Die Unterschiedlichen Farben Von Cannabis Und Was Sie Bedeuten

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Farben Von Cannabis


Wie sich gezeigt hat, beeinflussen verschiedene Faktoren die schönen Farben von Cannabis. Der Anbau und die direkte Umwelt, in der die Pflanze heranwächst, können Farben und Profil der Pflanze bestimmen.

Wie Dir wahrscheinlich bereits aufgefallen ist, gibt es Cannabis in vielen verschiedenen Farben. Vom hübschen Hellgrün bis zu dunklem Lila sind alle Farben des Regenbogens dabei. Doch hast Du Dir jemals die Frage gestellt, warum die Welt von Marihuana so farbenprächtig ist? Wenn ja, dann bist Du hier genau richtig. Hier lernst Du nicht nur, wann und warum sich die Farben ändern, sondern auch, was sie alle bedeuten.

WARUM HAT CANNABIS UNTERSCHIEDLICHE FARBEN?

Beginnen wir mit der Frage, warum es bei Weed verschiedenen Farben gibt. Für die verschiedenen Farben Deiner Cannabispflanzen sind gleich mehrere Faktoren verantwortlich. Die Art des Anbaus sowie die Umgebung, in der das Kraut gedeiht, sind zwei Faktoren, die Farbe und Profil der Pflanze beeinflussen. Und glaube es oder nicht: Ein Mangel an Nährstoffen kann die Pflanze ebenfalls dazu bringen, ihre Farbe zu ändern. Der bedeutendste Faktor für die Farbe von Cannabis sind die Gene, mit denen wir uns später genauer befassen.

WANN ÄNDERT CANNABIS DIE FARBE?

Fall Der Temperatur

Im Herbst fallen die Temperaturen und sorgen dafür, dass die Blätter der Bäume ihr Grün verlieren. Bei Cannabis ist das nicht anders. Weed beginnt erst in der zweiten Hälfte der Blütenperiode seine Farbe zu produzieren. Bei niedrigeren Temperaturen ist die Produktion von Chlorophyll gehemmt.

Mit dem Fall der Temperatur und weniger Sonnenstunden werden andere Farben zum Vorschein kommen und zeigen deutlich den Wechsel der Jahreszeiten an. Während der Blüte kannst Du bestimmte Anthocyane hemmen oder fördern, wodurch Du verschiedene Farben zum Vorschein bringst.

WAS BEDEUTEN DIE FARBEN?

Verschiedene Farben Cannabis

Einer der am weitesten verbreiteten Irrtümer über die Farben von Cannabis ist, dass sie in Verbindung mit der Potenz der Pflanze stehen. Die Farben haben jedoch nichts mit der Wirksamkeit deines Weeds zu tun. Wenn die Farben nun nicht für die Power Deines Pots stehen, was bedeuten sie dann?

Ein sekundärer Pflanzenstoff (ein biologischer Bestandteil in Pflanzen) bekannt als Anthocyanin, ein wasserlösliches Flavonoid, zeigt die unterschiedlichen Farbtöne in Abhängigkeit vom pH-Gehalt an. Diese können sich in einem Spektrum von blau, über lila, bis hin zu rot bewegen. Anthocyanine findet man für gewöhnlich in Obst und Gemüse wie beispielsweise Granatäpfeln, Pflaumen, Auberginen und Blaubeeren.

Lila kann auch in Sorten entstehen, indem man ihnen mithilfe der Temperatur oder anderen Ansätzen Chlorophyll entzieht.

ARTEN VON SEKUNDÄREN PFLANZENSTOFFEN UND IHRE FARBEN

Verschiedene Gene

Die Farbe Deiner Pflanze hängt stark von ihren Genen ab. Das Wachstum fördert verschiedene Gene, die mit verschiedenen Farben in Verbindung stehen. Anders ausgedrückt: Jede Farbe, die Du siehst, hat einen eigenen sekundären Pflanzenstoff.

Zum Beispiel produziert Anthocyanin Lila/Blau. Anthoxanthin hingegen sorgt für einen weißen/kremigen Look. Carotinoide ist für Gelb/Orange verantwortlich und uns allen am bekanntesten: Chlorophyll, ein grünes Pigment, das sich in jeder grünen Pflanze findet. Zum Abschluss erwähnen wir noch Lycopin, den Stoff, der für die Farbe Rot verantwortlich ist.

Sobald die Pflanzen sich auf die Ernte einstellen, sorgt die Natur dafür, dass sie sich verändern. Das erlaubt den Blüten, zu reifen und ihre spezifischen Farben zu entwickeln, bis sie abgeschnitten werden. Gleichzeitig fängt jeder sekundäre Pflanzenstoff an zu blühen und gibt die unterschiedlichen Farben frei, die jede Sorte innehat.

Sekundäre Pflanzenstoffe beeinflussen den Geschmack, die Farbe sowie den Geruch von Früchten, Gemüse und natürlich auch von Weed. Manche Wissenschaftler glauben, dass es eine Verbindung zwischen sekundären Pflanzenstoffen, ihren Antioxidantien und den gesundheitlichen Vorteilen gibt, die mit dem Verspeisen von Kohl, roten Zwiebeln und Himbeeren in Verbindung stehen. Gleiches gilt für sekundäre Pflanzenstoffe, die eine Änderung der Farbe des Cannabis anleiten. Doch wie bei den meisten Theorien um Weed gilt, dass mehr Zeit und Geld in die Forschung gesteckt werden müssen, um Klarheit zu schaffen.

MÄNGEL

Mängel

Was sorgt noch dafür, dass unser lebhaftes und blühendes Cannabis sein wunderschönes Grün ablegt und sich in neuen Farben zeigt? Häufig kann das daran liegen, dass der Pflanze Nährstoffe fehlen.

Mit einem Mangel an Stickstoff werden sich die Blätter gelb färben, was ein Zeichen für eine verringerte Produktion von Chlorophyll ist. Mangelt es der Pflanze an Phosphor, zeigt sie dies durch kleine Blätter, die dunkelgrün und von violetten Adern durchzogen sind. Ist die Pflanze einem akuten Mangel an Kalium ausgesetzt, färben sich die Blätter zunächst gelb, anschließend braun und fallen dann eventuell ganz ab. Auch andere Mängel drücken sich im Farbenspiel aus: Magnesium-, Kalzium- und Zinkmangel resultieren häufig aus Problemen der direkten Umwelt sowie aus Fehlern in der Genetik.

Brittney

Geschrieben von: Brittney
Brittney, die fest davon überzeugt ist, dass Cannabis für die Gesellschaft von Nutzen sein kann, hat die Feinheiten der Pflanze für eine lange Zeit genossen. Diese Liebe spiegelt sich in ihrem schriftstellerischen Treiben wieder, das darauf abzielt, die Menschen zu informieren, zu bilden und mit ihrer gemeinsamen Liebe für Cannabis zusammen zu bringen.

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