Drogen legalisieren? Der Papst sagt Nein

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Drogen legalisieren? Der Papst sagt Nein

Jedermanns Lieblingssenior (nein, nicht Bill Cosby) Papst Franziskus hat sich kürzlich auf einer Konferenz in Rom gegen die Legalisierung von Drogen ausgesprochen.

So ziemlich alle Vorschläge verurteilend, sagte er den Delegierten, daß "das Problem der Drogenkonsum nicht mit Drogen gelöst wird!" Er fuhr fort zu sagen, daß auch begrenzte Schritte um Drogen zu legalisieren "sehr fragwürdig" seien und "nicht die gewünschten Wirkungen zeigen" - vielleicht hat er einfach nur die falschen Sorten geraucht.

Der Papst, der mit viel Überzeugung und Kraft sprach, erklärte Drogenabhängigkeit zu etwas "bösem" und fuhr fort zu sagen, daß es "bei dem Bösen kein Nachgeben oder Kompromisse gibt." Etwas spricht er aus Erfahrung, denn Papst Franziskus kümmerte sich in den drogengeladenen Slums von Buenos Aires um Abhängige, wo er sich stets gegen Drogenaktivitäten aussprachund einsetzte.

Seine Kommentare waren unbestreitbar klar und prägnant, wobei er auf die jüngsten 180° Kehrtwendungen in der Gesetzgebung in den USA und Südamerika in Bezug auf Marihuana abzielte. Tatsächlich haben die Kreuzzüge für Cannabis in den letzten Jahren in der ganzen Welt viel Erfolg gehabt, bis zu dem Punkt, an dem wir tatsächlich eine universelle Verschiebung darin sehen, welche Meinung wir über Drogen haben und mit ihnen im Allgemeinen umgehen. Es ist diese fortlaufende Veränderung, die Franziskus gestoppt sehen möchte. Selbst im Heimatland des Papstes Argentinien wurde der Besitz kontrollierter Substanzen für den persönlichen Gebrauch entkriminalisiert. Der Nachbar Brasilien ist unglaublich lax, wenn es um den persönlichen Drogenkonsum geht. Und wenn all das einen bitteren Geschmack im Mund des Papstes hinterließ, bin ich mir sicher, daß die komplette Legalisierung von Cannabis in Uruguay sogar noch schlimmer schmecken wird.

Lustigerweise hat Argentiniens Anti-Drogen Zar Juan Carlos Molina zu einer öffentlichen Diskussion aufgefordert, um möglicherweise Uruguay's Haltung zur Legaliesirung zu ermitteln. "Argentinien verdient eine gute Debatte darüber," sagte Molina einem lokalen Radiosender. "Wir haben die Kapazität, es zu tun. Wir sollten uns nicht unterschätzen." Dieser scheinbar liberale Erguß ist ein Schlag ins Gesicht von Papst Franziskus' Anti-Legalisierungsagenda. Es ist nur fair zu sagen, daß beide Männer mit guten Absichten im Herzen sprechen, das Problem aber aus ganz verschiedenen Blickwinkeln angehen wollen.

Franziskus hat während der Diskussion darauf bestanden, daß der Drogenkonsum nicht durch eine Liberalisierung der Gesetze gelöst werde, sondern durch die Bewältigung der Probleme, die der Sucht zugrunde liegen. Als zugrunde liegende Probleme erwähnte er soziale Ungleichheit und den Mangel an Gelegenheiten für die jungen Menschen.

Eine Sache, die Papst Franziskus nicht erwähnt hat, war die Verwendung von medizinischem Marihuana und ob seine Verurteilung der Legalisierung auch diese neu gegründete Methode der Therapie einschloß.

Mit zwei sehr mitreissenden argentinischen Figuren, die scheinbar darüber auf Kriegsfuß stehen, wie man die wachsenden Drogenprobleme des Landes angehen sollte, erhitzt sich diese "berauschend" kontroverse Debatte auf jeden Fall!