Bernie Sanders Fordert Ein Ende Des Cannabisverbots

Veröffentlicht :
Kategorien : BetäubungsmittelgesetzBlogCannabis

Bernie Sanders Fordert Ein Ende Des Cannabisverbots

Bernie Sanders, ein demokratischer Spitzenkandidat der Präsidentschaftswahl in den USA, hat gesagt, daß das Verbot von Cannabis vollständig abgeschafft werden sollte, was ihn zum ersten und einzigen Präsidentschaftskandidaten macht, der dies tut.

Wenn es um das Thema Cannabis geht, war das Rennen bei den aktuellen US-Präsidentschaftswahlen ziemlich lau. Sicher, viele Kandidaten sagen,daß es etwas ist, das man ins Auge fassen sollte oder unterstützen den aktuellen Trend es den einzelnen Staaten zu ermöglichen, es selbst zu machen, aber nur wenige haben der Legalisierung ihre volle Unterstützung ausgesprochen - wahrscheinlich ein politischer Schachzug, um sich nach allen Seiten abzusichern. Bis jetzt. Bernie Sanders, ein Präsidentschaftskandidat der Demokraten in den USA, will das Cannabisverbot ein für allemal beendet sehen.

Sanders umriss seine Meinungen kürzlich in einer Rede an der George Mason University in North Virginia:

"Aus meiner Sicht ist es schon lange überfällig für uns, das Verbot von Marihuana auf Bundesebene abzuschaffen," sagte Sanders zu einer applaudieren Menschenmenge. "Aus meiner Sicht sollten die Staaten das Recht haben Marihuana auf die gleiche Weise zu regulieren, wie jetzt staatliche und lokale Gesetze den Verkauf von Alkohol und Tabak regeln."

Weiterhin sagte er, daß Cannabis aus dem BTMG ausgegliedert werden sollte. Das ist verdammt bedeutsam und wenn das die Haltung des Bundes zur nationalen Cannabispolitik wäre, müsste es auch ihre Haltung in der internationalen Politik sein - also die Idee unterstützen, daß jedes Land es für sich selbst entscheiden darf. Was dies für uns alle bedeutet, ist, daß die USA dem Ende des Verbots bei den Vereinten Nationen nicht mehr im Wege stünde, was sie standhaft seit Jahrzehnten getan hat - als Mitglied einer der Gruppen, die den Hauptdruck im Kampf um das Verbot machen. Ohne sie als Hindernis, würde all unser Ringen viel einfacher werden.

Als er die Gründe für seinen Wunsch Cannabis auszugliedern erklärte (derzeit ist Cannabis in den USA in die schlimmste Drogenklasse eingestuft), sagte er, daß es bei dem Thema um Rassismus und die Bürgerrechte ginge.

"Zu viele Amerikaner stehen vor einem zerstörten Leben, weil ihr Strafregister einen Eintrag wegen Marihuanakonsum oder Besitz enthält. Das ist nicht richtig. Das muss sich ändern", sagte er. "Wir geben jährlich etwa $80 Milliarden an staatlichen oder lokalen Steuergeldern aus, um die Menschen einsperren. $80 Milliarden - jährlich!"

In den USA wurden zwischen 2001 und 2010 8 Millionen Menschen wegen Marihuanadelikten festgenommen. 9 von 10 von ihnen wegen dem Besitz kleiner Mengen. Es zeigt, daß die Anti-Drogen-Haltung des Gesetzes, die dazu bestimmt ist Händler zu jagen und Menschen zu schützen, tatsächlich die Nutzer im Fokus hat und somit das Leben gewöhnlicher Menschen ruiniert.

Es ist ein Gefühl, das ein Großteil der Bevölkerung in den USA und der Welt als Ganzes teilt. Die Unterstützung für die Beendigung des Cannabisverbots wächst weiter und wie wir sehen können, werden die Politiker zumindest beginnen, diesem Thema ihre Aufmerksamkeit zu schenken.