Erste legale Studie an LSD seit Jahrzehnten

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Erste legale Studie an LSD seit Jahrzehnten

Es hat lange gedauert, aber die erste legale und komplett wissenschaftliche Erforschung der medizinischen Anwendung von LSD seit mehr als 35 Jahren wurde vor kurzem abgeschlossen. Und was wurde herausgefunden? Nun, natürlich daß es von Vorteil ist!

Es hat lange gedauert, aber die erste legale und komplett wissenschaftliche Erforschung der medizinischen Anwendung von LSD seit mehr als 35 Jahren wurde vor kurzem abgeschlossen. Und was wurde herausgefunden? Nun, natürlich daß es von Vorteil ist!

Forscher in der Schweiz haben unter die Lupe genommen, welche Auswirkungen die Verwendung von LSD bei der Behandlung von Angst bei lebensbedrohlichen Krankheiten hat. Zwar wird es üblicherweise mit Spiritualität und der Hippie Bewegung der 60er Jahre in Verbindung gebracht, doch recht früh hat man erkannt, daß LSD als potenzielle Hilfe bei psychischen Störungen wirken kann. Angefangene Forschung, die weiter in diesen Anwendungsbereich vorstoßen sollte, kam aber durch das Verbot von LSD zu einem abrupten Stillstand. Erst jetzt wird es wieder erforscht.

LSD hat sich als sehr vorteilhaft erwiesen, es mindert Angst

Also, was haben diese Wissenschaftler nun genau gemacht? Nun, im Jahr 2007 begannen Forscher unter der Führung von Dr. Peter Gasser mit der rechtlichen Unterstützung der Schweizer Regierung Tests an Teilnehmern durchzuführen. Die Studie bestand aus 12 Teilnehmern, denen in 30 Sitzungen Dosen von LSD sowie Placebos verabreicht wurde. Während dieser Sitzungen erlebten die Teilnehmer absolut keine nachteiligen Nebenwirkungen, keiner von ihnen hatte irgendwelche paranoiden, selbstmörderischen oder ängstgeprägten Trips oder Wahnvorstellungen. Aber nicht nur das, alle 12 Teilnehmer berichteten, daß sie von der Behandlung profitiert hatten, sie fühlten sich von dem lebensbedrohlichen Zustand, in dem sie sich befanden, viel weniger geängstigt. Sie berichteten, daß sie sich bewußter wären, was im Leben wichtig war und das, was mit ihnen geschah, sehr viel entspannter sahen. Nur 2 der 12 Teilnehmer hatten vorher jemals LSD genommen.

Dies legt nahe, daß LSD unter klinischen Bedingungen sicher verabreicht werden könnte, da die Teilnehmer überhaupt keine schlechten Trips erlebt hatten und 100% der Teilnehmer es als vorteilhaft empfanden. Es sollte angemerkt werden, daß weitere Forschung in diesem Bereich benötigt wird, bevor es auch für die Mainstream Verwendung in Betracht kommen könnte - schmink Dir also die Hoffnung ab, daß Du während eines Krankenhausaufenthaltes auf einen Trip geschickt werden könntest. Dies liegt daran, daß dies ein Experiment im kleinen Maßstab war, was es schwer macht, es als statistisch signifikant zu bewerten. Allerdings hat es gezeigt, daß es einen vernünftigen Grund gibt, weitere Experimente in dieser Richtung durchzuführen und vielleicht hat es das Fundament zu dem gelegt, was zur Verringerung des Leidens in der ganzen Welt führen könnte.

Wegweisende Forschung für die Psychotherapie mit LSD

Rick Dobin, der leitende Direktor der multidisziplinären Gesellschaft for psychedelische Studien, beschrieb die Auswirkungen dieser bahnbrechenden Forschung wie folgt: "Jetzt, da LSD wieder in das Labor zurückgekehrt ist, haben wir den langen Weg betreten, die LSD unterstützte Psychotherapie in die Allgemeinmedizin mit einzubeziehen."

Er fuhr fort: "Innerhalb von 10-15 Jahren könnten die positiven Potenziale von LSD legal und auf Rezept von speziell geschulten und lizenzierten Psychiatern/Psychologen erhältlich werden, ohne die Verknüpfung mit der Gegenkultur, der übertriebenen Furcht und dem Mythos des Wundermittels von dem es nur einer Dosis bedarf."

Das alles sind sehr vielversprechende Neuigkeiten und obwohl jene, die jetzt leiden, nicht von der Bedeutung dieser Forschung profitieren, werden unsere Kinder und Kindeskinder es hoffentlich können. Das würde dem ursprünglichen Traum des LSD Entdeckers Albert Hofmann entsprechen, der, während er selbst dem Tod nahe war, große Namen, die von seinem LSD profitiert hatten, inständig um Unterstützung bat, so wie den kürzlich verstorbenen Steve Jobs.