Einstiegsdroge? Tatsächlich Könnte Cannabis Eine Ausstiegsdroge Sein!

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Einstiegsdroge? Tatsächlich Könnte Cannabis Eine Ausstiegsdroge Sein!

Seit Beginn des Verbots gab es einen anhaltenden Mythos, daß Cannabis eine Einstiegsdroge ist. Eine neue Studie deutet jedoch darauf hin, daß es, wenn überhaupt, eine Ausstiegsdroge ist!

Von all den gefährlichen und Suchtmitteln die es gibt, sind es Alkohol und verschreibungspflichtige Arzneimittel, die der Gesellschaft den größten Tribut abfordern. Alkohol ist für jährlich schätzungsweise 3,3 Millionen Todesfälle auf der ganzen Welt verantwortlich, während die Abhängigkeit von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln mehr Menschen tötet, als alle illegalen Drogen zusammen. Aus diesem Grund ist es erfrischend die Nachricht zu hören, daß medizinisches Marihuana die Auswirkungen verringert.

CANNABIS: DURCHBRICHT DEN WÜRGEGRIFF

Laut einer in der Zeitschrift "Addiction Research and Theory" veröffentlichten aktuellen Studie sagten drei Viertel der befragten Konsumenten von medizinischem Cannabis, daß sie es als Ersatz für verschreibungspflichtige Medikamente, Alkohol und andere illegale Substanzen verwenden. Es ist eine gute Nachricht, da es die oft tödlichen Risiken und unerwünschten Nebenwirkungen minimiert, da Cannabis von Natur aus sicherer und milder ist.

Nach Angaben der Forscher verwendeten 41% von den 404 rekrutierten medizinischen Cannabiskonsumenten das Marihuana als Ersatz für Alkohol, 36,1% als Ersatz für andere illegale Drogen und satte 67,8% als Ersatz für verschreibungspflichtige Medikamente (es war den Teilnehmern möglich mehr als eine Option anzugeben).

Die angegebenen Hauptgründe waren weniger Entzugserscheinungen (67,7%), weniger Nebenwirkungen (60,4%) und bessere Symptomkontrolle. Die Autoren der Studie wiesen darauf hin, daß Patienten Cannabis bereits als sichere und wirksamere Alternative zu dem was sie vorher verwendeten identifizieren.

Die Forscher stellten fest: "Während in einigen Studien festgestellt wurde, daß ein kleiner Prozentsatz der Bevölkerung, der Cannabis verwendet, eine Abhängigkeit von dieser Substanz entwickeln kann, legt eine wachsende Zahl von Untersuchungen von auf Cannabis bezogenen Ersatz nahe, daß Cannabis für viele Patienten nicht nur eine effektive Medizin ist, sondern auch eine mögliche Ausstiegsdroge von problematischem Substanzgebrauch. Angesichts der glaubwürdigen biologischen, sozialen und psychologischen Mechanismen hinter diesen Ergebnissen und der damit verbundenen Möglichkeit das mit Sucht assoziierte persönliche Leiden und die persönlichen und sozialen Kosten zu verringern, ist weitere Forschung aus wirtschaftlichen und ethischen Gründen gerechtfertigt. Klinische Studien mit Patienten, die mit konventionellen psychologischen oder pharmakologischen Suchttherapien schlechte Ergebnisse erzielt haben, könnten ein guter Ausgangspunkt sein, um unser Verständnis des Substitutionseffekts von Cannabis zu fördern."

Es ist so toll zu erfahren, daß eine Forschungsarbeit nicht nur die Vorstellung widerlegt, daß der Konsum von Cannabis zu dem von härteren Drogen führt, sondern zeigt, daß es tatsächlich das Gegenteil erreicht, was starken Drogenkonsumenten einen viel sichereren und nutzvolleren Ausweg bietet. Hoffentlich werden wir beginnen zu sehen, daß viele weitere Studien diese Erkenntnisse untermauern und helfen werden ein für alle Mal den Mythos zu zerstreuen, daß Cannabis der Einstieg zu schwererem Drogenkonsum ist!