Niederländische Stadt planen Cannabis Anbau

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Niederländische Stadt planen Cannabis Anbau

Das Problem des illegal angebauten Marihuanas, daß an Coffee Shops in Eindhoven, den Niederlanden, geliefert wurde, kam zu einer einfachen, aber eleganten Lösung, nämlich der des lokalen Cannabis

Das Problem des illegal angebauten Marihuanas, daß an Coffee Shops in Eindhoven, den Niederlanden, geliefert wurde, kam zu einer einfachen, aber eleganten Lösung, nämlich der des lokalen Cannabis Anbaus.

Der Bürgermeister der Stadt, Rob van Gijzel, erklärte am vergangenen Mittwoch in einer schriftlichen Pressemitteilung an den niederländischen Ministerpräsidenten die Einzelheiten der Entscheidung, mit der die Justizbehörden der Stadt endlich den überwachten Anbau von Cannabis erlaubten.

In dieser Erklärung unterstrich der Bürgermeister den strategischen Wert der Entscheidung, einschließlich des Schlages gegen illegale Anbauer und solche aus dem Untergrund, die zunehmend die Ausgabestellen der Stadt belieferten.

Bundesweit ist der Anbau und Verkauf von Marihuana noch immer illegal, doch die Strafverfolgung ist eher lasch und endet in einer Atmosphäre der Belanglosigkeit.

Abgesehen von der fortschreitenden Entkriminalisierung von Cannabis, beharren die Niederländer auf ihrer Position gegen Anti Cannabis Gruppen und lehnten ein Gesetz ab, das von dem Bürger verlangte, Informationen in einer Datenbank aufzeichnen zu lassen, wenn sie/er in einem Coffee Shop einkauft, sowie die Verbannung von nicht Einheimischen aus den Geschäften.

Obwohl das Gesetz streng war, gab es den Städten der Niederlande die Freiheit Cannabis anzubauen.

Der Ministerpräsident, hoffend er würde indirekt Ergebnisse bei den illegalen Marihuana Operationen im großen Maßstab erzielen, wendete sich Anfang Februar hilfesuchend an Ausschüsse, um kleinere Betriebe zu schließen.

Die Antwort von Eindhoven's Bürgermeister war knapp und gut informiert. Er beschrieb die Anhäufung der organisierten Kriminalität im Süden der Stadt und die organisierten, höchst einträglichen Marihuana Operationen waren ein Teil davon.

Er beschrieb die häufigen Drohungen, die Einschüchterung, den Betrug und sogar die Gewalt und verwies darauf, daß dieses Problem die örtlichen Coffee Shop Besitzer in strafrechtlich relevante Unternehmungen verwickelt. Die Politik in Bezug auf solche Geschäfte ist derzeit, sagt er, geradezu wirkungslos.

Gijzel und seine Stadt züchten und kontrollieren das Wachstum des gesetzlichen Cannabis in seinen legalen Einschränkungen, in der Hoffnung, die organisierte Marihuana Kriminalität zu bekämpfen und den Coffee Shop Besitzern zu helfen. Sein Plan ist es, die Zucht fortzusetzen und diese für die kommenden 3 Jahre zu beobachten.

Laut Job van de Sande vom Justizministerium sprachen neben Gijzel zahlreiche andere Beamte aus anderen niederländischen Städten vor und präsentierten Lösungen für kleine Operationen. Die endgültige Lösung wird aber erst mittelfristig erfolgen.

Van de Sande brachte auch zur Sprache, daß die lokalen Gesetze Eindhovens den Bundesgesetzen der Niederlande widersprechen, ähnlich denen für medizinisches Marihuana in manchen US Bundesstaaten. Obwohl die Vollzugsbehörden des Bundes dies bisher lasch geahndet haben, bleibt der Anbau von Cannabis technisch illegal.

Er berichtete, daß der Bürgermeister sich im Prozess der Findung einer endgültigen Entscheidung befinde.

Die Cannabis Kultur war und wird auch immer ein Basiselement der Niederlande sein, für seine Bürger und die Touristen, die aus dem Ausland kommen. 670+ Coffee Shops verteilen landesweit Cannabis an Freizeit Nutzer.

Obwohl sogar der Besitz laut Bundesgesetz in den Niederlanden noch immer illegal ist, wurde der Straftatbestand vor kurzem entkriminalisiert. Im Jahr 1976 führte der Besitz und auch der Verkauf von Mengen unter 5 Gramm nur zu leichten Strafen.