Die FDA behauptet, daß Marihuana nicht weniger toxisch als Alkohol ist

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Die FDA behauptet, daß Marihuana nicht weniger toxisch als Alkohol ist

Manche stecken noch in einer Phase der Verleugnung und versuchen, wissenschaftliche Fakten mit fiktiven Beweisen zu widerlegen ... mag voreingenommen klingen, aber bisher zeigen wissenschaftliche Stud

Manche stecken noch in einer Phase der Verleugnung und versuchen, wissenschaftliche Fakten mit fiktiven Beweisen zu widerlegen ... mag voreingenommen klingen, aber bisher zeigen wissenschaftliche Studien und kalte, harte Zahlen, daß Marihuana sicherer IST, als Alkohol.

Zunächst einmal muß man verstehen, wie man grobe Vergleiche des akuten Letalitätsrisikos der verschiedenen Drogen anstellt. Im Jahr 2011 veröffentlichte Robert Gable, ein Professor (Emeritus) für Psychologie an der Claremont Graduate University, nach dem Studium der Toxizität von Substanzen, die von weichen Drogen wie Marihuana, bis zu harten Drogen wie Heroin reichten, diese einfache Gleichung hier unten. Laut Robert Gable, zeigte die Studie, daß "Marihuana etwa 100-mal sicherer als Alkohol oder Kokain ist."

a) Die Bestimmung der wirksamen Dosis der Droge. Beim Alkohol zum Beispiel sind 33 Gramm Ethylalkohol, was in etwa 2x 4cl 80%igen Wodkas oder 2x 0,35 l Bier entspricht, ausreichend, um bei einem normal gesunden Teenager einen erheblichen Rausch zu verursachen.

b) Bestimmung der letalen Dosis der Droge. Krankenhaus Aufzeichnungen zeigen, daß Menschen, die an einer Überdosis Alkohol sterben, in der Regel etwa 330 Gramm Alkohol konsumiert haben, was 20x 4cl 80%igen Wodkas entspricht.

c) Die Bestimmung des "Sicherheitsabstands" der Droge. Dies wird durch Teilen der letalen Dosis durch die wirksame Dosis berechnet. Für unser Beispiel bedeutet dies, b) (330 Gramm): a) (33 Gramm) = 10. Dies bedeutet, daß die letale Dosis von Alkohol 10x höher ist, als die effektive Dosis - oder 20x 0,35l Bier oder 20x 4cl 80%igen Wodka. Bei Marihuana ist der Quotient 100.

Zurück zum Thema ...

In Reaktion auf eine Anzeige vom Marijuana Policy Project, die im July außerhalb der NASCAR Brickyard 400 gezeigt werden sollte (Lies den Artikel hier), veröffentlichte das National Institute on Drug Abuse am Montag bei PolitiFact ein Augenbrauen in die Höhe treibendes Statement, das verneint, daß Marihuana weniger toxisch ist als Alkohol. Das Institut ist Teil der National Institutes of Health, einer Organisation, die staatlich basierte Forschungsanstalten mit nur einem Ziel vor Augen finanziert: "Um der Nation die Macht der Wissenschaft zu bringen, um dem Mißbrauch und der Drogenabhängigkeit entgegenzutreten."

Das National Institute on Drug Abuse behauptet, daß "die Behauptung, daß Marihuana weniger toxisch ist, nicht gesichert sei, weil jede Droge bei einem bestimmten Individuum eine unterschiedliche Wirkung habe."

Ja, ich denke einige von Euch werden schon den Kopf schütteln ...

Also brachte PolitiFact es auf den Punkt und stellte diese Behauptung auf den Prüfstand, indem sie die Toxizität der beiden Substanzen verglichen; Todesfälle im Zusammenhang mit Marihuana im Vergleich zu Todesfällen im Zusammenhang mit Alkohol. Und die Zahlen des Centers for Disease Control und des Prevention's National Center for Health Statistics zeigen ein unangenehmes Ungleichgewicht zwischen der Behauptung des National Institute on Drug Abuse und der kalten, harten Realität.

Im Jahr 2010 gab es NULL Berichte, die Marihuana als (direkte) Todesursache aufführten und 41.682 alkoholbedingte Todesfälle.

Mason Tvert, leitender Sprecher beim Marijuana Policy Project, sagte der The Huffington Post, daß die Behauptung des Instituts ein neuer Tiefpunkt für sie wäre und daß ihre Behauptung tatsächlich genau so wäre, als würde "die FDA verlautbaren lassen, daß Sushi ebenso so dick macht, wie frittiertes Huhn." Mason sagte weiterhin, daß "Zu diesem Zeitpunkt, jetzt, nach Jahrzehnten des Übertreibens der potentiellen Gefahren von Marihuana, hat die Regierung voll ins Klo gegriffen" und daß "diese grobe Fahrlässigkeit seitens der Agentur(en) unverzüglich dem Weißen Haus mitzuteilen ist."

Tvert wird mit den Worten zitiert: "Es ist eine Sache für unsere Bundesbeamten, wenn sie uns ihre Ablehnung an einer Marihuana Reform vermitteln. Es ist eine ganz andere und eher beunruhigende Situation, wenn sie uns ihre Ablehnung gegen wissenschaftliche Erkenntnisse vermitteln."