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NPK: Was ist das beste Verhältnis für den Cannabisanbau

NPK Verhältnis für den Cannabisanbau

Du bist neu im Cannabisanbau und hast Probleme mit Unterdüngung? Oder ist Deine Pflanze doch überdüngt? Egal in welchem Substrat Du anbaust: Deine Pflanzen sollten immer die richtigen Nährstoffe zur richtigen Zeit bekommen! Unser NPK-Ratgeber hilft Dir bei schlechten Ernten und Zweifeln!

Die leichte Anleitung über das richtig NPK-Verhältnis für Cannabis

Nährstoffe sind ein wichtiger Faktor beim Cannabisanbau. Das Trio der Makronährstoffe Stickstoff, Phosphor und Kalium ist der Treibstoff für den Cannabis-Wachstumsmotor! Das optimale NPK-Verhältnis ist jedoch nicht über den gesamten Lebenszyklus der Pflanze gleich.

Es ist vielmehr so, dass Cannabispflanzen je nach Sorte unterschiedliche Nährstoffanforderungen haben. Um es kurz zu sagen: Es ist nicht gerade verwunderlich, dass es daher gar nicht so leicht ist, das korrekte NPK-Verhältnis für jede Sorte zu finden. Wir möchten Anbauern aller Erfahrungsstufen das Thema gerne etwas näher bringen und erleichtern!

ÄNDERUNGEN IN DEN NÄHRSTOFFANFORDERUNGEN

  • WACHSTUMSPHASE

Wenn die Pflanze gerade erst auf die Welt gekommen ist, braucht sie nicht viel: Wenig ist hier definitiv mehr! Die meisten Grower bevorzugen eine hohe Stickstoffgabe. Ein NPK-Verhältnis von 3-1-1 ist während der Wachstumsphase optimal für quasi jede Sorte. Natürlich gibt es immer Sorten, die auf kleine Kniffe noch besser reagieren. Es geht zwar nicht nur um Stickstoff, doch bis zur Blütephase sollte der N-Wert immer proportional höher als der von Phosphor und Kalium.

Am Anfang braucht man meistens jedoch keinen stickstoffreichen Dünger, da hochwertige Cannabiserden ausreichend Dünger für die ersten 3-4 Wochen enthalten. Du musst einfach nur Wasser dazugeben und darauf achten, ob Deine Pflanze Dir ein Nährstoffproblem anzeigt. Alternativ kannst Du auch Vertafort Wachstumstabletten hinzugeben, welche Deine Pflanze während der Wachstumsphase mit langsam freigegebenen Nährstoffen versorgen.

Wachstumsphase

  • BLÜTEPHASE

Wenn Cannabispflanzen in die Blüte übergehen, ändern sich die Nährstoffanforderungen genau ins Gegenteil. Daher musst Du auf Blütedünger wechseln und das NPK-Verhältnis anpassen. Sehr effektiv ist ein NPK-Verhältnis von 1-3-2 für die frühe Blüte, gefolgt von 0-3-3 in der späteren Blütephase. In der letzen Woche solltest Du die Pflanzen nur mit klarem Wasser und/oder einer leichten Spüllösung gießen. Dann folgt die Ernte. P & K diktieren die Menge, beziehungsweise Größe der Buds.

Daher sollte es das oberste Ziel sein, den P- & K-Wert langsam zu steigern und den Stickstoffgehalt langsam zu senken. Zu viel Stickstoff in der späten Blütephase ruiniert die Blüten! Die Blüten brennen dann nicht so gut und schmecken kratzig und nicht so lecker-locker wie gut gespülte Blüten. In den letzten 20-30 Tagen solltest Du den Stickstoff sogar komplett weglassen.

Jede Cannabissorte hat ihre eigenen Nuancen. Das trifft auch auf Nährstoffe und Dünger zu. Egal, ob Du vorhast biologische oder mineralische Dünger zu verwenden: Die Dosis muss schrittweise gesteigert werden. Du kannst nicht einfach von Anfang an das volle Düngerprogramm fahren! Hier lohnen sich wieder die organischen Vertafort Blütetabletten, die sich langsam auflösen und Deine Pflanze während der kompletten Blütephase mit den richtigen Nährstoffen versorgen.

Blütephase

DÜNGEN: STARK, LEICHT UND GRADE RICHTG

Wie wir bereits erwähnt haben: Wer in Erde anbaut, muss seine Pflanzen die ersten paar Wochen, bzw. in der Sämlingsphase nur bewässern! Normalerweise reicht es, wenn man ein paar Mikroorganismen oder Enzyme dazugibt. Diese helfen den Wurzeln beim Wachsen und sorgen dafür, dass alle Mineralien und Nährstoffe auch aufgenommen werden können. Für Cocos- oder Hydro-Gärtner ist es jedoch ratsam, anfangs mit nur 25% der empfohlenen Menge zu düngen und diese dann langsam zu steigern.

Manche Sorten, besonders einige Indicas, reagieren auch gut auf Dünger in höheren Konzentrationen. Doch je mehr Sativa-Genetik die Pflanze enthält, desto niedrigere Nährstoffkonzentration benötigt sie. Hybriden und selbstblühende Sorten bewegen sich irgendwo in der Mitte: manche vertragen viel Dünger, manche nicht.

Es gibt nur eine einzige Möglichkeit, um den Nährstoffbedarf einer Sorte richtig einzuschätzen: Du musst sie selbst in Deinem Zuchtzelt haben! Es muss jedoch angemerkt werden, dass nur XL autoflowering Sorten einen größeren Hunger haben. Die meisten Ruderalis-Kreuzungen wollen wie eine kleine Sativa gefüttert werden, auch wenn die Genetik eher Indicalastig ist.

Starkes Düngen beziehungsweise die volle Ladung an Cannabis-Nährstoffen und zeitlich abgestimmte Gaben von Blüte-Boostern können bei Deinen Erträgen Wunder bewirken! Jedoch nur, wenn Du auch sicher eine Sorte hast, die positiv auf all diese Dünger reagiert! Deshalb solltest Du Dein Düngeschema immer nur nach einer Sache ausrichten: Nicht zu viel, nicht zu wenig, nur genau richtig!

Jeder hat wohl schon probiert seine Pflanzen mit Boostern richtig "aufzupeppen" und kann Dir versichern: Du verschwendest Dein Geld und Deine Zeit! Nur die Genetik entscheidet darüber, wie viel du ernten kannst und welche Qualität Dein Endprodukt dann hat. Selbst wenn Du alles richtig machst, kann und wird es Dir passieren, dass Du an die Grenzen der Genetik stösst! Taste Dich mit dem Düngen langsam und stetig voran und beobachte Deine Pflanze und ihr Verhalten über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Tut uns echt leid, aber hier gibt es keine schnellen Tricks!

Düngen: Stark, Leicht Und Grade Richtg

pH & SPURENELEMENTE

Die Hauptnährstoffe N-P-K decken zwar einen Großteil der Ernährnung Deiner Pflanze ab, aber eben nicht alles. Du musst auch Mikronährstoffe in Dein Düngerrepertoir aufnehmen. Und wenn der pH-Wert nicht korrekt eingestellt ist, können die Pflanzen gar keine Nährstoffe aufnehmen!

Silizium wird in Zukunft wohl auch als Hauptnährstoff für Cannabis bezeichnet werden, da es extrem wichtig für die Gesundheit der Pflanze und die Stärkung der Zellwände ist. Noch besser: Silizium hängt wohl eng mit der Entstehung von Trichomen zusammen! Das wurde vor kurzem von nordamerikanischen Profi-Züchtern herausgefunden.

Jede bekannte Düngermarke hat eine Menge an Zusätzen, um die Pflanze mit allen Mikronährstoffen zu versorgen. Dies sind dann die Produkte mit NPK-Werten von 0,1-0,2 usw. Hochwertige Erde sollte alle Spurenelemente enthalten, die Deine Pflanze benötigt. Wenn nicht, kannst Du ihr immer noch einmal die Woche einen Molasse-Tee verabreichen.

Meistens sind es Coco- und Hydroponik-Anbauer, die auf solche Produkte zurückgreifen müssen. Für sie ist eine große Flasche "Ca/Mg" ein muss! Nicht vergessen: Auf Cocos wird mit einem pH-Wert zwischen 5,5-6,0 gearbeitet, bei Erde sollte der pH-Wert bei 6,0-6,5 liegen. Achte auf diese Werte und passe Deinen Dünger bei jedem Gießen an. Entweder kaufst Du Dir ein pH-Messgerät oder Dünger, der den pH-Wert selbst reguliert. Und jetzt los, mach Dich an Deine nächste große Ernte!

PH & Spurenelemente

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