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Cannabisforschung: Krebs

Krebs ist eine große Gruppe von Krankheiten, die zu ungeregeltem und schnellem Zellwachstum führt. Durch das unkontrollierte Wachstum dringen die Krebszellen in das umliegende gesunde Gewebe ein und zerstören es. Krebs beginnt normalerweise in einem Teil des Körpers, kann sich aber über die Blutbahn und das Lymphsystem verbreiten. Es gibt mehr als 200 Arten von Krebs, die beim Menschen auftreten, welche alle verschiedene Symptome haben, je nachdem, wo sie sich befinden.

Gehirnkrebs Studien:

1) Antitumor Effects of Cannabidiol, a Nonpsychoactive Cannabinoid, on Human Glioma Cell Lines (2003)

Unter Laborbedingungen wurde Forschung durchgeführt, um die Hypothese zu erforschen, daß CBD antitumor Eigenschaften habe. Es wurde festgestellt, daß CBD die Lebensfähigkeit von Tumorzellen deutlich senkte, was darauf hindeutet, daß CBD ein wirksames antitumor Mittel ist. Veröffentlicht im "Journal of Pharmacology and Experimental Therapeutics."

2) Neuroprotection by Δ9-Tetrahydrocannabinol, the Main Active Compound in Marijuana, against Ouabain-Induced In Vivo Excitotoxicity (2001)

Diese Forschung war darauf ausgelegt, die Wirkungen von THC auf akute Hirnschäden und degenerative Erkrankungen des Gehirns zu untersuchen. Es wurde festgestellt, daß THC eine Wirkung hat, die das Gehirn vor degenerativen Erkrankungen schützt. Veröffentlicht im "Journal of Neuroscience."

3) A pilot clinical study of Δ9-tetrahydrocannabinol in patients with recurrent glioblastoma multiforme (2006)

Diese Studie war die erste, die darauf ausgerichtet war, die antitumor Eigenschaften von Cannabinoiden in einer klinischen Umgebung zu erkunden. Sie kam zu positiven Ergebnissen, wobei festgestellt wurde, daß THC und andere Cannabinoide das Tumorwachstum bei Patienten hemmte. Veröffentlicht im "British Journal of Cancer."

4) A Combined Preclinical Therapy of Cannabinoids and Temozolomide against Glioma (2011)

Diese Forschung zielte darauf ab, die Verwendung von THC in Verbindung mit dem Medikament TMZ bei der Behandlung von Glioblastoma multiforme zu beurteilen - die häufigste und sehr widerstandsfähige Form von Gehirnkrebs. Es wurde festgestellt, daß die kombinierte Behandlung zeigte, daß sich die Tumor Aktivität umkehrte. Veröffentlicht in der Fachzeitschrift "Molecular Cancer Therapeutics."

Brustkrebs Studien:

1) Anti-tumor activity of plant cannabinoids with emphasis on the effect of cannabidiol on human breast carcinoma (2006)

Diese Forschung erkennt die Antitumorwirkungen von THC an, behauptet aber, daß es wegen seiner psychoaktiven Eigenschaften problematisch sei. Daher gingen sie dazu über, die Auswirkungen der anderen Cannabinoiden zu beurteilen. Es wurde herausgefunden, daß CBD vielversprechende antikarzinogene Eigenschaften zeigte, die weiter untersucht werden sollten. Veröffentlicht im "Journal of Pharmacology and Experimental Therapeutics."

2) Pathways mediating the effects of cannabidiol on the reduction of breast cancer cell proliferation, invasion, and metastasis (2010)

Diese Studie war darauf ausgelegt, die Auswirkungen von CBD auf Brustkrebszellen zu bestimmen. Es wurde festgestellt, daß es das Wachstum und die Ausbreitung dieser Krebszellen hemmte. Es wurde auch festgestellt, daß CBD die Tumormasse deutlich reduzierte. Veröffentlicht in der "US Library of Medicine."

3) Cannabinoids reduce ErbB2-driven breast cancer progression through Akt inhibition (2010)

Diese Forschung beschreibt Experimente, die durchgeführt wurden, um die Wirkungen von Cannabinoiden auf den sehr aggressiven ERB2-positiven Brustkrebs zu beurteilen. Sie folgerten, daß Cannabinoide sowohl das Tumorwachstum, als auch die Menge der vorhandenen Tumore zu verringern schienen, was stark darauf hinweist, daß sie eine reale Anwendung zur therapeutischen Behandlung von Brustkrebs darstellen. Veröffentlicht in der Fachzeitschrift "Molecular Cancer."

4) The endogenous cannabinoid anandamide inhibits human breast cancer cell proliferation (1998)

Diese Forschung war darauf ausgelegt, die Wirkungen von Cannabinoiden auf die Vermehrung von Brustkrebszellen zu erforschen. Es wurde herausgefunden, daß sie das Wachstum hemmen. Veröffentlicht in der "National Academy of Sciences (PNAS)."

Lungenkrebs Studien:

1) Δ9-Tetrahydrocannabinol inhibits epithelial growth factor-induced lung cancer cell migration in vitro as well as its growth and metastasis in vivo (2008)

Diese Forschung wurde durchgeführt, um die Wirkungen von THC auf durch den epithelialen Wachstumsfaktor ausgelösten Lungenkrebs zu erforschen - eine besonders aggressive und gegen Chemotherapie resistente Form von Krebs. Es wurde festgestellt, daß THC eine bedeutende Rolle dabei spielte, das Krebswachstum zu hemmen, was die weitere Forschung in dieser Richtung rechtfertigt. Veröffentlicht in der Fachzeitschrift "Oncogene."

2) Cannabidiol inhibits lung cancer cell invasion and metastasis via intercellular adhesion molecule-1 (2011)

Bei dieser Forschung wurde versucht, die Wirkungen von CBD auf die Invasivität von Lungenkrebs zu untersuchen. Es wurde herausgefunden, daß Cannabinoide die Invasivität der primären Tumorzellen bei Patienten mit Lungenkrebs hemmte. Veröffentlicht in der "US National Library of Medicine."

3) Cannabinoid receptors, CB1 and CB2, as novel targets for inhibition of non-small cell lung cancer growth and metastasis (2011)

Diese Forschung wurde durchgeführt, um die Rolle der Cannabinoid Rezeptoraktivierung bei Lungenkrebs zu ermitteln. Es wurde herausgefunden, daß beide das Wachstum von Krebszellen hemmen, sowie ihre Apoptose erhöhen - den natürlichen Prozess des Zelltodes. Veröffentlicht in der "US National Library of Medicine."

Prostatakrebs Studien:

1) Anti-proliferative and apoptotic effects of anandamide in human prostatic cancer cell lines: implication of epidermal growth factor receptor down-regulation and ceramide production (2003)

Diese Studie beschreibt, wie die Aktivierung der Cannabinoid Rezeptoren in der Prostata eine antiproliferative Wirkung in Krebszellen verursacht, was große Auswirkungen auf die Behandlung von Prostatakrebs hat. Veröffentlicht in der "US National Library of Medicine."

2) The role of cannabinoids in prostate cancer: Basic science perspective and potential clinical applications (2012)

Diese Studie führte eine Mehrfachbewertung vieler anderer früherer Forschungsarbeiten an Prostatakrebs durch, um festzustellen, ob Cannabinoide eine praktische klinische Anwendung hätten. Es wurde befunden, daß es in jedermanns Interesse ist, klinische Studien mit medizinischem Cannabis durchzuführen. Veröffentlicht in der "US National Library of Medicine."

3) Non-THC cannabinoids inhibit prostate carcinoma growth in vitro and in vivo: pro-apoptotic effects and underlying mechanisms (2013)

Diese Forschung war darauf ausgelegt, die zuvor erforschte Vorstellung zu erweitern, daß die Cannabinoid Rezeptoraktivierung den Zelltod in Prostatakrebszellen verursacht. Die Forschung fand signifikante positive Ergebnisse und stellte fest, daß die Daten die klinischen Tests von CBD an Prostatakrebs Patienten unterstützten. Veröffentlicht in der "US National Library of Medicine."

Blutkrebs Studien:

1) Cannabinoid Receptor-Mediated Apoptosis Induced by R(+)-Methanandamide and Win55,212-2 Is Associated with Ceramide Accumulation and p38 Activation in Mantle Cell Lymphoma (2006)

Diese Forschung war darauf ausgelegt, zu erkunden, ob Cannabinoide Krebszellen in Lymphomen hemmen. Sie beschreibt, daß herausgefunden wurde, daß Cannabinoide das Wachstum hemmen und den Zelltod beim Mantelzelllymphom (Blutkrebs) bewirken. Veröffentlicht in der Fachzeitschrift "Molecular Pharmacology."

2) Delta9-tetrahydrocannabinol-induced apoptosis in Jurkat leukaemia T cells is regulated by translocation of Bad to mitochondria (2006)

Diese Forschung beschreibt, wie die Verwendung von Cannabinoiden bei der Apoptose (dem geregelten und natürlichen Tod der Zellen) zu bewerten ist. Sie erbrachte positive Ergebnisse, wobei festgestellt wurde, daß Cannabinoide tatsächlich den Tod karzinogener Leukämiezellen verursachen. Veröffentlicht in der "US National Library of Medicine."

3) Expression of cannabinoid receptors type 1 and type 2 in non-Hodgkin lymphoma: Growth inhibition by receptor activation (2008)

Diese Forschung zielte darauf ab, festzustellen, welche Auswirkungen die Cannabinoid Rezeptoraktivierung auf Lymphome hat. Es wurde herausgefunden, daß die Cannabinoid Rezeptoraktivierung die Vermehrung und das Wachstum von Lymphomen reduziert, sowie den Tod einiger Krebszellen bewirkt. Veröffentlicht im "International Journal of Cancer."

Mundkrebs Studien:

1) Cannabinoids inhibit cellular respiration of human oral cancer cells (2010)

Diese Forschung hatte das Ziel, die Wirkungen von Cannabinoiden auf die Zellatmung bei bestimmten Arten von Mundkrebs zu untersuchen. Es wurde herausgefunden, daß Cannabinoide die Krebszellenatmung hemmen und somit toxisch auf sie wirken. Dies impliziert, daß Cannabinoide für die Behandlung von Mundkrebs verwendet werden könnten. Veröffentlicht in der "US National Library of Medicine."

Leberkrebs Studien:

1) Anti-tumoral action of cannabinoids on hepatocellular carcinoma: role of AMPK-dependent activation of autophagy (2011)

Diese Forschung zielte darauf ab, zu bestimmen welche Wirkungen THC auf Krebszellen in der Leber hat. Es wurde herausgefunden, daß THC das Wachstum und die Wirksamkeit dieser Krebszellen reduziert, was bedeutet, daß THC als therapeutische Behandlung weiter untersucht werden sollte. Veröffentlicht in der "US National Library of Medicine."

Bauchspeicheldrüsenkrebs Studien:

1) Cannabinoids Induce Apoptosis of Pancreatic Tumor Cells via Endoplasmic Reticulum Stress–Related Genes (2006)

Diese Studie legt nahe, daß Bauchspeicheldrüsentumorgewebe im Vergleich zum normalen Pankreasgewebe eine viel höhere Anzahl von Cannabinoid Rezeptoren zu haben scheint. Die Studie fand heraus, daß, wenn Cannabinoide verabreicht wurden, die Krebszellen begannen durch Apoptose zu sterben, was zu einer Reduktion des Wachstums und der Verbreitung des Tumors führt. Veröffentlicht im "The American Journal of Cancer."

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