Product successfully added to your shopping cart.
Check out

Cannabispflanzen Klonen

Warum Klonen und was ist es?

Der Nachteil des Hanfanbaus aus Samen ist die großen Qualitätsunterschiede. Um ein qualitativ gleichbleibendes Ergebnis zu gewährleisten, muß der Züchter aus einer größtmöglichen Anzahl von Pflanzen auswählen können, aus denen er seine Ernte prinzipiell gratis züchten kann. Der große Vorteil gegenüber den Hanfanbau aus Samen ist, daß es immer Pflanzen gibt, die deutlich besser sind als andere.

Cannabispflazen Klonen

Je höher die Anzahl der Pflanzen, aus denen eine Auswahl getroffen werden kann, desto besser wird die Pflanze. Indem er nur die besten Pflanzen aus Samen bis zur Reife aufzieht, kann der Züchter die Qualität seiner Sorten von Jahr zu Jahr verbessern. Es bleibt das Problem der Unterschiede der Pflanzen, die der Züchter für die Herstellung von Sinsemilla verwendet. Natürlich wäre es ideal, wenn alle Pflanzen einer bestimmten Ernte so gut wären wie die beste Pflanze diesen Jahres oder bei Bedarf aus dem Jahr davor.

Kaufe Leaf Cutter Baumschere

Klone erfüllen diese Anforderung, weil sie Ableger einer weiblichen Super-Pflanze sind, alle genetisch identisch mit der Mutterpflanze, von der sie stammen. Klone können von der genetischen Lotterie der sexuellen Fortpflanzung in der Qualität nicht verbessert oder verschlechtert werden, sondern liefern Jahr für Jahr die gleiche Qualität. Es gibt bekannte Fälle von Klonen, die 50 mal in Folge erfolgreich reproduziert werden konnten, ohne einen Verlust der Qualität (vorausgesetzt natürlich, daß alle Klone von einer gesunden Spezies entnommen wurden).

weibliche Cannabispflanze

Das Verfahren des Klonens

  • Ein oder zwei Leuchtstoffröhren (Standard Farbe weiß, Farbe 33) oder eine einzelne Natriumdampflampe.
  • Ein Luftthermometer und eine Wassertemperaturanzeige aus einem Aquarium Shop für die Messung der Wurzelemperatur.
  • Gegebenenfalls, irgendeine Form von Bodenheizung; eine Matte oder ein Kabel, vorzugsweise thermostatisch geregelt.
  • Töpfe oder Becher hergestellt aus gepresstem Torfmull (4-12cm, zum Beispiel ein Jiffy Pot).
  • Ein Wurzelstimulanz: Rootone F (Luxan) Rhizopon AA oder ähnlich (vorausgesetzt, enthält Indolbuttersäure).
  • Frischer Kompost.
  • Saat/Setzlings Boden.
  • Perlit.
  • Ein Zerstäuber (Baumärkte verkaufen handliche 1-Liter-Pumpsprays).
  • Gegebenenfalls ein flüssiges Düngemittel wie Fisch Emulsion.

Boden

Füllen der Torfmull Töpfe

  • 1/3 Kompost (hält Feuchtigkeit gut, enthält Nährstoffe)
  • 1/3 seed/cutting soil
  • 1/3 Perlite (sorgt für Belüftung der Mischung)

Schritt für Schritt

Befüll die Töpfe mit der Mischung, mach sie schön feucht und stell sie dann unter die Lampe, damit sie auf die richtige Temperatur kommen. Bewurzelte Klone benötigen nicht so viel Licht, wie sie Wärme brauchen, um ihr Wurzelsystem zu entwickeln. Halte die Wurzeltemperatur bei mindestens 20 Grad Celsius, vorzugsweise 25 Grad. Dafür kommt ein Bodenwärmer (kleine Matte oder Kabel) zum Einsatz oder man hält die Umgebungstemperatur um einige Grad höher als die gewünschte Temperatur an der Wurzel. Für die Messung der Wurzeltemperatur nimm ein oder mehrere Aquarien Thermometer (kosten 2-3 Euro pro Stück). Tipp: beim Kauf, immer einige nebeneinander auf den Tisch legen und nur die kaufen, die im Großen und Ganzen denselben Wert anzeigen.

Schneide oder Kneife einige gut aussehend gewachsene Spitzen der gewünschten Pflanzen ab. Nicht zu wenig abschneiden sonst sind ihre Überlebenschancen geringer, mach großzügige Abschnitte von 5-10 Zentimeter Länge. Wenn Du die Klone von Pflanzen aus dem Feld entnimmst, dann solltest Du immer mehr Stecklinge nehmen, als Du denkst zu brauchen, nur um auf der sicheren Seite zu sein. Da Du noch nicht sicher bist, welche Pflanze die Beste wird, nimmst Du am besten nehmen Sie Abschnitte einer Vielzahl von verschiedenen Pflanzen.

Cannabispflant

Entferne umgehend die größten Blätter von dem neuen Steckling, da über diese zu viel Feuchtigkeit verdunstet. Binde die Klone der gleichen Pflanze zusammen und beschriften die Bündel und lege sie direkt in einen Eimer mit Wasser, um eine "Ohnmacht" durch Flüssigkeitsmangel zu verhindern. Einmal im Eimer, können die Klone für ein oder zwei Tage aufbewahrt werden, aber es ist immer noch am besten, man pflanzt sie so bald wie möglich ein.

 Baby-Marihuana-Klon

Pflege

Du mußt die Klone 24 Stunden mit Licht versorgen. Du kannst die ganze Sache als eine Art Intensivstation sehen, also nachts nicht(s) ausschalten! Nach zehn Tagen bis zwei Wochen sieht man die ersten Wurzeln durch den Boden der Töpfe stossen. Wenn es kleine Töpfe sind, ist es an der Zeit sie aus ihrem Inkubator zu nehmen und einzupflanzen. Stecklinge in größeren Töpfen können noch warten, bis sie ein bißchen größer sind. TIPP: mach die Töpfe ordentlich nass, bevor Du sie bepflanzt; die kleinen Wurzeln können dann leichter durch den feuchten, papierähnlichen Torfmull wachsen.

24 Stunden Licht

Topf nur die besten Exemplare um. Wenn Du mit verschiedenen Sorten von Pflanzen arbeitest, kennzeichne gleich am Anfang jeden Klon. Verwurzelte Klone können in größere Töpfe (10-20 cm Durchmesser) umgetopft werden.

Saat- und Setzling Boden

Mach mit einem Bleistift oder Nagel ein kleines Loch in den (Nähr)Boden im Topf. Tauch das untere Ende des Setzlings in Hormonpulver und tupfe überschüssiges Pulver sorgfältig ab. Pflanz den Setzling sorgsam in das Loch und drück die Erde darum sanft an, dann gib ihm etwas Wasser, wenn er so aussieht, als könne er es brauchen. Besonders während der ersten Woche hältst Du die Klone schön feucht. Gib den Klonen regelmäßig "Blattfutter", wenn möglich durch Besprühen mit dem Zerstäuber (in dem Du einen Teelöffel Fisch Emulsion pro Liter Wasser aufgelöst hast). Nach jeder Fütterung später mit reinem Wasser absprühen, um die Blätter zu reinigen.

Steinwolle

SteinwolleEs gibt auch kleine Steinwollblöcke Die Du als Setzling Boden verwenden kannst. Diese funktioneieren nicht besser als Torfmull, sind viel teurer, umweltschädlich (sie verrotten nicht) und man muß sie benutzen, sobald sie bereit sind. Das heißt sie sind besser wenn Du die Klone transportieren mußt, Du kannst sie sogar fallen lassen ohne Schaden anzurichten; das ist etwas, was Du mit Torfmull Pflanzen nicht versuchen willst. Sie sind auch einfacher und schneller zu verwenden. Du legst sie einfach auf ein Bett aus Perlit, so daß sie von unten Luft bekommen und gießt sie mit Wasser in dem etwas Hormon aufgelöst wurde. Die Blöcke kommen ab Werk fertig mit Löchern, in die Du die Stecklinge steckst. Drück sie etwas weiter runter in den Block, damit die Stecklinge einen festen Stand haben.

Du steckst die Stecklinge in den Torfmulltöpfe oder Steinwollblöcke und sprühst die Klone einmal mit hormonversetztem Wasser ein. Ein Liter ist ausreichend für mehrere Sprühungen in den ersten 48 Stunden. Das Hormon sickert durch die Zellwände des Klons - tolle Sache! Wenn Du eine naturalistischer Purist bist, nimmst Du ein paar Weidenruten und machst einen Hormonextrakt oder steckst Dir den Stiel in den Mund, um ihn mit Speichel zu benetzen, was auch zu funktionieren scheint.

Zurück zu Anleitung für den Cannabisanbau

Zurück zu Fortgeschrittene Techniken

Weiter zu Cannabis Pflanze beschneiden

Weiter zu Spaltung

Produkte