Niederländischen Bundesbehörden wird angeordnet Schadenersatz für den Gras Pass

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Niederländischen Bundesbehörden wird angeordnet Schadenersatz für den Gras Pass

Niederländischen Bundesbehörden wird vom Gericht in Den Haag angeordnet Schadenersatz für den Gras Pass zu leisten. Seit kurzem gelten neue Rechtsvorschriften, die die niederländische Regierung erließ

Niederländischen Bundesbehörden angeordnet Schadenersatz für den Gras Pass

5. Juni 2013. Anna Holligan von BBC News aus Den Haag bringt uns heute eine interessante Geschichte.

Seit kurzem gelten neue Rechtsvorschriften, die die niederländische Regierung erließ, genannt "Gras Pass", was Cannabis in einem Versuch, die sogenannten "Drogen Touristen", die nur die Vorteile der weicheren Cannabis Regulierung nutzen wollen, am Betreten des Landes zu hindern, neuen Beschränkungen unterwirft.

Der Run der Ausländer auf Cannabis, gängig in Städten wie Maastricht, wo Coffee Shops Cannabis an Kunden auf den Straßen frei verkaufen können, ziehen umgekehrt auch ausländische und kriminelle Drogenringe an. Die Ausländer fallen in den niederländischen Städten ein und mißbrauchen sie als eine Art "Cannabis Boxenstopp" und der einfache Zugang zu Cannabis, behauptet der Ausschuß, zieht kriminelle Händler an, die härtere Drogen in die Straßen der niederländischen Städte bringen.

Aber einige Coffee Shop Besitzer und Bürger in Maastricht teilen eine andere Sicht. Holligan interviewte Marc Josemans vom Verband der Maastrichter Coffee Shops. Er sagte:

"Alle Kunden, den der Zutritt zu den niederländischen Coffee Shops verwehrt wird, zumindest in Maastricht, kehren zurück in die illegalen Kreise in ihrem eigenen Land. Deshalb wird es in diesen Ländern ein größeres Problem mit mehr Kriminalität geben."

Mit dem Gras Pass können Ausländer und Touristen in niederländischen Coffee Shops Cannabis nicht mehr legal erwerben. Und abgesehen davon, muß sich ein niederländischer Einwohner sich bei einem bestimmten Coffee Shop wie bei ein Club Mitglied anmelden, bevor er dort legal Cannabis erwerben kann.

Coffee Shop Besitzer sagen, daß der Gras Pass für die Industrie ein Schlag ins Kontor war, der den Verkauf extrem reguliert und sie dazu zwingt, in die Privatsphäre ihrer Kunden einzudringen.

Das Den Haager Bezirksgericht stimmte dieser Ansicht teilweise zu und entschied, daß die Richtlinien des Gras Passes in der Tat zu restriktiv sind und daß sie das Geschäft der niederländischen Coffee Shops unfair behindern. Der Richter forderte die niederländische Regierung auf, den Coffee Shop Besitzern als Ausgleich für die entgangenen Einnahmen Schadenersatz zu zahlen. Über die Höhe des zu zahlenden Betrages wurde noch nicht entschieden.

Allerdings ist der Gras Pass weiterhin in Kraft und die Durchsetzung wird immer noch durchgeführt. Die Coffee Shop Industrie und mehrere niederländische Städte kämpfen weiterhin gegen die neuen Beschränkungen und mehrere Coffee Shop Besitzer, wie die in Maastricht, kämpfen und sagen, daß sie planen weiterzumachen wie bisher, unter Nichtbeachtung des Gras Passes.

Aber das Gesetz wird immer noch als ein verlorener Kampf für diejenigen angesehen, die im vergangenen Jahrzehnt in den Niederlanden für Cannabis gekämpft haben.