Legalisierung Von Cannabis Populärer Als Uber Und Airbnb

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Legalisierung Von Cannabis Populärer Als Uber Und Airbnb

Wir sagen oft, daß die Legalisierung von Marihuana derzeit eines der populärsten Themen in den USA ist und jetzt scheint es, daß das Wall Street Journal dem zustimmt!

Durch eine neue Umfrage des Wall Street Journals wude festgestellt, daß eine Lockerung der Cannabisgesetze eines der populärersten Themen in den USA ist, mehr noch als die neue "Gig Economy" mit Diensten wie Airbnb und Uber.

Es ist eine verrückte Aussage, vor allem wenn man bedenkt, wie beliebt diese Dienste sind. Doch von den 1.000 Befragten befürworteten nur 38 Prozent Dienstleister wie Airbnb und Uber. Im Vergleich dazu sagten 47 Prozent der gleichen Gruppe, daß ihnen die Lockerung der Gesetze rund um Cannabis wichtig war und ein Schritt in die richtige Richtung für das Land wäre. Dagegen stehen 30 Prozent, die sagten, daß sie legales Marihuana nicht unterstützen, wobei der Rest sich nicht sicher war.

DER ÄRGER DER POLITIKER: DAS HERVORHEBEN DER LEGALISIERUNG

Diese wachsende Popularität der Legalisierung von Marihuana wird zu einem Fluch für viele der Politiker in den USA, die gehofft haben, daß sich das Problem einfach in Rauch auflösen würde. Sie werden jetzt gezwungen, sich mit der Legalisierung auseinanderzusetzen, da immer mehr Menschen es für eines ihrer Top-Themen halten und nicht glücklich darüber sind.

Erst vor kurzem wurde Präsident Barack Obama von VICE interviewt und er brachte seine Frustration über die Bedeutung der Legalisierung von Cannabis in den Augen von Amerikas Jugend zum Ausdruck.

"Es sollte nicht die höchste Priorität für Jugendliche sein", sagte Obama. "Wir wollen es mal ins rechte Licht rücken. Junge Menschen, ich verstehe, daß das für Euch wichtig ist. Aber Ihr solltet Euch Gedanken über den Klimawandel, die Wirtschaft, Arbeitsplätze, Krieg und Frieden machen. Vielleicht zu allerletzt solltet Ihr Euch dann Gedanken über Marihuana machen."

Natürlich ist dies eine lächerliche Aussage, denn die Legalisierung von Cannabis betrifft jeden einzelnen seiner angesprochenen Punkte, die er oben auf der Liste sehen möchte und hat das Potenzial das Leben für alle besser zu machen. Es ist der Jugend von heute mit Fug und Recht ein wichtiges Thema, die - ohne jetzt zu versuchen, kitschig zu klingen - heranwachsen wird, um dereinst die Gesellschaft zu erben.

Glücklicherweise stecken nicht alle Politiker und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens ihre Köpfe in den Sand. Es gibt einige Präsidentschaftskandidaten, die nicht gegen die Legalisierung sind, sowie eine Reihe von Senatoren, die aktiv versuchen das Verbot auf Bundesebene zu beenden.

Andere, wie Richterin Sonia Sotomayor vom Obersten Gerichtshof, sind einfach nur froh, daß die politisch enttäuschte Jugend von heute ihr Interesse an der Politik entdeckt, warum auch immer. In ihrer letzten Rede am Amherst College sagte sie: "Mich geht es nicht wirklich etwas an für welche Sache Ihr Euch engagiert. Vielleicht sogar für die Legalisierung von Marihuana, aber das ist Euer Ding." Was wichtig ist, ist, daß ein Interesse BESTEHT.

Wenn überhaupt etwas, dann zeigt diese wachsende Popularität, daß das Problem des legalen Marihuanas bestehen bleibt. Immer mehr Menschen erkennen die Vorteile eines legalen Marktes. Liebe Politiker, es ist an der Zeit, daß Ihr endlich die Augen aufmacht und die Realität erkennt!

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