Das Produkt wurde erfolgreich Ihrem Warenkorb hinzugefügt.
Bezahlen

Warum Brauchen Cannabispflanzen Nährstoffe?

Warum Brauchen Cannabispflanzen Nährstoffe?

Genauso wie alle anderen Pflanzen, brauchen Cannabispflanzen Nährstoffe um zu überleben und besonders um zu gedeihen. Die richtige Ernährung Deiner Pflanzen solltest Du nicht auf die leichte Schulter nehmen. Der Bedarf von Makro- und auch Mikronährstoffen ändert sich von Sorte zu Sorte. Sogar die unterschiedlichen Phänotypen von ein und derselben Sorte können unterschiedliche Bedürfnisse haben.

Naturgemäß reihen sich die Nährstoffe in die fünf Schlüsselfaktoren für einen erfolgreichen Anbau ein. Von den fünf Faktoren liegt die richtige Zufuhr von Nährstoffen ausschließlich in den Händen des Anbauers. Dein Marihuana wird Dir subtile Hinweise geben oder auch im schlimmsten Fall welken, bevor es eingeht. Die meisten Ernteausfälle liegen an Fehlern im Anbau und weniger an Schädlingen und Pathogenen. Für gewöhnlich sterben Cannabispflanzen, weil man ihnen die falsche Dosierung an Nährstoffen bereitstellt.

Die beste Methode, um Unterernährung oder Überdüngung zu vermeiden, ist die Nährstoffe direkt von Anfang an zuzuführen. Das bedeutet, die richtigen Nährstoffe zur richtigen Zeit bereitzustellen. Wenn Du hier weiterliest, wird Dir das auch gelingen.

WAS SIND NÄHRSTOFFE FÜR CANNABIS?

Wie oben erwähnt, brauchen Cannabispflanzen über ihren gesamten Lebenszyklus grundsätzlich spezielle Verhältnisse von Mikro- und Makronährstoffen. Die drei wesentlichen Nährstoffe für Marihuana sind Stickstoff, Phosphor und Kalium. Dieses Trio ist das N:P:K-Verhältnis, das auf Düngemitteln angegeben ist.

Mikronährstoffe für Cannabis werden für gewöhnlich nur in geringen Mengen gebraucht. Auch wenn man sie nicht in großen Mengen braucht, sind sie jedoch essentiell. Die meisten hochwertigen Grundnährstoffe werden den Bedürfnissen der Cannabispflanzen nach Spurenelementen gerecht werden. Unendlich kleine Mengen Bor, Schwefel, Zink und ein paar andere Elemente, an die Du Dich vage aus dem Chemieunterricht erinnern wirst, werden den Nährstoffen für Cannabis zugeführt und sind heutzutage Standard.

Kalzium und Magnesium sind zwei Mikronährstoffe, auf die jeder Anbauer achten sollte. Wer in Erde anbaut, befinden sich hier auf der sicheren Seite. Wenn man jedoch in Hydrokulturen oder Kokosfasern anbaut, muss man präventive Maßnahmen ergreifen. In eine Flasche Kalzium/Magnesium zu investieren, ist weiser, als sich Sorgen zu machen und auf Zeichen der Unterversorgung achten zu müssen. Sei ein vorausschauender Gärtner und warte nicht, bis sich die ersten Zeichen der Mangelernährung deutlich zeigen.

Außerdem braucht Cannabis noch manche Nahrungsergänzungen, wie etwas nützliche Pilze, Enzyme und Kieselsäure, um das volle Potential auszuschöpfen. Technisch gesehen sind sie keine Nährstoffe für Cannabis. Stattdessen erleichtern sie die Aufnahme von Nährstoffen. Nicht jeder Cannabisanbauer schwört auf die Zugabe von Nahrungsergänzungen, aber wir empfehlen es eindringlich.

WANN MAN NÄHRSTOFFE FÜR CANNABIS EINSETZEN SOLLTE

SETZLINGE

Setzlinge

Cannabissetzlinge brauchen erstmal nicht viel. Wurzelwürfel, Jiffy-Kokos-Pellets, Steinwolle oder eine leichte Erdmischung sind die besten Substrate für den Anfang. Leicht gedüngte Setzlingerden und Wurzelwürfel enthalten für gewöhnlich ausreichend Nährstoffe, um die Pflanze in ihrem noch jungen Stadium perfekt zu versorgen. Du wirst die jungen Dinger nur wässern müssen.

Inaktive Medien für Kokos- und Hydro-Setzlinge bedeuten, dass man von Anfang an Mikrodosen von vegetativen Nährstoffen oder spezielle Setzlingdünger hinzufügen muss. Sobald die Samen ausschlagen, ist eine 10-25%ige Menge der Nährstoffe angebracht.

Zusatzstoffe wie Mykorrhizae und wurzelbildende Enzyme sind am effektivsten, wenn man sie früh anwendet. Verschaffe Deinem Setzling einen fliegenden Start, indem Du Dich auf das Wurzelwachstum konzentrierst.

VEGETATIONSPERIODE

Vegetationsperiode

Grundnährstoffe mit einem hohen N- und niedrigem P- und K-Gehalt sind das, was Cannabis in der frühen Lebensphase braucht. Die meisten Markendünger kann man in einem ein-, zwei- oder dreiteiligen Set kaufen. Generell muss man darauf achten, dass die Nährstoffzusammensetzung so nah wie möglich an das Verhältnis 2:1:1 (N:P:K) herankommt, obwohl andere Sorten leicht angepasste Rationen benötigen.

Wenn Du das erste Mal eine bestimmte Sorte anbaust, achte nach dem Füttern gut auf das Verhalten der Pflanzen. Erhöhe mit der Entwicklung der Pflanze schrittweise die Zufuhr von speziellen Düngern für die Vegetationsperiode.

BLÜTE

Blüte

Wenn die Cannabispflanze von der Wachstums- in die Blütephase übergeht, ändert sich auch ihr Bedarf an Nährstoffen. Während der Blütephase ist Weed nicht länger hungrig nach N und das so wichtige Verhältnis von N:P:K muss neu eingestellt werden.

1:2:2 ist angemessener, denn P und K werden in größeren Mengen gebraucht, damit sich die Cannabispflanze auf die Produktion ihrer Blüten konzentrieren kann. Auch hier werden manche Pflanzen genauer eingestellt werden müssen, bis man den perfekten Punkt erreicht hat.

Ein zu hoher N-Gehalt wird die Blüte verhindern und neigt dazu, den Blüten einen sehr grünen Geschmack zu geben. N sollte langsam zurückgenommen werden, während P und K schrittweise erhöht werden. Wenn es an Grundnährstoffen fehlt, kann in dieser Phase in Kokos- oder Hydrokulturen ein Kalzium/Magnesiummangel auftreten.

SPÜLEN

Spülen

Die letzten zwei Wochen oder wenigstens die letzte Woche der Blütephase muss für das ganzheitliche Spülen des Cannabisgartens eingeplant werden. Ungeachtet der Wachstumsmedien neigen Nährstoffe dazu, sich auf Dauer anzusammeln. Um sicherzustellen, dass Deine Blüten auch wirklich lecker werden, solltest Du das Spülen nicht vergessen.

Eine leichte Spüllösung bestehend aus reinem Wasser funktioniert ausgezeichnet. Es ist wichtig, diesen finalen Schritt nicht auszulassen. Es gibt nicht enttäuschenderes, als fett harzige Blüten, die nach Nährstoffen schmecken.

BESTE NÄHRSTOFFE FÜR CANNABIS NACH SUBSTRAT

ERDE UND NÄHRSTOFFE

Organische Nährstoffe für Cannabis sind die beste Wahl für den Anbau in Erde. Nichts, aber auch wirklich Nichts ist vergleichbar mit organischem Dope, das in Erde angebaut wurde. Kauf Dir Qualitätserde im Sack von einem Gartencenter oder wenn Du viel Erfahrung auf dem Gebiet hast, kannst Du auch Deinen eigenen Mix anfertigen.

Erde muss gut ablaufen können und braucht viel Belüftung. Aus diesem Grund mischen Anbauer auf Erde auch gerne manchmal ein wenig Kokosfaser hinzu. Organische schwarze Melasse ist rappelvoll mit essentiellen Mikronährstoffen und eignet sich hervorragend zur Fütterung der Mikroorganismen in der Erde. Vergiss nicht, dass Erde ein Puffer für die Wurzelzone und verzeihender als Hydrokultur ist.

Chemische Nährstoffe funktionieren auch gut. Stelle nur sicher, dass die Verhältnisse stimmen. Zwar kann der Geschmack beeinträchtigt werden, aber manche anorganischen Blüte-Booster können die Ernten dramatisch verbessern. Es liegt in der Verantwortung des Growers, die richtige Balance zu finden.

KOKOS UND NÄHRSTOFFE

Kokos Und Nährstoffe

Der Anbau von Cannabis in Kokos ist ein Mittelding zwischen Erde und Hydrokultur. Damals war die Grundregel, Kokos wie Erde zu behandeln und die Pflanzen mit in Wasser gelösten chemischen Nährstoffen zu versorgen.

Glücklicherweise haben viele Hersteller von Düngemitteln vor kurzem eine Reihe an Düngern und Ergänzungsmitteln eigens für Kokos herausgebracht. Viele von ihnen sind komplett organisch.

ANBAU IN HYDROKULTUR UND NÄHRSTOFFE

Der Anbau von Cannabis in einer Hydrokultur, sei es ein aktives oder passives System, geht am besten mit chemischen Düngern. Organisches Material führt hier nur zu Problemen. Schlimmer noch: Die dichtere Konsistenz vieler organischer Düngemittel verstopft die Bewässerung in Hydro-Systemen. Füge immer nur die Nährstoffe hinzu, die für das Medium gedacht sind, für das Du Dich beim Anbau entschieden hast.