Gras legalisieren? Aber denkt doch an die Kaninchen!

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Gras legalisieren? Aber denkt doch an die Kaninchen!

Der Bundesstaat Utah in den USA steht kurz vor der Legalisierung von Marihuana. Das Hauptargument dagegen? Breite Kaninchen.

Kein Witz, das ist kein satirischer Artikel. Ein Spezialagent der DEA stand tatsächlich vor dem Senatsausschuß von Utah und sagte, daß, wenn sie medizinisches Cannabis legalisieren, die Kaninchen von den angebauten Pflanzen breit werden. Allein bei dem Gedanken sucht mein Gesicht meine Handfläche. Wie peinlich.

Dieser "spezielle" Spezialagent ist Matt Fairbanks, ein erfahrenes Mitglied des "Marihuanaausrottungsteams" der DEA. Er berichtet, daß er erlebt hat, daß Kaninchen in mehreren Bergregionen, in denen Cannabis angebaut wird, Geschmack dafür entwickelt hätten. Ein Kaninchen war sogar so verwirrt, daß es den DEA Agenten folgte und keine Anzeichen von Angst zeigte oder gar davonrannte. Wahrlich, DAS ist Anlass zu ernster Besorgnis!

Umweltschäden

Fairbanks fährt fort indem er über die Schäden spricht, die der illegale Anbau in den Bergwaldregionen verursacht. Offenbar stört er die lokale Umwelt und die übermäßige Verwendung von Pestiziden und chemischen Düngemitteln stellt eine Gefahr dar. Jetzt ernsthaft? Da schmerzt der Nacken vom Kopfschütteln. Sicherlich ist dies ein Symptom des Verbots und nicht von Marihuana. Würde Weizen für illegal erklärt und Gangs würden das Zeug im Wald anbauen, wären die Bedenken über die Auswirkungen auf die Umwelt nicht die gleichen?

Denkt ihr auch an die Kinder?

Wir lieben es, daß es so weit gekommen ist. Die DEA hat ein Argument nach dem anderen gegen die Legalisierung von Cannabis ausgespuckt und jedes davon war ein Rohrkrepierer. Sie sind inzwischen so verzweifelt, daß sie sich jetzt über angetörnte Kaninchen sorgen? Och, scheiß doch auf die Kinder, denkt niemand an die Kaninchen!? Was für ein Witz.

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