Was ist in meinem Tütchen - Eine Dokumentation, die das Geheimnis hinter den Par

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Was ist in meinem Tütchen - Eine Dokumentation, die das Geheimnis hinter den Par

Ist Dein Ecstasy mit Ziegelmehl gestreckt? Ist da überhaupt MDMA drin? Zu wissen, was in Deiner Pille ist, ist schwierig und bei dem wachsenden Sortiment der experimentellen Chemikalien wird es noch schwieriger.

Pillen sind oft mit Koffeinpulver, Mephedron oder sogar Ziegelmehl gestreckt. Eher öfter als seltener wirst Du nicht bekommen, was Du erwartest. Und das ist wirklich keine Überraschung, wenn Du Dir die Situation ansiehst: Drogenhändler werden nicht überwacht und sind vor allem durch Gewinnstreben motiviert und nicht an Deinem Wohlbefinden interessiert. Wenn Du dies mit der Tatsache kombinierst, daß die europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht seit 2009 von der Entdeckung von 243 neuen Drogen berichtet hat, gibt es eine Menge Potenzial für fiese Sachen, die in Deinem Tütchen landen könnten.


Die Ironie der Situation: Das Verbot treibt die Innovation neuer Drogen an, mit denen die aktuelle Gesetzgebung umgangen werden soll, aber die neuen Substanzen werden immer gefährlicher als die, deren Vermeidung mit dem Verbot angestrebt wird.

Um das Bewußtsein hierfür zu verbreiten, hat sich "The Bunk Police" - eine US amerikanische Organisation für Drogenbewußtsein - daran gemacht, Festivalbesucher durch die Verteilung von kostenlosen Drogentests auf Festivals zu unterrichten - damit die Menschen sich vergewissern können, daß das, was sie nehmen auch echt ist. Zur großen Überraschung der Organisation wurde ihnen von verschiedenen Festivals der Eintritt verweigert. Offenbar würden die Veranstalter lieber das Leben ihrer Gäste riskieren, als herausfinden, ob die Drogen, die sie im Begriff waren zu nehmen, tatsächlich MDMA waren oder irgendwelche gefährlichen chemischen Dünger.

Das war der Zeitpunkt an dem das "Was ist in meinem Tütchen" Team beschloß einzuschreiten und seinen eigenen Dokumentarfilm über diese Angelegenheit zu drehen. Die Mannschaft machte sich auf zu ein paar Musikfestivals, um die Drogen zu testen, die sie dort fanden, sowie um mit den Strafverfolgungsbehörden, Organisationen zur Drogenpolitik und Dealern selbst zu sprechen. Viel zu häufig entdeckten sie, daß die Leute überrascht waren zu erfahren, daß das, was sie gekauft hatten, nicht das war, für das sie bezahlt hatten.

Wenn man bedenkt, das Todesfälle im Zusammenhang mit Drogen ein ernstes Problem bei Musikfestivals geworden sind und daß die Menschen, egal was das Gesetz sagt, nicht aufhören sie zu nehmen, unterstreicht dies die Notwendigkeit der Aufklärung der Menschen über Drogen, statt wie die Regierung nur den Kopf in den Sand zu stecken und zu intonieren "es ist illegal, also sollte es nicht passieren."

Du kannst Dir den Dokumentarfilm "Was ist in meinem Tütchen" in voller Länge hier ansehen: