Lizenzierte Geschäfte für Cannabis für den Freizeitgebrauch öffnen in Colorado

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Lizenzierte Geschäfte für Cannabis für den Freizeitgebrauch öffnen in Colorado

Der Tag ist gekommen! Der Neujahrstag hat den grünen Mittwoch eingeläutet, den Tag, an dem der Verkauf von Marihuana für den Freizeitgebrauch im Bundesstaat Colorado legal wurde!

Der Tag ist gekommen! Der Neujahrstag hat den grünen Mittwoch eingeläutet, den Tag, an dem der Verkauf von Marihuana für den Freizeitgebrauch im Bundesstaat Colorado legal wurde!

Ab dem ersten Januar 2014 wurde der Verkauf von Cannabis für den Freizeitgebrauch durch lizenzierte Händler im Bundesstaat Colorado legal. Es wird vermutet, daß am Neujahrstag etwa 30 Geschäfte ihre Türen für gespannte Kunden öffneten und bisher wurden 136 Geschäften Lizenzen erteilt, es zu verkaufen.

Am sogenannten grünen Mittwoch erwarteten die Ladenbesitzer am ersten Tag des legalen Verkaufs einen derart großen Zustrom, daß sie zusätzliche Sicherheitskräfte anheuerten, um zu helfen, mit den großen Mengen von Menschen umzugehen, die zum ersten Mal auf US Boden legal Marihuana erwerben wollen.

Nach den neuen Gesetzen kann Cannabis jetzt mit ähnlichen Einschränkungen wie für Alkohol und Tabak verkauft werden. Erwachsene mit Wohnsitz in Colorado können bis zu einer Unze (28,34 Gramm) kaufen, während jene, die von außerhalb des Staates kommen, nur ein Viertel einer Unze (7,08 Gramm) kaufen können. Ähnlich wie beim Alkohol und Tabak, ist der Verkauf von Cannabis an Minderjährige immer noch illegal.

Die Auswirkungen

Es wird vermutet, daß dieser Schritt dazu führt, daß Colorado und seine Hauptstadt Denver Amsterdam (wo Cannabis technisch gesehen immer noch illegal ist) überholen und zur progressivsten Cannabis Stadt des Westens wird. Die Jobs, Steuern und der Tourismus, die für die Legalisierung vorhergesagt werden, werden für die Wirtschaft einen enormen Schub bedeuten und könnte in der Zukunft möglicherweise Milliardenhöhe errreichen. Allein von den erhobenen Steuern aus dem ersten Verkaufsjahr wird geschätzt, daß sie in die Millionen gehen werden - wobei die ersten 40 Millionen Dollar in den Bau von Schulen gesteckt werden (eine sehr gute Sache).

Derzeit plant nur der Staat Washington, in Colorado's Fußstapfen zu treten, wobei der Verkauf für den Freizeitgebrauch voraussichtlich noch in diesem Jahr beginnen wird. Bisher haben rund 20 Staaten der USA die Verwendung von Cannabis aus medizinischen Gründen legalisiert.

Wie zu erwarten war, sind Aktivisten auf beiden Seiten des Zauns in Aufruhr, wobei jene, die für Cannabis sind, begeistert sind und die, die dagegen sind, bestürzt. Jene, die sich um die Legalisierung sorgen, haben Angst vor den Auswirkungen, die es auf Minderjährige haben wird und daß die Branche, wenn sie wächst, den sozialen und gesundheitlichen Auswirkungen gegenüber genauso gefühllos wird, wie die Tabak- und Alkoholindustrie. Es ist auch erwähnenswert, daß die Bundesregierung den Schritt nicht sanktioniert hat, obwohl Cannabis unter dem Bundesgesetz immer noch illegal ist.

So oder so, es ist eine sehr bedeutsame Zeit. Andere US Bundesstaaten, ja, der Rest der Welt wird sehr aufmerksam darauf blicken, wie sich die Dinge im Laufe des Jahres in Colorado entwickeln - es könnte der Anfang oder Aufbruch in eine Cannabis Reform auf der ganzen Welt sein. Hoffen wir, daß die Menschen in Colorado der Welt zeigen, daß Cannabis verantwortungsbewußt verwendet werden kann, das es weniger gefährlich ist als Alkohol und daß die Steuern für einem guten Zweck verwendet werden - die Cannabis Gegner sind bereit, auf das noch so kleinste Probleme anzuspringen und versuchen werden, diesen mutigen Schritt nach vorne in ein schlechtes Licht zu rücken.