Schützt Kiffen vor Krebs?

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Schützt Kiffen vor Krebs?

Cannabisöl wird häufig zur Behandlung von Krebs verwendet - doch könnte Kiffen verhindern, daß die Krankheit sich entwickelt?

Stark konzentriertes Cannabisöl wird schnell zum Mittel der Wahl für Krebs, aber jetzt stellt sich heraus, daß auch das Rauchen der Pflanze präventiv wirken kann. Bei einer neuen Studie wurde herausgefunden, daß das Risiko an Krebs im Hals- und Kopfbereich zu erkranken, für Nutzer, die über einen langen Zeitraum Cannabis rauchten, 62% niedriger ist, als bei jenen, die nicht rauchen.

Die Studie

Die in der Fachzeitschrift Cancer Prevention Research veröffentlichte Studie, war eine Langzeitstudie, die aus knapp 1.000 Teilnehmern bestand - 434 waren Patienten mit Krebsarten im Hals- und Kopfbereich, 547 Teilnehmer nicht. Nachdem andere Substanzen wie Alkohol und Tabak berücksichtigt worden waren, wurde festgestellt, daß das Rauchen von Marihuana mindestens einmal pro Woche das Risiko der Entwicklung dieser Krebserkrankungen im Vergleich zu denen, die kein Cannabis rauchten, reduziert.

Was noch interessant ist, ist, daß im Ergebnis festgestellt wurde, daß diejenigen, die später im Leben mit dem Kiffen anfingen, offenbar ein noch geringeres Risiko hatten als diejenigen, die in einem frühen Alter begonnen hatten - wobei bei jenen, die das Rauchen im Alter von zwischen 15 und 19 anfingen, ein um 47 % verringertes Risiko bestand und bei jenen, die im Alter von 20 damit begannen, das Risiko um 61% reduziert war.

Warum Krebs im Hals- und Kopfbereich?

Aus dem gleichen Grund warum Tabakrauch das Risiko dieser Krebsarten erhöht - der Rauch kommt in direkten Kontakt mit diesen Bereichen. Der Rauch von Cannabis ist voll beladen mit Cannabinoiden, von denen sich gezeigt hat, daß sie eine starke Aktivität gegen Tumore zeigen. So macht es Sinn, daß Hals und Kopf die Bereiche sein würden, die am stärksten von ihrem Schutz profitieren würden.

Diese Untersuchung ist ausschließlich auf die Entwicklung von Krebs in diesen Bereichen beschränkt. Zwar ist dies eine gute Nachricht, doch ist es wichtig zu beachten, daß sich nicht gezeigt hat, daß das Rauchen von Cannabis das Wachstum von Krebs in anderen Bereichen, wie Lunge oder Brust verhindert - auch von langzeitigen Rauchern wurde berichtet, daß sie derartige Krebserkrankungen entwickeln. Die starke Heilwirkung von Cannabisöl kann mit dem Rauchen nicht verglichen werden, da die hohen Mengen an Cannabinoiden, die für eine kurative Wirkung notwendig sind, nicht durch Rauchen aufgenommen werden können.

Und Verdampfen ist sogar noch besser

Obwohl diese Ergebnisse toll sind, ist es wichtig, daran zu denken, daß beim Verbrennungsprozess von Cannabis ein ganzer Cocktail von fiesen Giftstoffen und Teer entsteht; während die nützlichen Verbindungen im Cannabis Hals und Kopf schützen können, finden diese Giftstoffe noch immer ihren Weg in die Lunge und den Körper.

Dies ist kein Problem, wenn Du das Cannabis verdampfst. Beim Verdampfen verbrennt das Gras nicht, daher entsteht keines dieser Toxine. Das Ergebnis ist Dampf, der nicht nur sauberer ist, sondern auch noch einen viel höheren Cannabinoidgehalt hat.

Lies bitte die "Top 5 Vorteile des Verdampfens"

Wenn Du willst, daß alle Nutzen der Cannabinoide in Deine Kehle, Kopf und Lunge gelangen - aber ohne die Giftstoffe - dann ist Verdampfen der richtige Weg.

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