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Cannabis Pflanzen richtig bewässern

Unsere kleinen Pflänzchen können nicht ohne es auskommen, aber, wann und wieviel wir ihnen geben sollten ist nicht immer offensichtlich. Wir werden versuchen, dieses Problem mit einigen grundlegenden Informationen zu beleuchten. Lesen Sie mehr in unserem Blog.

Wasser (Grundlagen)

Die erste Regel für Wasser für unsere Pflanzen ist: sorge für einen pH-Wert von 5,8-6.

 pH-Wert Regulierung:

  • Durch Säuern des Bodens
  • Durch die Verwendung von Regenwasser

Durch Einhängen eines Beutels grünem Tee in eine Gießkanne voller Leitungswasser; laß das für ein paar Stunden ziehen. Wir wissen nicht, ob sich das eventuell auf den Geschmack des Marihuanas auswirkt, aber es funktioniert!

Außerdem solltest Du daran denken, daß Leitungswasser Chlor enthält, das erst "verduften" muß.

Wenn Du Deinen Pflanzen Leitungswasser gibst, solltest Du es vor'm Gießen für mindest 24 Stunden in einem Eimer abstehen lassen. Du wirst an der Innenseite des Eimers sehen, daß sich kleine Bläschen bilden - das ist Chlor. Klopf von der Seite an den Eimer und das Chlor entweicht über die Wasseroberfläche. Außerdem nimmt das Wasser während dieser Ruhephase eine von den Pflanzen willkommene Temperatur an.

Um es nochmal zu betonen: Raumtemperatur (ca. 21 Grad) ist die beste Temperatur für das Nährwasser.

Gib Deinen Pflanzen mindestens 1 bis 2 Stunden nachdem die Beleuchtung begonnen hat Wasser. Da die Verdunstung nun im Gange ist, kann die Pflanze das Wasser verwenden und dies wird auch in gewisser Weise helfen Blütenfäule zu vermeiden.

Anfänger? Blicken Sie auf der Propagator Pro und Smart Start.

Bewässerung der Sämlinge

Die Aussaat sollte immer auf feuchter Blumenerde stattfinden. Dies gilt auch für vorgekeimte Samen.

Bevor Du die Samen aussäst, wässre den Boden für mindestens ein paar Stunden, so daß die Temperatur- und Wasserversorgung durch den Boden optimal sind.

Solange die Sämlinge noch nicht durch die Oberfläche des Mediums gestoßen sind, spann Frischhaltefolie mit ein paar Löchern darüber, um Austrocknung zu vermeiden. Besprüh das Ganze jeden Tag mit einem Zerstäuber (mehrmals am Tag im Abstand von einigen Minuten, damit das Wasser einsickern kann). Oder gib dem Sämling eine geringe Menge Wasser, sobald er die Oberfläche erreicht hat, wonach Du nur noch nach Bedarf wässerst.

Warnung: Das wird beim ersten Mal eine überraschend geringe Menge sein, also paß gut auf und entwickel ein Gefühl dafür!

Klone bewässern

Behandel die Blumenerde genauso wie die für Setzlinge, vergewisser Dich, daß die Feuchtigkeit stimmt, so daß der Boden Deinen Sämling nicht austrocknet, halte die Luftfeuchtigkeit hoch (ein Propagator ist ideal dafür) und stelle sicher, daß die Stecklinge nicht zu viele Blätter haben, da dies das Risiko birgt, daß die Stecklinge keine Wurzeln bilden oder Probleme mit zu hoher Verdunstung bekommen.

Anpflanzen im Freien in Erde

Pflanzen in der Erde benötigen weniger zusätzliches Wasser, als Pflanzen die drinnen oder in Töpfen/Wannen angebaut werden.

Sobald die Pflanze genug Zeit hatte, zu wurzeln, muß man nur im Hochsommer (oder wenn die Pflanze besonders groß ist) extra Wasser geben.

Hab ein wachsames Auge auf Deine Pflanze; sollten die Blätter durchhängen und leicht gewellt sein, ist dies ein Zeichen dafür, daß sie etwas mehr Wasser braucht; wenn Du jetzt kein Wasser zur Verfügung stellst, kann die Pflanze sich nicht gegen die helle Sonne schützen und ihre Blätter werden austrocknen, mit dem Ergebnis, daß es ihr schwerer fällt Wasser in die Blätter zu transportieren, mit schlimmen Folgen.

Topf oder Wanne?

Züchte Deine Pflanzen NICHT in einem Stein- oder Tontopf; diese Art Töpfe absorbiert Wasser und in der Sonne erhitzen sie schnell und Verdunsten und Austrocknen des Inhaltes des Topfes sind die Folgen.

Achte immer darauf, daß genug Löcher im Boden des Topfes/Wanne/Eimer sind, um sicherzustellen, daß überschüssiges Wasser ablaufen kann. Überwässerung ist fast so ernst zu nehmen wie Austrocknung (nur viel einfacher zu beheben!).

Du kannst Überwässerung daran erkennen, daß (gelbe) Blätter abfallen und die Blätter welk aussehen.

Auch sollte der Topf nicht direkt auf dem Boden stehen, da dies die Chance erhöht, daß das Wasser nicht ablaufen kann. Manche Leute verwenden Kunststoffzaun, um den Topf vom Boden zu halten; Holz ist hierfür nicht geeignet, da es zum Verrotten neigt.

In einem Topf oder einer Wanne braucht Deine Pflanze öfter Wasser. Abschätzen, wann eine Pflanze Wasser braucht, kann man, indem man regelmäßig den Topf anhebt, damit man ein Gefühl bekommt, wie schwer er nass und trocken ist und wann es der Bewässerung bedarf.

Du kannst auch den Finger in den Boden stecken und fühlen, ob er feucht genug ist. Die obersten paar Zentimeter dürfen trocken sein, solange der Boden darunter feucht genug ist.

Ein Tensiometer ist die beste Methode zur Messung des Wasserstandes, kostet aber Geld.

Die Pflanzen ab und an mal etwas trocken stehen zu lassen, hat eigentlich einen guten Einfluß auf die Entwicklung der Wurzeln und fördert die Bereitschaft der Wurzeln zur Aufnahme von Nährstoffen, aber die Grenze zwischen etwas trocken und zu trocken ist schmal, also sei vorsichtig.

Es ist normal, daß die obere Schicht des Bodens schlechter Wasser aufnimmt, wenn sie ausgetrocknet ist. Wenn dies geschieht, nimm eine Gabel und beharke die oberen 2-3cm leicht, dann gieß etwas Wasser darauf, warte mindestens 5 Minuten, wiederhole es und warte wieder kurz; hiernach wie gewohnt wässern und Du wirst sehen, daß es jetzt weit besser absorbiert wird.

Die letzte Woche vor der Ernte

Eine Woche vor der Ernte stoppst Du die Bewässerung; das gibt der Pflanze einen letzten kleinen Schubs für die Knospenbildung!

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