Langzeitkonsum von Cannabis reduziert das Krebsrisiko

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Langzeitkonsum von Cannabis reduziert das Krebsrisiko

Laut einer kürzlich durchgeführten Studie stellt sich heraus, daß Personen mit einer Geschichte des Cannabiskonsums weniger wahrscheinlich Krebs bekommen.

Obwohl gut dokumentiert ist, daß die Verbindungen in Cannabis die Fähigkeit haben, aktive Krebszellen zu hemmen und zu bekämpfen, konzentrierte sich die Forschung immer auf bereits vorhandenen Krebs. Neue Forschungsergebnisse vom Kaiser Permanente Los Angeles Medical Center, die in der Fachzeitschrift Urology veröffentlicht wurden, zeigen auf, daß der regelmäßige Konsum von Cannabis auch die Wahrscheinlichkeit verringert, daß Krebs sich überhaupt entwickelt.

Bei der Überprüfung der Verbindung von Cannabis- und Tabakkonsum und der Entstehung von Blasenkrebs bei mehr als 80.000 Männern konnten sie feststellen, daß Cannabiskonsum nicht nur nicht mit Blasenkrebs im Zusammenhang steht, sondern das Risiko ihn zu bekommen zu reduzieren scheint.

Nach Angaben der Forscher: "Bereinigt nach Alter, Rasse oder ethnischer Herkunft und Body Mass Index, ist Tabakkonsum mit einem erhöhten Risiko auf Blasenkrebs (Risikofaktor 1,52) assoziiert, während Cannabiskonsum mit einer 45-prozentigen Reduktion der Blasenkrebsinzidenz (Risikofaktor 0,55) in Verbindung gebracht werden kann."

Dies ist ein weiteres Stück ziemlich bedeutender Forschung (ich weiß wir sagen es ziemlich oft, aber wir leben in atemberaubenden Zeiten!). Es unterstreicht deutlich die antikarzinogene Wirkung von Cannabis; obwohl es falsch von uns wäre zu sagen, daß eine 100%ige Kausalität besteht und nicht einfach nur eine Korrelation. Gleichwohl wird diese Studie durch eine ältere der Brown University gestützt, in der festgestellt wurde, daß der langfristige Konsum von Cannabis mit einem reduzierten Risiko der Entwicklung von Kopf- und Halskrebs assoziiert wurde. Leute, die Zukunft ist grün!