Studie: Konsum Von Marihuana Senkt das Risiko Auf Blasenkrebs

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Studie: Konsum Von Marihuana Senkt das Risiko Auf Blasenkrebs

Laut einem neuen Bericht könnte der gelegentliche Genuss von etwas Marihuana Deine Blase vor dem gefürchteten Krebs schützen.

Bereits im Jahr 2002 brachte ein unternehmungslustiges Team von Wissenschaftlern vom National Cancer Institute eine Gruppe von 84.170 Teilnehmern zusammen und befragte sie zu all ihren Gewohnheiten beim Konsum von Cannabis und Tabak, um eine Grundlage für ihre Studie zu gewinnen.

Die Ergebnisse sahen wie folgt aus:

• 41% (34.000) sagten, daß sie Cannabis konsumiert hatten

• 57% (47.092) sagten, daß sie Tabak konsumiert hatten

• 27% (22.500) sagten, daß sie beides konsumiert hatten

• 29% (23.467) sagten, daß sie keines von beiden konsumiert hatten

Schneller Vorlauf in das Jahr 2015 und das wissenschaftliche Team macht bei jedem der Teilnehmer eine Folgebefragung. Von den 84.170 Teilnehmern hatten 279 Blasenkrebs entwickelt. 89 (0,3%) von ihnen waren Cannabiskonsumenten, während 190 (0,4%) Nichtkonsumenten waren. Nach Berücksichtigung von Alter, ethnischer Zugehörigkeit, Geschlecht und vielen anderen potenziellen Variablen, kam das Team zu dem Schluss, daß Cannabis das Risiko auf Blasenkrebs scheinbar um 45% reduziert! Tabakkonsum andererseits scheint das Risiko um 52% zu erhöhen, wobei der Konsum von Tabak und Cannabis das Risiko um 28% erhöht.

Diese Nachricht taucht gerade jetzt auf, als das National Cancer Institute, eine Unterabteilung des Gesundheitsministeriums der US-Regierung, auf seiner Website zugibt, daß Cannabis Krebs bekämpfen und töten kann. Trotzdem bleibt Cannabis in den USA auf Bundesebene eine illegale Droge - eingestuft in die gefährlichste Klasse.

Es ist auch erwähnenswert, daß, obwohl es sich um eine Langzeitstudie handelt und eine große Teilnehmergruppe untersucht wurde, die Ergebnisse vor allem auf Statistiken basieren und nicht auf einer begleiteten Laborstudie. Es wurde eine signifikante Korrelation gefunden, die stark darauf hindeutet, daß Cannabis das Risiko auf die Entwicklung von Blasenkrebs reduziert, aber nicht unbedingt die Ursache für den Effekt ist. Weitere Studien werden benötigt, vorzugsweise klinische. Trotz allem ist dies immer noch eine monumentale Nachricht aus dem Gebiet der Hanfforschung und ein bedeutsamer Indikator für das was noch kommen wird. Solche Statistiken kann man nicht ignorieren; wir sind sicher, daß sie zu weiteren, genaueren Untersuchungen anspornen.