-Amyloid entfernt, welches sich in neuronalen Zellen bildet, wenn man an Alzheimer erkrankt ist.

Beta Amyloid ist einer der Hauptbestandteile vom Plaque, das die Akkumulation innerhalb alternder Gehirnzellen beginnt, bevor man überhaupt Symptome der Krankheit erkennt. Die Entzündung der Gehirnzellen ist die Hauptursache für die schweren Schäden, die durch die Krankheit Alzheimer bei älteren Menschen hervorgerufen wird. Ein hoher Gehalt von Beta Amyloid wird in Verbindung gebracht mit Entzündungen von Zellen und neuronalem Tod. Der, auf den Gehirnzellen gebildete Plaque mit dem toxischen Protein stört die normale Kommunikation zwischen den Neuronen, wodurch eine ständig zunehmende Demenz entsteht. Alle neuesten Untersuchungen fanden heraus, dass das Endocannabinoid-System in irgendeiner Art und Weise bei der neuronalen Antwort für die natürliche oder induzierte Zellalterung, eine Rolle spielt.

DIE FUNKTIONSWEISE VON CANNABINOIDEN BEI NEUROLOGISCHEN ERKRANKUNGEN VERSTEHEN

Die Rolle, die das Beta Amyloid bei der Alzheimer Krankheit spielt, ist noch nicht ganz klar. Was aber klar ist, ist das Rezeptoren von Nervenzellen im Gehirn von Cannabinoiden aktiviert werden, welche biochemische Abwehrreaktionen auslösen oder hemmen können. Beim Versuch den Mechanismus vom Beta Amyloid zu verstehen, gingen die Forscher vom Salk Institut weiter als frühere Wissenschaftler, sie modifizierten menschliche neuronale Zellen um die Produktion dieses Proteins zu stimulieren. Nachdem, impften sie das THC aus Cannabis in die kranke Zelle, um nachzuweisen ob der Beta Amyloid Gehalt abweicht. Als Ergebnis kam heraus, dass die Werte des toxischen Proteins nach der Tetrahydrocannabinol Behandlung drastisch reduziert wurden und die entzündliche Antwort durch dieses Protein fast verschwunden war. Die im Labor gezüchteten menschlichen Gehirnzellen die dafür verwendet wurden, waren am Ende fähig zu überleben.

Es gibt keine traditionelle Medizin, die wirksam genug ist bei der Hemmung vom Zelltod, der im Zusammenhang mit Alzheimer, Parkinson oder der Huntington-Krankheit steht. Deshalb ist in den letzten Jahren das Endocannabinoid-System zum Ziel für neue therapeutische Ansätze zur Behandlung dieser Krankheiten geworden. Die aktuelle Forschung vom Salk Institut ist noch in einem frühen Stadium. So wie bei vielen Studien mit Cannabis in der Medizin, ist der nächste schwierige Schritt die ermutigenden Laborergebnisse auf reale Menschen in einer klinischen Studie zu übertragen und zu überprüfen. Jedenfalls fördern diese Ergebnisse auch weitere Studien zu den neuroprotektiven Wirkungen von Cannabinoiden. Was auch immer geschehen wird, ob und wann diese Studie Zugang in die klinische Phase bekommt, gibt dieses neue wissenschaftliche Ergebnis jetzt schon Hinweise für neue Therapien gegen einige der schlimmsten Arten von Gehirnerkrankungen.

 

         
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