Studie Der Britischen Regierung: Wert Der Legalisierung Von Marihuana Hunderte Von Millionen Wert

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Studie Der Britischen Regierung: Wert Der Legalisierung Von Marihuana Hunderte Von Millionen Wert

Während die britische Regierung weiter leugnet, daß das Land von einem legalen Cannabismarkt profitieren würde, kommt ein interner Bericht des Finanzministeriums zu einem gegenteiligen Schluss.

Vor einiger Zeit wurde das britische Parlament einberufen, um die Frage der Legalisierung von Cannabis zu debattieren - eine Sitzung, die durch eine Petition mit 220.000 Unterschriften ausgelöst wurde, die für eine Veränderung plädierte. Während die Debatte mit öffentlichen Interesse verfolgt und angeregt diskutiert wurde und sicherlich eine weitere Kerbe in die Wand des Verbots schlug, machten die konservativen Minister keine Pläne, um das Gesetz zu ändern.

Nur kurz nach der Debatte gelang es BBC Newsnight einen internen Bericht des Finanzministeriums in die Finger zu bekommen - ein Bericht, von dem die konservativen Abgeordneten gewusst haben müssen - der behauptet, daß die Legalisierung "Millionen" für das Land wert wäre. Dies entkräftet die Behauptung der konservativen Regierung, daß die Legalisierung mehr Geld kosten, als einbringen würde.

DER VON DEN KONSERVATIVEN IGNORIERTE BERICHT

Nun könnten wir leicht in eine Schimpfkanonade über die Konservativen verfallen, die gezielt diese Zahlen und die ethischen Implikationen eines solchen Schrittes ignorieren, doch stattdessen werden wir uns ansehen, was in dem Bericht festgestellt wurde und welche Nutzen die Bürger Großbritanniens daraus ziehen würden, wenn Cannabis legalisiert würde.

Laut des Berichts, der von den Liberal Democrats in Auftrag gegeben wurde - die in der letzten Legislaturperiode in einer Koalition mit den Konservativen regierten - wäre der Nutzen ganz erheblich. Das Finanzministerium wurde gebeten, die "potenziellen steuerlichen Auswirkungen der Einführung eines regulierten Cannabismarkts in Großbritannien" zu berechnen, wobei festgestellt wurde, daß im letzten Jahr mehr als 2,2 Millionen Menschen in Großbritannien Cannabis geraucht hatten, was geschätzten 216 Tonnen Marihuanas entspricht. Sie verwendeten ausserdem die Fakten und Zahlen, die das Institut für Sozial- und Wirtschaftsforschung zusammengestellt hatte, welches schätzte, daß der legale Cannabismarkt die Schulden Großbritanniens jährlich um etwa £1,25 Mrd. senken könnte.

Unter Einberechnung all dieser Zahlen kam das Finanzministerium zu dem Schluss, daß diese 1,25 Mio. optimistisch geschätzt wären und wahrscheinlich eine Überschätzung darstellen, doch mindestens £200 Millionen an Gerichts- und Polizeikosten eingespart werden könnten - die eingenommenen Steuern noch nicht einmal mit einberechnet.

Diese Zahlen sind verrückt! Selbst wenn man vom miesesten Fall ausgeht, sprechen wir hier von Hunderten von Millionen an Einsparungen pro Jahr! Dies würde die wirtschaftliche Lage des Vereinigten Königreichs signifikant verbessern, so daß man sich darauf konzentrieren könnte die Zeit der Entbehrungen zu beenden, sowie viel mehr Geld in Bildung und Gesundheitssystem zu investieren. im Großen und Ganzen könnte es auch Europa helfen, denn als EU-Mitglied, würde eine stärkere Wirtschaft in Großbritannien zur Wirtschaft als Ganzes beitragen.

Also, was ist das Resultat all dessen? Nun, während es erschreckend ist zu erfahren, daß diese Zahlen nie berücksichtigt wurden, nur um sich durchzusetzen, zeigt es sicherlich, daß es eine Menge gibt, das es durch die Legalisierung von Cannabis zu gewinnen gibt und die Leute wissen es. Wir fragen uns wie lange die Regierung wirklich ihren aktuellen Kurs der Verleugnung beibehält - vor allem, da sich die Welt um sie herum verändert. Wie es aussieht, riskiert Großbritannien ins Hintertreffen zu geraten.

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