Anti-Cannabis Forschung Wird Von Pharmariesen Finanziert

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Anti-Cannabis Forschung Wird Von Pharmariesen Finanziert

Es ist kein Geheimnis mehr, daß Arzneimittelhersteller die wichtigsten Geldgeber hinter der Anti-Legalisierungsbewegung sind. Aber es stellt sich heraus, daß Anti-Cannabisforscher auf der Gehaltsliste der gleichen Unternehmen stehen.

Bei den Drogengesetzen dreht sich alles ums Geld. Im Endeffekt schützt ein Gesetz nur was jemand damit verdient. Deshalb ist es keine Überraschung herauszufinden, daß Pharmaunternehmen dafür sorgen, daß die Dinge so bleiben, wie sie sind - mit allen Mitteln. Dank der Schnüffellei und Detektivarbeit von den Leuten bei VICE wurden weitreichende und vernichtende Verbindungen von prominenten Anti-Cannabisforscher gefunden, deren Zahlmeister das Medikamentenkartell ist.

Die heimliche Drahtzieherei: Akademiker auf der Lohnliste der Pharmakonzerne

Eine solche Person ist Dr. Herbert Kleber, eine der lautesten Stimmen im akademischen Kampf gegen die Legalisierung. Kleber, ein Akademiker der Colombia University ist bei seinen Kollegen angesehen und arbeitet daran unvoreingenommene Wissenschaft an die Spitze zu bringen. Sollte er zumindest oder? Es stellt sich jedoch heraus, haß er bei vielen großen Pharmaunternehmen als Berater auf der Gehaltsliste steht, einschließlich Purdue Pharma, Reckitt Benckiser und Alkermes - möglicherweise gründet sich seine Meinung in dieser Sache nicht auf das beste Interesse des Patienten, wie er uns glauben machen will.

Was besorgniserregend ist, ist, daß seine Anti-Marihuanainteressenvertretung von Medien und auch staatlichen Institutionen als ein unvoreingenommener, zuverlässiger Grund gegen die Legalisierung von Marihuana zitiert wird und zeigt nur mal wieder, welche Macht die großen Konzerne haben. Wenn es um den Schutz des eigenen Geschäfts geht, spielen Interessenkonflikte keine Rolle.

Kleber ist nicht der einzige Akademiker mit fragwürdigen Motiven. Zwei sehr prominente Mediziner, beide Mitglieder der Harvard Medical School und beide Vorstandsmitglieder der Anti-Cannabis Interessengruppe "Project SAM," haben ebenfalls enge finanzielle Verbindungen zur Pharmaindustrie. Dr. A. Eden Elvins und Dr. Mark L. Kraus sind beide sehr offen gegen die Legalisierung von Marihuana und werden, wieder einmal, von der Regierung und den Medien als unparteiische Meinung in der Sache übernommen, trotz ihrer Beziehungen zu mehreren Pharmafirmen.

Cannabis steigert die Sterblichkeit nicht, es senkt sie

Tatsache ist jedoch, daß, obwohl diese Akademiker medizinisches Marihuana zu Gunsten der Opiate in den Dreck gezogen haben, wie wir vor kurzem in einem unserer Blog Beiträge bereits dokumentiert haben, legale verschreibungspflichtige Schmerzmittel bis zu viermal mehr Personen töten, als alle illegalen Drogen zusammen! Es gab noch nie einen gemeldeten Tod als direkte Folge des Cannabiskonsums und die Legalisierung von Marihuana reduziert die Häufigkeit von Überdosen durch verschreibungspflichtige Schmerzmittel. Man muss sich wirklich fragen, wie diese Wissenschaftler ihre Argumente begründen.

Die andere Seite des Zauns

Es wäre heuchlerisch von uns, diese Wissenschaftler zu kritisieren, ohne auf die andere Seite des Zauns zu schauen. Es stimmt, daß Pro-Cannabis Befürwortergruppen ihre eigene Forschung betreiben und ihre potenzielle Voreingenommenheit in Betracht gezogen werden muss. Allerdings würden wir gerne glauben, daß diese Forschung auf die Bedürfnisse der Patienten dem Geld vorzieht, denn die meisten Pro-Cannabis Gruppen sind gemeinnützige Organisationen und haben bei einer Legalisierung wenig finanziellen Gewinn zu machen - damit neigt ihre Forschung eher dazu unvoreingenommen zu sein.

Was wichtig ist, ist, daß bei den meisten Studien über Cannabis sichere und positive Ergebnisse gefunden werden und die große Mehrheit davon stammt aus unvoreingenommenen, unparteiischen Quellen, die keine Verbindungen zu einer der Seiten der Argumente für die Legalisierung haben. Das Blatt hat sich gegen die Anti-Legalisierungskampagne gewendet, alles was sie tut, ist Leiden verursachen, indem sie verhindert, daß die die es brauchen, Zugang zu Cannabis haben.

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