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Gesunde Wurzeln Für Gesunde Cannabispflanzen Und Höheren Ertrag
10 min

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Gesunde Wurzeln sind die Basis für erfolgreichen Cannabisanbau, weshalb Du die Wurzeln fördern und entstehende Probleme beheben musst. Hier erfährst Du, wie!

Gesunde Wurzeln bedeuten gesunde Cannabispflanzen und gesunde Pflanzen bedeuten einen höheren Ertrag. Mit Blick auf diese einfache Weisheit wird klar, warum Du als Cannabisanbauer sicherstellen musst, dass die Wurzeln Deiner Pflanzen gesund sind und ihr Wohlergehen gefördert wird. In diesem Artikel untersuchen wir häufig auftretende Grundprobleme und zeigen Dir, wie Du sie verhindern und lösen kannst.

Die Bedeutung Gesunder Wurzeln Für Cannabispflanzen

Die Bedeutung Gesunder Wurzeln Für Cannabispflanzen

Obwohl auch andere Teile der Cannabispflanze für ihr Wachstum von entscheidender Bedeutung sind – wie die Blätter – spielen starke und gesunde Wurzeln eine besonders wichtige Rolle für die Gesundheit Deines Cannabis. Schließlich nutzen Deine Pflanzen die Wurzeln, um Wasser, Nährstoffe und Sauerstoff aufzunehmen, die für die Pflanzenentwicklung unerlässlich sind. Aber das ist noch nicht alles:

  1. Wurzeln sind das wichtigste Instrument, mit dem Pflanzen Wasser aufnehmen.
  2. Pflanzen nehmen den größten Teil ihrer Nährstoffe über die Wurzeln auf. Zusätzlich dazu speichern die Wurzeln auch Nahrung für die spätere Verwendung.
  3. Das Wurzelsystem verankert die Pflanzen im Boden und stabilisiert sie.
  4. Wurzeln produzieren Hormone, sogenannte Cytokinine, die die Zellteilung fördern (heißt, dass sie das Wachstum fördern) und das Wachstum der axillären Blüten und die apikale Dominanz regulieren.
  5. Wurzeln können eine für beide Seiten vorteilhafte Beziehung zu nützlichen Bakterien und Mykorrhiza eingehen, wobei es sich bei den Letztgenannten um Pilze handelt, die die Nährstoffaufnahme verbessern.

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Symptome Von Problemen, Die An Cannabiswurzeln Auftreten

Symptome Von Problemen, Die An Cannabiswurzeln Auftreten

Selbst wenn Du alle erforderlichen Vorsichtsmaßnahmen getroffen hast, können beim Anbau von Cannabis immer Wurzelprobleme auftreten. Die Tatsache, dass die Wurzeln in der Erde nicht sichtbar sind, macht die Angelegenheit auch nicht gerade leichter.

Es gibt jedoch verschiedene Anzeichen und Symptome, nach denen Du Ausschau halten musst, um einen Hinweis auf den Zustand der Wurzelgesundheit zu erhalten. Da die Wurzeln jedoch eine so entscheidende Komponente sind und viele Aspekte des Wachstums beeinflussen, können sich diese Zeichen auf zahlreiche verschiedene Arten manifestieren:

  • Gelbe Blätter
  • Gekräuselte Blätter
  • Brüchige Blätter
  • Braune Flecken auf den Blättern
  • Verbrannte Blattränder
  • Fallende Blätter
  • Verlangsamtes Wachstum
  • Probleme mit der Wasseraufnahme

Keines dieser Symptome allein signalisiert automatisch ein spezifisches Problem mit den Wurzeln. Es könnten stattdessen auch Probleme mit der Nährstoffaufnahme, Über- oder Mangelbewässerung, Schädlingen usw. vorliegen, was dazu führt, dass Deine Pflanzen einen Hilferuf aussenden. Um festzustellen, ob es wirklich die Wurzeln sind, die leiden, kannst Du allerdings einen Ausschlussprozess durchführen und die nicht zutreffenden Faktoren ausschließen.

Mehr noch, walls Dein Cannabis ernsthafte Probleme mit seinen Wurzeln hat, kann die gesamte Pflanze ein schwaches und krankes Aussehen annehmen und mehrere der oben genannten Symptome gleichzeitig zeigen. Dies kann ein Hinweis darauf sein, dass Du es tatsächlich mit Wurzelproblemen zu tun hast.

Häufige Gründe Für Probleme An Cannabiswurzeln (Und Wie Man Sie Löst)

Werfen wir einen Blick auf einige der häufigsten Katalysatoren, die bei Cannabis zu Wurzelproblemen führen können, und sehen uns dann an, was Du tun kannst, um sie zu beheben.

Über- Oder Mangelbewässerung

Über- oder Mangelbewässerung

Überwässerung ist einer der häufigsten Fehler beim Anbau von Cannabis. Es führt zu vielen Problemen; von Wurzelproblemen (Wurzelfäule) über Probleme mit der Nährstoffaufnahme bis hin zu Pilz- und Schädlingsbefall.

Wenn Du der Meinung bist, dass Über- oder Mangelbewässerung die Ursache Deiner Probleme sein könnte, musst Du Deinen Bewässerungsplan und Dein Bewässerungsvolumen (die Menge des verabreichten Wassers) neu bewerten. Obwohl auch starke Mangelbewässerung die Wurzeln zerstören kann, ist das Risiko einer Überwässerung viel finsterer. Daher musst Du darauf achten, Deine Pflanzen erst dann zu gießen, wenn die Erde in Deinen Anbautöpfen tatsächlich trocken ist. Du kannst bestimmen, wann dieser Zeitpunkt gekommen ist, indem Du einen Finger in den Boden steckst. Ist er trocken, kannst Du wieder gefahrlos gießen. Falls Du jedoch immer noch Feuchtigkeit spürst, warte mit der nächsten Wassergabe noch.

Eine bessere Möglichkeit, den Status Deiner Pflanzen zu beobachten, besteht darin, ihre Töpfe anzuheben. Sind sie schwer, enthalten die Töpfe immer noch eine erhebliche Menge Wasser. Fühlen sie deutlich leichter an, sind sie wahrscheinlich bereit für ein Durchnässen. Und durchnässen solltest Du sie! Obwohl Du Deine Pflanzen nicht zu häufig gießen solltest, ist es wichtig, die Erde bei jedem Gießen wirklich zu sättigen, so dass 25% des Gießwassers oder mehr wieder unten aus dem Topf austreten. Danach lässt Du die Erde wieder vollständig austrocknen, bevor Du sie erneut durchnässt.

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Ein weiterer Tipp: Wässere je nach Alter und Größe Deines Cannabis. Eine kleine Pflanze (Autoflowers, Sämlinge usw.) benötigt viel weniger Wasser als eine reife Weed-Pflanze. Verwende ausreichend große Töpfe und setze den gesunden Menschenverstand ein, um die spezifischen Bedürfnisse Deiner Schützlinge zu bestimmen.

Stelle außerdem sicher, dass Deine Töpfe im Boden ausreichend Löcher für eine ordnungsgemäße Entwässerung aufweisen. Stelle Untertassen unter die Töpfe, um abfließendes Wasser aufzufangen, aber sammele es woanders, damit die Wurzeln nicht in abgestandenem Wasser stehen müssen.

Um all diese Probleme auf einen Schlag zu lösen, kannst Du Dich auch einfach für Stofftöpfe entscheiden!

Pflanzen Mit Ringwurzeln (Zu Kleiner Topf)

Pflanzen mit Ringwurzeln

Wie bereits erwähnt, resultieren verschlungene Cannabiswurzeln aus räumlichen Einschränkungen. Wenn Deine Pflanzen in Töpfen wachsen, die für ihren Reifegrad zu klein sind, wachsen ihre Wurzeln im Kreis und übernehmen das Substrat. Aber woher weißt Du, ob dies bei Deinem Cannabis der Fall ist, ohne die Wurzeln selbst sehen zu können?

Zu Beginn wirst Du ein verlangsamtes Wachstum bemerken. Eine robuste Entwicklung kann aus dem Nichts zum Stillstand kommen. Möglicherweise siehst Du auch, wie die Wurzeln aus den Löchern ihrer Töpfe dringen. Dies ist ein sicheres Zeichen dafür, dass die Wurzeln unbedingt expandieren wollen, ihnen dafür allerdings kein Platz zur Verfügung steht. Höchste Zeit für einen größeren Topf! Pflanze Dein Cannabis in Töpfe um, die mindestens eine Größe größer als seine frühere Heimat sind, obwohl Du auch ein paar Größen größer wählen kannst, wenn Deine Pflanzen die frühe Wachstumsphase überschritten haben. Dies gibt den Wurzeln viel Raum und ermöglicht eine maximale Entwicklung.

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Geh beim Umpflanzen aber vorsichtig vor, da die Wurzeln empfindlich sind und Zeit brauchen, um sich an ihr neues Zuhause zu gewöhnen. Nachdem Du eine Pflanze aus ihrem kleineren Topf geholt hast, musst Du Deine Finger einsetzen, um die äußeren Stränge des Wurzelballens vorsichtig zu lösen, damit die Wurzeln wieder eine Wachstumsrichtung bekommen. Andernfalls könntest Du den Prozess des Umtopfens möglicherweise traumatischer finden.

Probleme Mit Dem Ph-Wert

Probleme mit dem pH-Wert

Ein falscher pH-Werte ist ein weiterer Auslöser für verschiedene Wurzelprobleme. Das ist allerdings nur die halbe Wahrheit, da pH-Probleme auch Probleme mit der Nährstoffaufnahme verursachen ("Nährstoffausschluss") werden, was zu kranken und unterentwickelten Pflanzen führt.

Beim Anbau in Erde liegt der optimale pH-Wert zwischen 6,0 und 7,0. Falls Du hydroponisch anbaust, solltest Du auf etwas niedrigere pH-Werte von 5,5 bis 6,5 abzielen. Stelle sicher, dass Dein Wasser oder Deine Nährlösung immer den richtigen pH-Wert aufweist. Lege Dir ein pH-Meter oder den pH-Wert messende Tropfen. Mit pH-Wert regulierenden Produkten kannst Du Deine Lösung auf den richtigen pH-Wert einstellen. Achte darauf, den pH-Wert zu messen, nachdem Du Deinem Wasser Nährstoffe hinzugefügt hast!

Wurzelfäule

Wurzelfäule

Wenn die Wurzeln Deines Cannabis verrotten, was durch ein braunes und schleimiges Aussehen angezeigt wird, kann dies auf einen oder mehrere Faktoren zurückzuführen sein. Eine schlechte Bodentextur (Erde, die zu kompakt ist und nicht gut entwässert), fehlende Entwässerungslöcher im Topf, Überwässerung oder eine Kombination dieser Faktoren können zu den für Wurzelfäule verantwortlichen Krankheitserregern führen. Der Grund hierfür ist fast immer stehendes Wasser und Sauerstoffmangel in der Wurzelzone.

Was zu tun ist? Pflanze Dein Cannabis in gut durchlässige Erde um und verwende Stofftöpfe anstelle von Pflanzgefäßen aus Plastik. Außerdem solltest Du Deine Erde mit nützlichen Bakterien und Pilzen anreichern. Viele von ihnen ernähren sich von schädlichen Krankheitserregern, was das Risiko verringert, dass Wurzelfäule entsteht.

Temperatur Zu Hoch Oder Zu Niedrig

Temperatur zu hoch oder zu niedrig

Falls die Temperatur in Deinem Anbauraum zu hoch oder zu niedrig ist, kann dies ebenfalls zu Problemen mit den Wurzeln führen. Insbesondere übermäßig hohe Temperaturen in der Wurzelzone fördern das Wachstum schädlicher Pilze und anderer Krankheitserreger.

Die ideale Temperatur für den Cannabisanbau ist Raumtemperatur: 21°C. Ein paar Grad mehr oder weniger sind kein großes Problem, aber falls die Temperaturen viel niedriger oder viel höher sind, werden Probleme auftreten.

Wenn Du in Innenräumen anbaust, verwende unbedingt Lüfter, um die Temperatur unter Kontrolle zu halten. Manchmal reicht es aus, eine Tür oder ein Fenster zu öffnen, um eine gesündere Umgebung für Dein Cannabis zu schaffen. Andernfalls solltest Du zusätzliche Kühl- oder Heizsysteme für Deinen Anbauraum in Erwägung ziehen. Falls Du eine leistungsstarke HPS-Lmpe verwendest und Wärme ein Problem darstellt, solltest Du auf LEDs umsteigen. Diese geben viel weniger Wärme ab, können aber genauso stark sein!

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Probleme Mit Der Substratstruktur

Probleme mit der Substratstruktur

Woher weißt Du, ob Dein Anbaumedium/Deine Erde für Cannabis nicht optimal ist? Das ist ganz einfach: Wenn es lange dauert, bis das Wasser vom Substrat aufgenommen wird, ist es nicht ideal. Obwohl das Wasser auch nicht direkt durch das Substrat laufen sollte, sollte es vom Medium dennoch schnell absorbiert werden. Wie bereits erwähnt, strebt man einen Abfluss von ca. 25% an. Wenn die Menge viel niedriger oder höher ist, benötigt Deine Erde bestimmte Zuschlagstoffe.

Cannabis bevorzugt gut durchlässige Böden, in denen die Feuchtigkeit nicht zu lange stehen bleibt. Kommerzielle Blumenerde für Cannabis weist normalerweise eine ideale Textur auf, was aber bei Verwendung normaler Blumenerde nicht unbedingt gilt. Du kannst die Entwässerungsfähigkeit solcher Produkte verbessern, indem Du etwa 5–10% Perlit hinzufügst.

Falls Dein Boden dagegen zu schnell austrocknet, kannst Du stattdessen Vermiculit hinzufügen. Vermiculit ist ähnlich wie Perlit ein wärmebehandeltes Mineral, das den Boden luftiger macht. Im Vergleich zu Perlit weist es jedoch eine bessere Fähigkeit auf, Wasser zu speichern. Falls Deine Erde weiterhin zu schnell austrocknet, kannst Du Deine Pflanzen auch in größere Töpfe umpflanzen, die mehr Erde enthalten und somit mehr Wasser aufnehmen können.

Beim Umpflanzen Beschädigte Wurzeln

Beim Umpflanzen beschädigte Wurzeln

Unabhängig davon, ob Deine Pflanzen Rindwurzeln ausgebildet haben oder nicht, kann Umpflanzen das empfindliche Wurzelsystem zerstören, wenn es nicht ordnungsgemäß durchgeführt wird. Verpflanze Dein Cannabis, wenn der Boden leicht feucht (aber nicht nass) ist, da dies dazu beiträgt, den alten Wurzelballen zusammenzuhalten.

Decke die Oberseite der Erde mit Deiner Hand ab. Drehe den alten Topf um und lass die gesamte Pflanze vorsichtig mit dem Wurzelballen herausrutschen, wobei Du diesen mit der anderen Hand stützt. Wenn sich der Wurzelballen nicht problemlos lösen sollte, verwendest Du ein Messer, das Du vorsichtig um die Innenkante des Topfes ziehst, um den Ballen zu lösen. Zieh auf keinen Fall an der Pflanze selbst!

Wurzelläuse

Wurzelläuse

Läuse wie Spinnmilben sind bekannt dafür, Cannabispflanzen anzugreifen. Normalerweise kannst Du diese Lebewesen auf den Blättern oder im Fall von Trauermücken auf dem Boden mit einer Lupe oder sogar mit bloßem Auge erkennen. Deine Pflanzen können aber auch Läusen zum Opfer fallen, die sich außerhalb des sichtbaren Bereichs von den Wurzeln ernähren.

Um Wurzelblattläuse zu bekämpfen, kannst Du das Folgende tun:

  • Überwässere Dein Cannabis nicht. Überwässerung schafft eine ideale Umgebung für diese Läuse.
  • Verwende sterilisierte Erde.
  • Verwende Gelbtafeln, um die erwachsenen Blattläuse zu fangen.
  • Tauche die Wurzeln Deiner Pflanzen in eine Mischung aus Neemöl und Wasser.
  • Töte die Larven in der Erde mit einer Mischung aus einem Teil Wasserstoffperoxid und 4 Teilen Wasser.
  • Bedecke Deine Erde mit Perlit oder Sand. Dies verhindert, dass Insekten in den Boden gelangen.
  • Setze nützliche Insekten aus, die sich von Blattläusen ernähren: z. B. Marienkäfer oder grüne Florfliegen. Verwende in Deinem Wasser/Dünger nützliche Nematoden, um tief im Boden lebende Schädlinge abzutöten.

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Tipps Für Gesunde Cannabiswurzeln

Angesichts der wichtigen Rolle, die Wurzeln in verschiedener Hinsicht spielen, führen wurzelbezogene Probleme (die wir weiter unten behandeln werden) fast immer zu Problemen in anderen Teilen der Pflanze. Falls sie bestehen bleiben, musst Du Dich auf eine Menge gefasst machen – von einem schlechten Ertrag bis hin zu schwerkranken Pflanzen. Nachdem wir uns das klar gemacht haben, wollen wir uns noch ansehen, wie man die Gesundheit des Wurzelsystems von Cannabispflanzen fördern kann.

Verwende Anbautöpfe Aus Stoff

Verwende Anbautöpfe aus Stoff

Falls Du in gewöhnlichen Plastik- oder Tonftöpfen anbaust, haben die Wurzeln Deines Cannabis irgendwann keinen Platz mehr. Die Wurzeln wachsen kreisförmig entlang der Innenwände des Topfes und nehmen bald den gesamten Raum im Behälter ein, wobei sie der Erde, die Wasser und Nährstoffe enthält, den Platz nimmt. Dadurch kommt das Pflanzenwachstum zum Stillstand. Dieser "Ringwurzel"-Zustand bedeutet, dass Deine Pflanze sich unter diesen Bedingungen nicht weiter mit Dampf entwickeln kann.

Stofftöpfe sind Anbautöpfe aus porösem, atmungsaktivem Stoff. In diesen Töpfen werden die Wurzeln Deiner Pflanzen nicht eingeengt. Stattdessen werden die Wurzeln auf natürliche Weise "von der Luft bschnitten", sobald sie die Seiten des Topfes erreichen. Das Ergebnis: gesündere Wurzeln und stärkere Pflanzen. Da Stofftöpfe porös sind, ist eine Überwässerung nahezu unmöglich, was auch den Wurzeln erheblich zugute kommt.

Dünge Cannabissämlinge Nicht

Dünge Cannabissämlinge nicht

Viele Cannabisanbauer machen den Fehler, ihre Sämlinge zu düngen. Tu das nicht! Deine Cannabisbabys kommen mindestens 2–3 Wochen lang am besten ohne zusätzliche Nährstoffe aus. Deine Sämlinge zu düngen, würde nicht nur das Risiko verschiedener gesundheitlicher Probleme erhöhen, sondern auch ihre Entwicklung einschränken. Wenn sie am Anfang nicht gedüngt werden, müssen ihre Wurzeln nach Nährstoffen suchen, wodurch das Wurzelsystem erweitert wird. Verwöhnst Du Deine Pflanze zu früh, hat sie keinen Grund, starke Wurzeln zu entwickeln.

Profi-Tipp: Die meisten handelsüblichen Blumenerden für Cannabis werden vorgedüngt geliefert. Obwohl Du darin keimen und Sämlinge anziehen kannst, ist es besser, für diesen Zweck ungedüngte Aussaaterde zu verwenden. Dünge erst einige Wochen nach dem Keimen, sobald Deine Pflanzen eine Höhe von mindestens 10–15cm erreicht haben. Wenn Du mit dem Düngen beginnst, verwende nur 50% der auf der Flasche empfohlenen Menge, um den Pflanzen den Einstieg in Deinen Düngeplan zu erleichtern.

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Verwende Nützliche Mikroorganismen / Mykorrhizae (Pilze)

Verwende nützliche Mikroorganismen / Mykorrhizae (Pilze)

Versetze Deine Erde mit Mykorrhizae. Diese Lebensformen binden sich an die Wurzeln Deiner Pflanzen und erhöhen deren Fähigkeit, Nährstoffe aufzunehmen, wofür sie im Austausch Zucker erhalten, die von den Wurzeln abgesondert werden. Die Verwendung von Mykorrhizae zur Steigerung der Wurzelgesundheit ist einfach: Alles, was Du tun musst, ist, Deiner Erde zu Beginn des Anbaus einmalig Mykorrhizae hinzuzufügen.

Neben Mykorrhizae gibt es verschiedene andere Arten von Mikroorganismen, die die Bodenbedingungen verbessern können. Falls Du beispielsweise biologisch mit Komposttees und anderen natürlichen Bodenverbesserern arbeitest, schafft dies die ideale Umgebung für das Gedeihen nützlicher Bakterien, was wiederum die Entwicklung Deines Cannabis fördert.

Förderung Gesunder Cannabiswurzeln: Fazit

Für eine gesunde und kräftige Entwicklung ist es wichtig, dass die Wurzeln Deiner Cannabispflanzen ungehemmt und mit allen benötigten Ressourcen versorgt wachsen können. Wenn in der Wurzelzone alles optimal ist, steht einer großartigen Ernte nichts mehr im Wege!

Viel Spaß bei Deinem Anbau!

Georg

Geschrieben von: Georg
Wohnhaft in Spanien, verbringt Georg nicht nur viel von seiner Zeit an seinem Computer, sondern auch in seinem Garten. Mit einer brennenden Leidenschaft für den Cannabisanbau und die Erforschung von Psychedelika, ist Georg in allem gut bewandert, was psychoaktiv ist.

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