2400 Jahre alte Bongs aus reinem Gold entdeckt

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2400 Jahre alte Bongs aus reinem Gold entdeckt

Vor kurzem wurden in Russland zwei uralte "Bongs" aus massivem Gold ausgegraben.

Obwohl sie ziemlich anders aussehen als die modernen Bongs, die Du gewohnt bist, wurden diese beiden Gerätschaften aus massivem Gold als Teil zeremonieller Rituale mit Cannabis und Opium verwendet.

Es wird vermutet, daß diese Bongs von den Stammesführern der Skythen verwendet wurden, einer Gruppe von nomadischen Kriegern, die seit dem 9. Jahrhundert vor Christus für mehr als tausend Jahre viel Einfluss über das Grasland von Europa und die Steppen Asiens ausübten. Das würde bedeuten, daß sie über 2.400 Jahre alt wären - die ältesten Bongs, die es gibt. Was sie umso beeindruckender macht, ist die Tatsache, daß sie aus massivem Gold bestehen. Ich weiß nicht wie Du darüber denkst, aber ich würde mal sagen, daß es schon ziemlich geil wäre eine Bong aus purem Gold zu besitzen! Wenn auch vielleicht nicht besonders praktikabel.

In beiden Bongs wurde eine dicke Schicht schwarzer Rückstande gefunden, die später von den Archäologen als Rückstände der Nutzung identifizierten. Die Skythen waren historisch für ihre Liebe zu Cannabis und Opium bekannt und rauchten beides und brauten vor der Schlacht mächtige Getränke daraus. Dies wurde von dem antiken griechischen Historiker Herodot dokumentiert, der schrieb: "Die Skythen verwendeten eine Pflanze, um Rauch zu produzieren, den keine griechische Dampfsauna übertreffen kann" und daß sie "aufgekratzt durch den Rauch laut schreien".

Nun mag die Idee ein Cannabis-Opium Gebräu anzusetzen seltsam anmuten, doch laut Antonn Gass von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz ist die Idee, "daß beide Drogen gleichzeitig verwendet wurden über jeden Zweifel erhaben."

Die Bongs selbst erzählen eine interessante Geschichte, die in kunstvoller Handwerkskunst jeweils Abbildungen einer Szene tragen. Eines zeigt das Bild eines alten bärtigen Mannes, der einen jüngeren Krieger erschlägt. Es wird vermutet, daß dies eine Szene aus den "Bastard Kriegen" darstellt, die Herodot beschrieb - in dem Krieger nach Hause zurückkehrten, um die unehelichen Kinder ihrer Frauen zu töten. Die andere zeigt eine eher mystische Szene, in der Kreaturen, die Greifen ähneln, Pferde und Hirsche zerreissen. Ziemlich schwere Themenbereiche, um sie auf einer Bong zu haben!

Die alten Bongs wurden von Bauarbeitern freigelegt, die in Russland Stromleitungen verlegten. Das Gebiet wurde später von Archäologen gründlicher durchgekämmt, die zusätzlich noch goldene Halsreifen und Schalen fanden.

Diese tollen Beispiele aus der Cannabisgeschichte werden jetzt in einem Museum in Russland ausgestellt, zusammen mit den anderen Funden aus der Gegend. Es scheint, daß die Skythen wussten, wie man stilvoll high wird!

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