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Thai-Sticks
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So Macht Man Einen Thai-Stick

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Thai-Sticks sind eine großartige Möglichkeit, Deine rauchenden Freunde mit einer potenten Cannabis-Zigarre zu beeindrucken. Sie erfordern zwar etwas Zeit und Hingabe, aber das Ergebnis wird es absolut Wert sein.

Der Kreativität scheinen in Sachen Cannabiskonsum keine Grenzen gesetzt zu sein. Die Methoden können von ganz simpel bis hin zu exotisch und ausgefallen reichen, wobei Thai-Sticks am exotischen Ende des Spektrums angesiedelt sind. Zunächst scheinen diese grünen, länglichen Rollen in ihrer Einfachheit Joints oder Blunts zu ähneln, aber lass Dich nicht von Deinem ersten Eindruck täuschen. Diese möglicherweise uralte Form des Rauchens von Cannabis ist zwar komplexer herzustellen, macht aber extrem viel Spaß zu rauchen.

Thai-Sticks sprechen Cannabis-Puristen an und sie können zu 100% aus dem Pflanzenmaterial Deiner Cannabispflanze hergestellt werden. Diese natürliche Art ist einfach großartig, wenn Du draußen in der Natur rauchen möchtest. Zudem gibt es jedem Züchter die Möglichkeit, alle Teile seiner geliebten Pflanzen zu verwerten.

WAS IST EIN THAI-STICK?

Ein Thai-Stick ist im Wesentlichen ein Blunt, der vollständig aus den verschiedenen Teilen der Cannabispflanze hergestellt wird. Die Außenhülle besteht aus frischen Cannabisblättern, die anfangs durch Hanffasern aus den Stengeln und Stielen zusammengehalten werden. Während des Bindevorgangs wird ein zentraler Stab verwendet, der entweder aus Hanffasern oder aus Bambus bestehen kann.

Thai-Sticks sind eine ausgefallenere Art, Gras zu rauchen und man kann sie durchaus mit Blunts vergleichen. Obwohl es viel länger dauert, sie herzustellen, lohnt sich der Aufwand für besondere Anlässe und einen reineren Rauch auf Cannabisbasis. Sie bieten die gleiche Geschmeidigkeit wie ein Joint ohne Tabak.

SO BAUST DU DIR EINEN THAI-STICK

SO BAUST DU DIR EINEN THAI-STICK

Um eine Ladung Thai-Sticks herzustellen, benötigst Du:

  • Einen stabilen Hanfstiel, einen dünnen Bambusstock oder einen Schaschlikspieß

  • Hanfschnur oder Hanfdocht

  • Haschöl oder Zuckerwasser

  • Frische Cannabisblätter

  • Pergamentpapier

  • Blüten von Deiner bevorzugten Cannabissorte

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Anleitung

 

  1. Um diesen Prozess zu beginnen, solltest Du einige Qualitätskontrollen durchführen. Öffne den Vorratsbehälter Deiner bevorzugten Sorte und wähle für Dein Vorhaben die fluffigsten und weichsten Blüten. Diese Form der Blüten ist für Thai-Sticks viel besser, da sie viel effektiver verarbeitet werden können. Diese Eigenschaft wird von den dichteren und festeren Blüten nicht geteilt.

  2. Als nächstes nimmst Du den Stiel, Stab oder Spieß und bestreichst ihn mit einer Schicht Haschöl oder Zuckerwasser. Verwende einen Stab, der über seine gesamte Länge eine gleichmäßige Dicke hat, um einen einheitlicheren Thai-Stick zu erhalten. Egal, wofür Du Dich entscheidest, der Zweck ist derselbe. Diese Schicht wirkt wie eine klebstoffartige Substanz, um die Blüten besser zusammenzuhalten. Die Verwendung von Haschöl hat den positiven Nebeneffekt, dass das Endprodukt stärker sein wird. Viele Raucher, die intensivere Erfahrungen bevorzugen, werden sich besonders darüber freuen.

    Jetzt, da der Stock bzw. Stiel ganz klebrig ist, spieße Deine Knospen daran auf und umwickle sie dann von oben nach unten mit der Hanfschnur, sodass die Blüten über die gesamte Länge des Stiels bedeckt sind. Versuche während des Einwickelns den Umfang des Thai-Sticks so gleichmäßig wie möglich zu halten.

  3. Dieser Schritt erfordert die wenigste Arbeit, aber die meiste Geduld, denn Du musst einige Zeit warten. Wickle die gebundenen Blüten in ein Stück Pergamentpapier und bewahre dieses Bündel 24–48 Stunden im Kühlschrank auf. Diese Wartezeit gibt den Blüten ausreichend Zeit, miteinander zu einem langen Stück zu "verschmelzen".

  4. Nachdem Du nun ein paar Tage lang gewartet hast, kannst Du Dein psychoaktives Bündel aus dem Kühlschrank nehmen. Packe es aus dem Pergamentpapier aus und entferne die Schnur vom Stick. Gehe dabei vorsichtig vor, damit die Blüten sich nicht vom Stock lösen. Hier kommt das Haschöl oder das Zuckerwasser zum Einsatz und es wird den Blüten dabei helfen, an Ort und Stelle zu bleiben.

  5. Nun, da die reinen Blüten zum Vorschein kommen, ist es an der Zeit, sie wieder einzuwickeln. Füge eine weitere Schicht Zuckerwasser oder Haschöl an der Außenseite der miteinander verschmolzenen Blüten hinzu und wickle sie in ein sauberes und frisches Cannabisblatt ein, um schließlich das Aussehen einer grünen Zigarre zu erhalten. Du musst diesen Vorgang zweimal wiederholen, wodurch drei Blätterschichten entstehen, zwischen denen sich jeweils eine Schicht Zuckerwasser oder Haschöl befindet.

  6. Wickle Deinen Thai-Stick erneut in Pergamentpapier ein und erwärme ihn ein paar Sekunden lang auf einer heißen Oberfläche, z.B. in einer Pfanne oder auf einer heißen Platte. Dadurch schmilzt das Öl/Zuckerwasser, es verteilt sich über den Blättern und versiegelt gleichzeitig den Stick, wenn sich nach dem Abkühlen alles wieder verfestigt.

  7. Entferne das Pergamentpapier, das beim Erhitzen verwendet wurde, und wickle den Stick erneut in Hanfschnur und neues Pergamentpapier ein. Lege dieses Bündel für 3–4 Tage in den Kühlschrank, wo der Aushärtungsprozess beginnt. Dieses Verfahren hilft dabei, Feuchtigkeit aus dem Thai-Stick zu entfernen, was die Haltbarkeit immens verbessert und Schimmelbildung verhindert. Das Aushärten hilft auch dabei, den Stick vollständig zu versiegeln und den köstlichen Geschmack Deiner gewählten Sorte zu konservieren.

    Die während dieses Schritts durchgeführten Aktionen hängen natürlich alle davon ab, wie sehr Du Dich an die traditionelle Vorgehensweise halten möchtest. Manche Thai-Stick-Enthusiasten geben ihre ausgehärteten Sticks in Plastiktüten und vergraben sie für einen Monat in der Erde, was den Stick weiter aushärten und das Aroma verbessern soll. Die Alternative dazu wäre, Deinen Stick in einem vakuumversiegelten Beutel zu verschließen und eine Woche lang zu warten, bis er weiter aushärtet.

  8. Falls Du jedoch schon lange genug gewartet hast und Dich die Geduld verlässt, kannst Du Deinen Thai-Stick rauchen. Stelle sicher, dass Du die Hanfschnur und den Stab aus der Mitte des Thai-Sticks entfernst, bevor Du den Stick anzündest.

3 ULTRA-GESCHMACKVOLLE GRASSORTEN FÜR DEN PERFEKTEN THAI-STICK

GRASSORTEN FÜR DEN PERFEKTEN THAI-STICK

Jeder Raucher hat seine eigenen geschmacklichen Vorlieben und somit auch seine Lieblingssorten. Diese 3 sind jedoch mit leckeren Terpenen bepackt und eignen sich deshalb hervorragend für Thai-Sticks.

Larry Bird Kush ist aufgrund des massiven THC-Gehalts und des reichhaltigen Geschmacks eine ausgezeichnete Wahl für Thai-Sticks. Diese Sorte verfügt über eine feine Balance zwischen 50% Indica- und 50% Sativa-Genetik. Sie ist das Kind der Elternsorten Sunset Sherbet und Thin Mint Girl Scout Cookies. Die Blüten enthalten riesige Mengen THC (um 26%) und 1% CBD. Der Rausch trifft Dich hart, hält lange an und erhebt den Geist, während er den Körper tief entspannt.

Frozen Tangie ist eine sativadominierte Sorte, die aus 70% Sativa- und 30% Indica-Genetik besteht. Sie ist die Nachfahrin der Elternsorten Lazy Ice und Cinderella und produziert zudem hohe THC-Werte. Das High ist erhebend, zerebral und wirkt sich positiv auf die Stimmung aus. Dieser Umstand macht sie zu einem passenden Rauch für tagsüber, wenn Deine Konzentration neuen Schwung benötigt. Ihre Blüten duften süß und schmecken nach Grapefruit.

Big Buddha Cheese ist eine stark entspannende, indicadominierte Lady, die aus den Elternsorten Big Buddha Cheese und Big Buddha Cheese hervorging. Ihr nach Käse riechendes und schmeckendes Naturell passt perfekt zur Herstellung von Thai-Sticks. Das angenehme, entspannende, meditative und nachdenkliche High dieser Sorte wird Dich aber gewiss nicht überwältigen.

DIE GESCHICHTE DES THAI-STICKS

Wie der Name dieser potenten Cannabis-Zigarre bereits nahelegt, stammt sie aus dem südostasiatischen Land Thailand. Man vermutet, dass Thai-Sticks lange Zeit in diesen Regionen hergestellt und konsumiert wurden und während des Vietnamkrieges in den 1960er Jahren Eingang in die westliche Kultur fanden. Man sagt, dass Thai-Sticks in Folge der Rückkehr amerikanischer Soldaten in die Staaten kam. Thai-Sticks hatten großen Einfluss auf die amerikanische Cannabisszene, was etwa zehn Jahre später wieder zurückging.

DAS VERSCHWINDEN UND DIE RENAISSANCE DES THAI-STICKS

DAS VERSCHWINDEN UND DIE RENAISSANCE DES THAI-STICKS

Dieses allmähliche Verschwinden war zum Teil auf Probleme in der Lieferkette zurückzuführen. Als der Vietnamkrieg endete, ging auch der Zustrom von Thai-Sticks in die USA zu Ende. Strengere Gesetze und der Krieg gegen Drogen hatten zudem die Lebensdauer des Thai-Sticks in der Cannabisszene stark beeinflusst. Die Einstufung von Cannabis als Schedule-I-Substanz reduzierte seine Verbreitung immens.

Der Thai-Stick hat definitiv das Potenzial, ein Comeback feiern zu können. Aufgrund der weit verbreiteten Akzeptanz von Cannabis und der zunehmenden Legalisierung suchen Raucher nun wieder nach neuen (oder alten) Methoden, um Gras zu konsumieren. Der Thai-Stick ist eine seltene, beeindruckende und wirksame Methode, um dies zu tun. In einigen Ländern wie Kanada, die selbst angebautes Cannabis erlauben, ist der Thai-Stick sicherlich einfacher zu machen als jemals zuvor.

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Luke Sumpter

Geschrieben von: Luke S.
Luke S. ist ein im Vereinigten Königreich ansässiger Journalist, der auf Gesundheit, alternative Medizin, Kräuter und psychedelische Heilverfahren spezialisiert ist. Er hat bereits für "Reset.me", "Medical Daily" und "The Mind Unleashed" geschrieben und deckt dabei diese und noch weitere Bereiche ab.

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