5 Mythen über den Hanfanbau - Zerstört

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5 Mythen über den Hanfanbau - Zerstört

Trotz allem, was viele denken, ist der Anbau von Hanf kinderleicht. Sicher, dieses Gewächs ist schwierig zu meistern, aber jeder Anfänger kann einen Samen in den Boden stecken und ordentliche...

... Ergebnisse erzielen. Allerdings werden viele potentielle Anbauer von der einschüchternden Natur einiger Mythen rund um diese Kunst abgeschreckt. Werfen wir also einen Blick auf einige und zeigen auf, was da wirklich dran ist sind.

1. Es kostet eine Menge Geld, wenn man gutes Marihuana anbauen will

Dies ist einer der wirklich lästigen Mythen über den Hanfanbau und wahrscheinlich dafür verantwortlich mehr potenzielle Anbauer verschreckt zu haben, als jeder andere. Natürlich kann die Aufzucht in Innenräumen teurer sein als draußen, da man einige Geräte benötigt; man muss allerdings auch keine Geräte aus dem obersten Preissegment nehmen, um gute Ergebnisse zu erzielen. Ein Hobbyanbauer, der ein oder zwei Pflanzen aufziehen möchte, kann für relativ wenig Geld ein kleines Einsteigerset mit Grow Box, Lampe und all dem anderen Kleinkram erwerben. Die Kosten für diese Sets sind weit geringer, als wenn man sich regelmäßig Dope von einem Dealer holt und wenn Du eines hast, dann brauchst Du nur noch Samen, Boden, Wasser und Zeit.

Das bringt uns zum Anbau im Freien. Wenn Du einen schönen privaten Ort hast, wo Du Deinen Hanf anbauen kannst, dann gibt es keine wie auch immer gearteten zusätzlichen Kosten. Abgesehen vom gelegentlichen Gießen und Düngen, kann man den Rest der Natur überlassen.

2. Hanfanbau ist schwer; Du brauchst einen grünen Daumen, wenn Du erfolgreich sein willst

Ein grüner Daumen kann sicherlich dazu beitragen, aber Du musst kein Naturtalent sein, um gute Ergebnisse zu erzielen. Es ist überraschend, wie belastbar einige Hanfsorten sind und sogar ein fahrlässiger Züchter kann eine anständige Ernte einbringen. Alles was es braucht ist ein wenig Liebe und Sorgfalt, um seine Fähigkeiten zu entwickeln. Hanfanbau ist einfach und sollte Spaß machen - und so lange Du bereit bist zu lernen, erwachsen daraus glückliche Pflanzen. In kürzester Zeit wirst Du ein Meister sein.

3. Technik geht über Genetik

Obwohl die Entwicklung seiner Fähigkeiten ein wichtiger Teil des Daseins eines Anbauers ist, hat auch das seine Grenzen. Ein hohes Maß an Geschicklichkeit wird sicherlich das Beste aus mittelmäßigen Samen herausholen, aber Hanf ist grundsätzlich durch seine Genetik begrenzt. Wenn diese Grenze erreicht wurde, wird keine noch so große Liebe oder Pflege die Pflanze zu weiterer Leistung treiben können. Minderwertige Genetik ist reine Zeitverschwendung. Gute Samen mit solider Genetik werden die Qualität Deiner Kulturen durch die Decke gehen lassen und gibt Dir viel Raum zum Lernen. Wie heißt es noch so schön? "Gute Samen sind die halbe Miete."

4. Bagseeds sind ideal für Anfänger

"Bagseed" bezieht sich auf eine Sammlung von Hanfsamen, die zufällig in (irgendwo gekauften) Marihuanaknospen gefunden wurden. Weil sie als frei verfügbar angesehen werden, denken viele, daß sie eine hervorragende Lernhilfe für Anfänger sind. Allerdings enthält Bagseed oft extrem minderwertige Samen, was zu einem schlechten, verkümmerten Wuchs und sogar zu Zwitterpflanzen führen kann. Dies dürfte unerfahrene Anbauer mehr vergraulen, als alles andere - weil es sie denken lässt, daß sie es nicht drauf haben, wenn es doch tatsächlich, der Samen ist, der ihre Grenzen absteckt. Wenn Du etwas haben möchtest an dem Du lernen kannst und das mit Fehlern von Neulingen umgehen kann, dann musst Du Dir Samen mit hochwertiger Genetik besorgen. Das soll aber auch nicht heißen, daß Du Dir unbedingt die teuersten holen musst, die Du finden kannst. Es gibt viele Sorten für Einsteiger da draußen, mit hochwertiger Genetik und von namhaften Samenbanken.

5. Der Zusatz von Fruchtsaft erhöht den Geschmack

Dies ist ein sehr verbreiteter und oft kostspieliger Mythos. Gieß Deinen Hanf niemals mit Fruchtsaft, denn wenn es überhaupt etwas bewirkt, dann wahrscheinlich, daß Dein Hanf stirbt. Es ist nur zu verständlich, daß die Anbauer den Geschmack ihrer rauchfertigen Knospen verbessern möchten, aber meist schadet es mehr, als daß es nutzt.

Wenn Du entschlossen bist es trotzdem auszuprobieren, dann nimm keinen Fruchtsaft, sondern Wasser, gemischt mit einem natürlichen Extrakt - wie Zitronensaft oder Vanille. Warte bis 3-4 Tage vor der Ernte und setz dann Deinen Hanf auf Wasserentzug. Am Tag der Ernte sollte Dein Hanf sehr durstig sein, daher ist jetzt die Zeit, um ihn mit dem aromatisierten Wasser zu gießen. Gib der Pflanze danach 3 bis 4 Stunden, damit sie das Wasser nach oben "saugen" kann. Die Theorie dahinter ist, daß es keine Rolle spielt, wenn die Mischung tödlich für Deinen Hanf sein sollte, denn Du erntest ihn ja sowieso an diesem Tag. Außerdem hat die Pflanze keine Zeit, um die Mischung abzubauen, bevor Du erntest, so daß alles immer noch in ihr vorhanden sein sollte. Wie gut diese Methode funktioniert ist variabel und uns trifft keine Schuld, wenn etwas schief geht, wenn Du es ausprobierst. Wir würden es nicht empfehlen - genieß Dein Gras einfach so, wie es eigentlich sein sollte. Wir haben Dich gewarnt.

Jeder kann Hanf anbauen, also lass Dich von den Mythen nicht abschrecken! Es macht unglaublichen Spaß und ist sehr erfüllend, wenn man seinen eigenen Vorrat produziert und obwohl noch kein Master vom Himmel gefallen ist, wirst Du sehen, daß Deine Fähigkeiten sich mit jeder weiteren Aufzucht verbessern. Also besorg Dir ein paar Samen und steck sie in den den Boden. Jeder muss irgendwo anfangen!