Kifferfilm Kritik: Ich Glaub‘ Ich Steh‘ Im Wald (1982)

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Kifferfilm Kritik: Ich Glaub‘ Ich Steh‘ Im Wald (1982)


Du sitzt vor Deinem Computer? Bekifft? Auf IMDb findest Du auch keine konkreten Vorschläge? Dann schau Dir „Ich glaub‘ ich steh‘ im Wald“ aus dem Jahr 1982 an. Zieh‘ einen durch und genieße ihn.

Du sitzt mit Deinen FreundInnen zusammen und ziehst einen durch, ihr habt gerade Pizza bestellt und versucht nun, Euch für einen Film ohne viel Tiefgang zu entscheiden, wobei Du Dich weigerst, zum fünften Mal Pineapple Express anzusehen. Nun, die Suche hat ein Ende. „Ich glaub‘ ich steh‘ im Wald“ ist ein Klassiker. Dieser kitschige amerikanische Teenager Film wird hervorragend zu Deiner Pizza passen.

Setze Dich in eine Zeitmaschine und reise zurück in die 80er Jahre und tauche ein in die Kultur einer Highschool der weißen Mittelschicht in LA. Nun stell Dir vor, von allen möglichen Charakteren umgeben zu sein, der allweissende coole Damone (Robert Manus), der seine Brötchen als Ticketabreisser verdient, ist zwar nicht so cool wie Mathew McConaughey in „Dazed and Confused“, aber definitiv ein Frauenmagnet.

„Rat“ (Brian Backer) ist der sympathische, schüchterne Typ, der Streit mit seiner geliebten Stacy Hamilton (Jennifer Jason Leigh), hat. Stacy hat natürlich eine beste Freundin namens Linda Barret (Phoebe Cates), die sich selbst als sexuell erfahrener bezeichnet und ihrer Freundin jede Menge Tipps in Sachen Sex mit auf den Weg gibt. Stacy hat einen Bruder, Brad (Judge Reinhold), der ständig bei Fast Food Restaurants oder Supermärkten arbeitet.

Zu guter Letzt wäre da noch unser Kiffer-Held, Jeff Spicoli (Sean Penn). Zu seinen Hobbys zählen Surfen, in der Schule chillen, außerhalb der Schule chillen und natürlich das Einnebeln von VW Bussen mit geilem Gras. Eine tadellose Performance von Sean Penn, der eine ganz spezielle Ausstrahlung besitzt. Der sehr methodische Sean Penn wollte während der Dreharbeiten nur mit Spicoli angesprochen werden, um seine Transformation in einen klassischen und klischeehaften Kiffer zu unterstützen.

Eine interessante Tatsache, die es wert ist, angesprochen zu werden, ist der Auftritt von Oscar Gewinner Forest Whitaker in „Ich glaub‘ ich steh‘ im Wald“. Es ist seine erste Rolle in einem Film und er spielt einen wütenden Football Star namens Charles Jefferson.

DIE HANDLUNG

Stacy and Linda

Du solltest Dich in die richtige Stimmung versetzen, um die Handlung zu verstehen und die sieht so aus: Die USA, Westküste, Jugendliche, Affairen, Sex, ein Film, der in den 80er Jahren über die 80er Jahre gemacht wurde, bescheidene Nacktheit, Bemühungen an der Highschool, Ganja, Kids aus der Mittelschicht, ganz wenig echte Probleme und natürlich ein junger Sean Penn. Los geht’s.

Linda und Stacy arbeiten in einer Pizzeria und reden über Verabredungen und Sex. Da kommt ein attraktiver Typ in den Laden und bittet Stacy um eine Verabredung und nach einem kurzen Gespräch verliert sie ihre Jungfräulichkeit. Rat, der Schüchterne, ist verliebt in Stacy und braucht die Hilfe seines besten Freundes Damone, der ihm dabei helfen soll, selbstbewusster zu werden und sie anzusprechen. Rat bekommt die Nummer von Linda und sie gehen zusammen aus. Anschließend lädt sie ihn noch zu sich nach Hause ein aber Rat schafft es nicht, mit Linda Sex zu haben. Stacy ist derweil unsicher und schnappt sich Rat‘s Freund Damone. Sie gehen zurück zu Stacy und haben Fünf-Sekunden-Sex. Damone fühlt sich schlecht, weil er seinen Freund hintergangen hat, aber zum Schluss wird alles gut, denn Rat bekommt Stacy. Spicoli begleitet das ganze Geschehen am Rande und seine klischeehafte Kiffer-Persönlichkeit wirkt auf fantastische Art und Weise mit. Brad gerät ständig in peinliche Situationen, bleibt dabei aber immer entspannt. Niemals in Vergessenheit geraten wird die Szene, in der Linda ihr rotes Oberteil auszieht. Sie steht an der Spitze des amerikanischen Films ganz oben.

KIFFERFILM ZUSAMMENFASSUNG

Spicoli smoking bong

Besteht dieser Film die Herausforderung ein solider und kitschiger Highschool Streifen der 80er zu sein? Definitiv. Leider gibt es nicht genügend Party. Es gibt zwar viele Romanzen und alltägliche Situationen, aber auf jegliche Art von Party wurde fast komplett verzichtet. Obwohl es eine Szene gibt, in der Spicoli auf die Bühne klettert und sentimental wird und die ist einfach großartig. Die größte Enttäuschung? Nicht genügend Spicoli. Wenn der Film mehr von dem Charakter handeln würde, wäre die Bewertung sicherlich noch viel höher.

 

         
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