Ein kältefestes unterirdisches Gewächshaus bauen

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Ein kältefestes unterirdisches Gewächshaus bauen

Du würdest gerne Cannabis im Freien anbauen, wirst aber von einem kalten Klima zurückgehalten? Zieh in Betracht ein unterirdisches Gewächshaus zu bauen!

Cannabis in den kälteren Regionen der Welt im Freien anzubauen kann schwierig sein. Gärtner sind stets bemüht sich neue Wege und Techniken auszudenken, die es ihnen ermöglichen, das Beste aus ihren Pflanzen herauszuholen und sogar das ganze Jahr über anzubauen.

Nun, eine effektive, wenn auch ziemlich extreme Lösung ist Dein ganz eigenes im Untergrund versenktes Gewächshaus zu bauen. Bekannt als "Walipini," wurden diese versenkten "Gewächshausgruben" vor über 20 Jahren erstmals in den kalten Bergregionen Südamerikas entwickelt, damit die Einheimischen das ganze Jahr über Kulturpflanzen aufziehen können. Im Gegensatz zu herkömmlichen Gewächshäusern, die in der Regel aus einem teuren Metallrahmen und Glas bestehen, nutzt ein Walipini die schützenden und isolierenden Eigenschaften der Erde, verbunden mit der passiven Solarenergie der Sonne, um eine Umgebung zu schaffen, die sonst unmöglich wäre.

Wenn Du an ein normales Treibhaus denkst ist es, obwohl es technisch gesehen das Cannabis darin beschützt, immer noch von allen Seiten der Witterung ausgesetzt, was es schwer macht, daß es in den Wintermonaten seine Wärme halten kann. Da ein unterirdisches Gewächshaus in der Erde versenkt ist, ist der Einfluss der Witterung kein Problem und da es auf allen Seiten von dicken Erdschichten umgeben ist, ermöglicht dies die Erschließung einer thermischen Quelle, die die Grube warm hält!

Bau Dir Dein eigenes

Eine massive versenkte Grube im Garten mag vielleicht nicht diskret sein, doch eine kleine, sorgfältig geplante kann es sein. Da die Grundprinzipien hinter dem Aufbau unabhängig von der Größe gleich bleiben, kann ein versenktes Gewächshaus auf jede Situation angepasst werden und die gute Nachricht ist, sie sind ziemlich kostengünstig anzulegen; alles was Du brauchst ist Zeit und viel Mühe.

Du benötigst:

- Energie, Willenskraft und die Fähigkeit, hart mit den Händen zu arbeiten

- Transparente Kunststoffbahnen

- Erde zum Bauen

Das Grundprinzip ist ein Rechteck von mindestens 2,5 Meter Tiefe zu graben (wenn Du Mammutsorten aufziehen willst auch tiefer). Die Breite und Länge des Rechtecks ist egal, sollte aber groß genug sein, um vielen Pflanzen bequem Platz zu bieten (und vielleicht ein paar Vorräten).

Die Länge des Rechtecks (der längste Bereich) sollten so gegraben werden, daß er Richtung Wintersonne zeigt - in der nördlichen Hemisphäre nach Süden und wenn Du in der südlichen Hemisphäre lebst nach Norden.

Auf der gegenüberliegenden Seite schüttest Du dann einen höheren Erdwall auf, gefolgt von einem kleineren Erdwall an der Front (der Längsseite, die Richtung Sonne zeigt). Dadurch wird eine schöne Schräge erschaffen, auf die Du einige Plastikplanen aufziehen kannst. Um eine optimale Sonneneinstrahlung zu erhalten, sollten die Kunststoffbahnen von dem größeren Wall in einem Winkel von 39 Grad nach unten laufen.

Sobald dies erledigt ist, ziehst Du alle Seiten des Rechtecks zu Wänden hoch, um eine vollständig eingeschlossene Grube zu erschaffen.

Dein ganz eigenes Mikroklima

Sobald Du den Bau abgeschlossen hast, wirst Du Deine ganz eigene kleine Wärmetasche haben, die Deine Cannabispflanzen selbst im kältesten Wintern schützen sollte. Dank des Unterstands, den Sonnenstrahlen und der thermischen Masse der Erde, sollte nur sehr wenig Energie benötigt werden, um die versenkte Grube aufzuheizen!

Natürlich mußt Du Dinge wie Lüftung, Zugang und Entwässerung berücksichtigen, aber mit den Grundprinzipien im Kopf solltest Du in der Lage sein eine Grube zu planen und zu bauen, die an Deine Bedürfnisse angepasst ist; es benötigt nur etwas Einfallsreichtum und Muskelkraft! Viel Glück!