Sogar Kirchen wollen Drogen legalisiert sehen!

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Kategorien : BetäubungsmittelgesetzBlog

Sogar Kirchen wollen Drogen legalisiert sehen!

Der Krieg gegen die Drogen ist so absurd geworden, daß sogar Kirchen sein Ende fordern!

Wir alle wissen, daß der Krieg gegen die Drogen ein Misserfolg ist und es scheint, daß die Mitglieder vieler Kirche anfangen ähnlich zu denken. Während der "New England Conference of United Methodist Churches" wurde eine Resolution verabschiedet, die christliche Prinzipien nutzt, um ein Ende des Krieges gegen die Drogen zu fordern.

Die Resolution selbst geht sehr ins Detail wie miserabel der Krieg gegen die Drogen darin gescheitert ist, die ihm zugrunde liegenden Ziele der Schadensminimierung und Eindämmung des Drogenmissbrauchs zu erreichen. Ebenfalls darin beschrieben ist, daß das Gegenteil erreicht wurde, was die Verbreitung von Tod, durch Nadeln übertragene Krankheiten, den Einfluss einer Industrie der Gefangenenverwahrung, zunehmende Gewalt und den negativen Einfluss auf Gemeinden erhöht hat.

Auch Law Enforcement Against Prohibition (LEAP) war auf der Konferenz anwesend, eine Organisation, die sich im Kampf mit einer Geschichte der gescheiterten Drogenpolitik engagiert.

"Als ich von der Bühne kam, traten viele Mitglieder der Versammlung an mich heran und erzählten mir wie wichtig die Resolution ist", sagte Lt. Cole, ein Mitglied von LEAP. "Einer sagte mir, daß ich ... ich seine Familie beschrieben hatte. Seine Tochter starb vor zehn Jahren an einer Überdosis und er und seine Frau mussten die Erziehung ihrer beiden Kinder übernehmen. Dieser Mann war sich sicher, daß seine Tochter nicht gestorben wäre, wenn Drogen legal wären."

Auch Bürgermeister Neill Franklin war da, um die Konferenz zu sehen, deren Motto war "Jesus beschäftigte sich mit der Not der Armen und in seiner Gesellschaft an den Rand gedrängten. In unserer Gesellschaft ist die Geschichte der Armen und derer am Rande der Gesellschaft die einer Masseneinkerkerung, der rassischen Ungerechtigkeit und des Verfalls der Familien, die durch den Krieg gegen die Drogen verursacht werden."

Die Verhandlungen über die Resolution wurden mit einer ausdrucksstarken Erklärung und der Unterstützung der Arbeit von LEAP beendet:

"Es sei beschlossen: Daß die New England Annual Conference es unterstützt, daß statt des Verbots andere Maßnahmen ergriffen werden, um das Problem des Drogenmissbrauchs anzugehen; ferner wird beschlossen, daß die Mission der internationalen Bildungsorganisation LEAP unterstützt wird, um die Vielzahl der unbeabsichtigten schädlichen Folgen des Drogenkriegs und die Häufigkeit von Tod, Krankheit, Kriminalität und Sucht zu verringern, indem das Verbot der Drogen beendet wird."

Es ist toll zu sehen, daß Religionsgemeinschaften sehen wollen, daß der Krieg gegen die Drogen beendet wird. Egal wie Deine Einstellung zur Religion aussieht, sie ist eine einflussreiche Macht und integraler Bestandteil des Lebens vieler Menschen. Das sie tatsächlich ein friedliches Ende eines katastrophalen Krieges predigen ist herzerwärmend und zugleich mächtig.