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Die Besten Praktiken Für Die Blütephase von Cannabis

Blütephase von Cannabis

Deine Cannabispflanzen waren bisher eine ganze Weile in der Wachstumsphase. Sie nahmen in der Größe zu, entwickelten eine kräftige Struktur und viele Blätter. Sobald die weiblichen Pflanzen kleine, weiße Härchen aus ihren Nodien wachsen lassen, signalisieren sie damit, dass es Zeit für die Blütephase wird. Während dieser Phase wachsen die Blüten und entwickeln ein solides Cannabinoid- und Terpenprofil.

Im Freien setzt die Blütephase naturgemäß zur Herbstzeit ein, während die Blütephase beim Anbau im Grow Room mit der Umstellung des Lichtzyklus von 18-6 auf 12-12 Stunden Licht und Dunkelheit eingeleitet werden muss. Bevor wir mit den Details weitermachen, ist es wichtig festzuhalten, dass der Hauptfehler, den der Grower während des Anbaus machen kann, ist, die Pflanzen zu überdüngen. Nur weil sich die Blüten zu formen beginnen, heißt das nicht, dass diese mit Düngern und Boostern förmlich bombardiert werden müssen; dies führt nämlich oftmals zu Nährstofftoxizität. Als Daumenregel merkt man sich, dass weniger Düngung bessere Resultate hervorbringt. Falls ein Nährstoffmangel festgestellt werden sollte, sollte man der Düngermischung die nötigen Komponenten schrittweise hinzufügen.

DIE 4 STADIEN DER BLÜTE

1. VORBLÜTE

VORBLÜTE

Gewöhnlich wird die Blütephase als ein einzelnes Stadium betrachtet, wobei es jedoch bestimmte Nuancen gibt, die zur Unterscheidung für beste Ergebnisse wertvoll sind. Sobald sich die weißen Blütenstempel (Härchen) in den Knotenbereichen zeigen, hat die Vorblüte begonnen. Zu diesem Zeitpunkt schalten Indoor-Züchter den Lichtzyklus auf 12-12 um, was den Pflanzen signalisiert, dass die Herbstsaison begonnen hat und es Zeit ist, Blüten zu entwickeln. Dabei ist es wichtig, weiterhin Dünger für die Wachstumsphase zu verwenden und nur schrittweise auf den P-K (Phosphor und Kalium) Dünger umzustellen, damit die Blüten wachsen und heranreifen können.

Anbauanfänger wechseln oftmals vollkommen von stickstoffreichen Wachstumsdüngern zu P-K-reichen Düngern, was in den meisten Fällen zu einer Katastrophe führt. Zu diesem Zeitpunkt haben sich die Blüten bisher kaum geformt und sie benötigen nur Spuren von Nährstoffen. Während der Vorblüte entwickeln die Bereiche um die Nodien mehr Stempel und größere Blütenkelche (Cannabisblüten), die die nächste Phase einleiten.

2. FRÜHE BLÜTE

FRÜHE BLÜTE

Die Blütenkelche gewinnen an Größe und die Härchen werden länger. Dies ist nun die frühe Blütephase. Die Blüten ähneln runden Bällen mit weißen Dornen. Zu diesem Zeitpunkt nehmen die Pflanzen weiter an Größe zu und können sich abhängig von der Genetik signifikant strecken. Die Blüten benötigen in dieser Phase etwas mehr P-K Nährstoffe. Falls möglich, sollte die Temperatur während der Lichtstunden ein wenig auf ungefähr 23°C reduziert werden. Dies signalisiert den Pflanzen, dass es bereits später in der Herbstzeit ist.

3. HÖHEPUNKT DER BLÜTEPHASE

Der Höhepunkt der Blütephase beginnt, sobald die Blütenstände miteinander verschmelzen und eine lange Ansammlung von grünen Kelchen und weißen Blütenstempeln bilden. Während dieser Phase sollte den Pflanzen eine größere Menge P-K zugeführt werden, da die Blüten nun signifikant an Größe zunehmen werden. Dies ist die Phase, in der der Erzeuger besonders vorsichtig mit den Umgebungsbedinungen und dem Dünger umgehen muss. Sollte während des Höhepunkts der Blütephase etwas schiefgehen, werden die Blüten nicht viel an Größe zunehmen. Aus diesem Grund ist Vorsicht geboten.

Zu diesem Zeitpunkt stagniert das Wachstum der Pflanze und die gesamte Energie wird in die Bildung der Blüten gesteckt. Große Pflanzen müssen hier möglicherweise etwas gestützt werden. Die Blüten füllen sich mit Wasser und können dadurch zu schwer für die Zweige werden, die unter dem Gewicht brechen können. Zu diesem Zeitpunkt nehmen die Trichome Form an und die Cannabinoide und Terpene im Inneren entwickeln sich.

4. SPÄTE BLÜTE - REIFUNGSPHASE

SPÄTE BLÜTE - REIFUNGSPHASE

Nun beginnt die letzte Phase der Blüte, nämlich die Reifungsphase. Zu diesem Zeitpunkt sind die Blüten ziemlich groß, fest und schwer. Die weißen Härchen beginnen sich zu ringeln, werden gelb, orange und schließlich braun. Die Trichome entwickeln sich in ihrer Farbe von durchsichtig-klar hin zu trüb und milchig. Wenn man noch länger warten würde, würden sie bernsteinfarben werden. Wenn sich jemand eher erhebende Effekte von den Blüten wünscht, sollten diese geerntet werden, solange die Trichome größtenteils milchig sind. Für ein eher sedierendes und narkotisches High sollte man warten, bis die Trichome bernsteinfarben werden.

Während dieser Phase sollte die Menge an Nährstoffen schrittweise reduziert und Stickstoff praktisch vollkommen aus dem Mix entfernt werden. 1-2 Wochen vor dem Abernten der Pflanze müssen alle Nährstoffe ausgespült werden, die für den Konsum nicht wünschenswert wären. Dies geschieht üblicherweise, indem die Erde mit klarem, pH-reguliertem Wasser getränkt wird. Dies ermöglich den Pflanzen, alle gespeicherten Nährstoffe zu nutzen. Nach dem Spülen der Pflanzen werden die Blätter gelb und fallen ab; zu diesem Zeitpunkt ist dies ein gutes Zeichen. Sobald die Blüten vollkommen reif sind, ist es an der Zeit für die Ernte, die zugleich das Ende der Blütephase bedeutet.

WÄSSERN WÄHREND DER BLÜTEPHASE

WÄSSERN WÄHREND DER BLÜTEPHASE

Während der Vorblüte und der frühen Blüte benötigen die Pflanzen keine zusätzlichen Wassergaben. Während des Höhepunkts der Blütephase entziehen die Blüten der Erde jedoch quasi das gesamte Wasser. Die Blüten füllen sich mit Wasser; daher muss auch mehr Wasser zugeführt werden. Der beste Ansatz hierbei ist die Erde zu fühlen. Wenn sich die Erde trocken anfühlt, muss der Bewässerungsplan neu angepasst werden.

NÄHRSTOFFE WÄHREND DER BLÜTEPERIODE

Die Nährstoffe während der Wachstumsphase müssen vor allem stickstofflastig sein. Wie bereits weiter oben erwähnt, müssen die Nährstoffe während der Blütephase schrittweise auf ein Mehr an P-K umgestellt werden.

BLATTDÜNGER

Blattdünger anzuwenden ist während der Wachstumsphase recht unkompliziert, jedoch sollte man es während der Blütephase besser vermeiden, die Blüten mit Chemikalien zu besprühen. Wenn die Blüten damit beginnen an Größe zuzunehmen, sollte Blattdünger generell nicht verwendet werden. Falls man während der Blüte trotzdem welchen verwenden wollen sollte, muss man unbedingt darauf achten, die betroffenen Blätter von den Blüten fernzuhalten. Der Vorgang ist zwar äußerst zeitintensiv, aber man kann es trotzdem machen.

BESTE UMWELTVERHÄLTNISSE FÜR DIE BLÜTEPHASE

BESTE UMWELTVERHÄLTNISSE FÜR DIE BLÜTEPHASE

• Licht: Die Beleuchtung sollte während der Blütephase stärker im "roten" Lichtspektrum, in der Wachstumsphase hingegen mehr im "blauen" Bereich liegen sollte. Der Beleuchtungszyklus sollte beim Anbau im Grow Room auf 12-12 umgestellt werden, außer man verwendet autoflowering Sorten, die auch längere Lichtperioden vertragen.

• Temperatur/Luftfeuchtigkeit: Für photoperiodische Pflanzen ist es eine gute Praktik, die Unterschiede zwischen Sommer und Herbst nachzuahmen, indem man den Lichtzyklus verkürzt und die Temperatur leicht senkt. Die Temperatur während der Blütephase um 2-3°C zu senken funktioniert wunderbar, ist aber nicht notwendig, um Blüten höchster Qualität zu entwickeln. Die Luftfeuchtigkeit sollte die 50%-Marke nicht überschreiten, da die Blüten sonst verfaulen könnten.

• pH-Wert: Wird Cannabis in Erde angebaut, gelten pH-Werte zwischen 6,0–6,5 als optimal, für Hydro 5,5–6,0.

• Belüftung/Luftzirkulation: Gute Luftzirkulation ist während jeder Wachstumsphase wichtig. Etwas, das während der Blütephase beachtet werden sollte, ist, dass die Blüten einen durchdringenden Duft verströmen, der von den Nachbarn leicht wahrgenommen werden könnte.

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